Bachelorarbeit, 2020
35 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Fragestellung
1.2 Vorgehen
2. Was ist Carsharing?
2.1 Entwicklung
2.2 Funktion und Nutzung von Carsharing
2.2.1 Zeitliche Nutzung
2.2.2 Räumliche Nutzung
3. Carsharing-Systeme
3.1 Stationsgebundenes Carsharing
3.2 FreeFloating Carsharing
3.3 Peer-to-peer Carsharing
3.4 Ridesharing
4. Übersicht über ausgewählte Carsharing-Anbieter in Deutschland
4.1 Vergleich
4.2 Kosten
5. Veränderungen des Autobesitzes
5.1 Wirkung verschiedener Carsharing-Varianten auf Verkehr und Mobilitätsverhalten
5.2 Entwicklung des Autobesitzes
6. ÖPNV und Carsharing
6.1 Risiko zur Kannibalisierung des ÖPNV
6.2 Herausforderungen und Aufgaben für ÖPNV-Unternehmen
6.3 Auswirkungen von Carsharing auf den ÖPNV
6.4 Kombinierte Mobilität
7. Fazit: Eine direkte Konkurrenz für den klassischen ÖPNV?
Die Arbeit untersucht, inwieweit moderne Carsharing-Systeme als direkte Konkurrenz oder als sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betrachtet werden können, und analysiert hierbei Auswirkungen auf das individuelle Mobilitätsverhalten und den Autobesitz.
1.1 Fragestellung
Der Bus verspätet sich zwanzig Minuten, die Bahn fällt aus. Nach einem langen Arbeitstag und einem anstrengenden Programm im Fitnessstudio sehr ungünstig. Für mehr Flexibilität im zukünftigen Verkehr zu schaffen, braucht die Gesellschaft zusätzliche Konzepte.
In Anbetracht globaler Herausforderungen wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und anderen sozial-ökologischen Problemen in Verbindung mit einer ständig wachsenden Weltbevölkerung ist die Notwendigkeit einer zukunftsfähigen Entwicklung unbestritten ( vgl. Gossen 2012). Das Konzept „Carsharing“ besteht schon seit längerer Zeit, vor allem in der Idee, dass alle gemeinsam in einem Auto zur Arbeit fahren. In den letzten Jahren setzt sich das Carsharing als Geschäftsplan durch und hat eine ansehnliche Anzahl von Unternehmen hervorgebracht, die solch einen Service anbieten. Hier ist die Rede von Ridesharing, wobei der Begriff im Grunde nichts Neues ist. Dieses Konzept der Mitfahrgelegenheiten existiert schon seit Jahrzehnten. Um Beispiele zu nennen gehören Uber und Lyft zu diesen Unternehmen, welche in den Vereinigten Staaten den Markt eroberten. Die Idee des Carsharings beruht auf der Tatsache, dass durchschnittlich ein Auto am Tag 23 Stunden ungenutzt rumsteht. In diesen 23 Stunden würden andere die Möglichkeit haben das Auto zu nutzen, es bräuchte keine Parkräume und die Idee des Teilens würde zum Tragen kommen. Für die Nutzung des Carsharings sind nicht nur die steigenden Energiepreise verantwortlich.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der urbanen Mobilität ein und stellt die zentrale Forschungsfrage, ob Carsharing eine Konkurrenz für den ÖPNV darstellt.
2. Was ist Carsharing?: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung des Konzepts sowie die grundlegenden Aspekte der zeitlichen und räumlichen Nutzung.
3. Carsharing-Systeme: Hier werden verschiedene Geschäftsmodelle wie stationsgebundenes Carsharing, FreeFloating, Peer-to-peer und Ridesharing differenziert betrachtet.
4. Übersicht über ausgewählte Carsharing-Anbieter in Deutschland: Das Kapitel liefert einen Überblick über die Marktsituation in Deutschland sowie einen Vergleich der Kostenstrukturen verschiedener Anbieter.
5. Veränderungen des Autobesitzes: Der Fokus liegt hier auf der Untersuchung, wie verschiedene Carsharing-Varianten das Mobilitätsverhalten beeinflussen und ob sie zur Reduktion privaten Autobesitzes führen.
6. ÖPNV und Carsharing: Dieser Abschnitt analysiert das Risiko einer Kannibalisierung des ÖPNV und diskutiert Strategien für ÖPNV-Unternehmen sowie die Chancen durch kombinierte Mobilität.
7. Fazit: Eine direkte Konkurrenz für den klassischen ÖPNV?: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Carsharing eher als Ergänzung zum ÖPNV dient.
Carsharing, ÖPNV, Mobilitätsverhalten, Free-Floating, stationsgebundenes Carsharing, Ridesharing, Umweltverbund, Kannibalisierung, intermodale Mobilität, Verkehrswende, Nachhaltigkeit, Nutzerzahlen, Fuhrparkmanagement, Mobilitätsdienstleister, End-to-End-Mobilität.
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen modernen Carsharing-Systemen und dem klassischen ÖPNV, um zu klären, ob diese Konzepte konkurrierend oder komplementär wirken.
Die Arbeit befasst sich mit der Systematik des Carsharings, dessen Einfluss auf den privaten Autobesitz sowie der Frage, wie ÖPNV-Unternehmen auf diese neuen Mobilitätsangebote reagieren können.
Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob das Carsharing eine direkte Konkurrenz für den klassischen ÖPNV bildet oder als dessen Ergänzung betrachtet werden sollte.
Die Autorin oder der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Auswertung bestehender Studien sowie die Untersuchung von Marktdaten, um die Auswirkungen von Carsharing auf Verkehr und Mobilitätsverhalten zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Marktübersicht, Analysen zur zeitlichen und räumlichen Nutzung von Carsharing, die Untersuchung der Wirkung auf den Autobesitz und die kritische Auseinandersetzung mit der Kannibalisierungsthematik im ÖPNV.
Die wichtigsten Begriffe sind Carsharing, ÖPNV, Mobilitätsverhalten, Intermodalität, Nachhaltigkeit und Kannibalisierung.
Das Dokument weist darauf hin, dass Free-Floating-Systeme aufgrund ihrer flexiblen Nutzung stärker mit dem ÖPNV konkurrieren könnten, da sie oft zu Zeiten genutzt werden, in denen das ÖPNV-Angebot weniger stark nachgefragt wird.
Die Analyse zeigt, dass viele Carsharing-Nutzer gleichzeitig treue ÖPNV-Kunden sind und dass Carsharing-Angebote bei geschickter Verknüpfung sogar dazu beitragen können, das ÖPNV-Abonnement attraktiver zu machen.
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