Masterarbeit, 2020
114 Seiten, Note: 1,3
Die Masterarbeit befasst sich mit der Thematik der sogenannten „Systemsprenger_innen“ im Kontext der Hilfen zur Erziehung. Ziel ist es, einen Handlungsleitfaden für Sozialpädagog_innen zu entwickeln, der den Umgang mit (scheinbar) besonders schwierigen Jugendlichen erleichtert.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Kontext und die Relevanz der Thematik erläutert. Anschließend wird der theoretische Rahmen der Arbeit aufgebaut, indem relevante Begriffsbestimmungen, wie z. B. „Systemsprenger_innen“ und „Hilfen zur Erziehung“, definiert und verschiedene Studien und Publikationen zur Thematik vorgestellt werden.
Im weiteren Verlauf wird der methodische Zugang der Arbeit erläutert, der auf einem Expert_inneninterview basiert. Hier werden die Methode, der Leitfaden, die Transkription und die Fallauswahl näher beleuchtet.
Im empirischen Teil werden die Ergebnisse des Expert_inneninterviews präsentiert und in Bezug auf die zuvor definierten Kategorien analysiert. Die Ergebnisse werden anschließend zusammengeführt und reflektiert, um die zentrale Forschungsfrage der Arbeit zu beantworten.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen „Systemsprenger_innen“, Hilfen zur Erziehung, Jugendhilfe, Sozialpädagogik, Handlungsleitfaden, Lebensweltorientierung, Expert_inneninterview, Datenanalyse.
Als Systemsprenger werden Kinder und Jugendliche bezeichnet, die aufgrund ihres herausfordernden Verhaltens durch alle Raster der herkömmlichen Jugendhilfe fallen und bei denen bestehende Maßnahmen nicht greifen.
Der Leitfaden soll Sozialpädagogen Handlungssicherheit im Umgang mit schwierigen Jugendlichen geben und praxisnahe Ansätze für die Zusammenarbeit aufzeigen.
Das Konzept der Lebensweltorientierung ist ein zentraler theoretischer Pfeiler, um die Bedürfnisse und den Alltag der Jugendlichen besser zu verstehen und die Hilfen darauf auszurichten.
Die Arbeit basiert auf qualitativen Expert_inneninterviews mit pädagogischen Fachkräften, um deren Erfahrungen und Wünsche in den Leitfaden einfließen zu lassen.
Die Arbeit untersucht kritisch die Wirkung von HzE-Maßnahmen und stellt fest, dass standardisierte Ansätze oft scheitern und stattdessen hochgradig individuelle Lösungen nötig sind.
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