Seminararbeit, 2017
15 Seiten, Note: 1
1 Biografien der beiden Autoren
1.1 Bertolt Brecht
1.2 Nazım Hikmet
1.3 Berührungspunkte im Leben beider Autoren
2 Vergleich an zwei Gedichten von Bertolt Brecht und Nazım Hikmet
2.1 Gedanken über die Dauer des Exils (Bertolt Brecht)
2.2 Tuna üstüne söylenmiştir (Über die Donau) (Nazım Hikmet)
2.3 Ähnlichkeiten
2.4 Unterschiede
3 Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht das Motiv der „Heimat-Sehnsucht“ im Exilschaffen von Bertolt Brecht und Nazım Hikmet. Ziel ist es, durch die Interpretation und den Vergleich der Gedichte „Gedanken über die Dauer des Exils“ und „Tuna üstüne söylenmiştir“ aufzuzeigen, wie beide Dichter ihre Gefühle für das verlorene Vaterland sprachlich verarbeitet haben, wobei auch biografische Parallelen und unterschiedliche literarische Stile beleuchtet werden.
2.1 Gedanken über die Dauer des Exils (Bertolt Brecht)
Schlage keinen Nagel in die Wand Wirf den Rock auf den Stuhl. Warum vorsorgen für vier Tage? Du kehrst morgen zurück. Lass den kleinen Baum ohne Wasser. Wozu noch einen Baum pflanzen? Bevor er so hoch wie eine Stufe ist Gehst du fort von hier.
Zieh die Mütze ins Gesicht, wenn Leute vorbeigehn! Wozu in fremden Grammatiken blättern? Die Nachricht, die dich heimruft Ist in bekannter Sprache geschrieben So wie der Kalk vom Gebälk blättert (Tue nichts dagegen!) Wird der Zaun der Gewalt zermorschen Der an der Grenze aufgerichtet ist Gegen die Gerechtigkeit.
Sieh den Nagel in der Wand, den du eingeschlagen hast: Wann, glaubst du, wirst du zurückkehren? Willst du wissen, was du im Innersten glaubst? Tag um Tag Arbeitest du an der Befreiung Sitzend in der Kammer schreibst du. Willst du wissen, was du von deiner Arbeit hältst? Sieh den kleinen Kastanienbaum im Eck des Hofes Zu dem du die Kanne voll Wasser schlepptest!
1 Biografien der beiden Autoren: Dieses Kapitel skizziert die Lebensläufe von Brecht und Hikmet, wobei insbesondere ihre politischen Überzeugungen, ihre Flucht ins Exil und ihre prägenden Erfahrungen mit Sozialismus und staatlicher Repression dargestellt werden.
2 Vergleich an zwei Gedichten von Bertolt Brecht und Nazım Hikmet: Hier findet die detaillierte Analyse und Gegenüberstellung der beiden ausgewählten Gedichte statt, ergänzt durch die Identifikation von inhaltlichen Ähnlichkeiten und stilistischen Differenzen.
3 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei betont wird, dass trotz unterschiedlicher Ausdrucksweisen die Sehnsucht nach der Heimat das verbindende Element in den Werken beider Dichter bleibt.
Heimat, Sehnsucht, Exil, Bertolt Brecht, Nazım Hikmet, Lyrik, politische Literatur, Sozialismus, Identität, Exilliteratur, Vergleichsanalyse, Gedichtinterpretation, Hoffnung, Flucht, Türkei.
Die Arbeit analysiert die literarische Auseinandersetzung mit den Themen Heimat und Sehnsucht bei den Dichtern Bertolt Brecht und Nazım Hikmet während ihres Exils.
Im Mittelpunkt stehen die biografischen Parallelen, die politische Ideologie der Autoren sowie die spezifische Symbolik in ihren Exilgedichten.
Das Ziel ist ein vergleichender Blick auf die Art und Weise, wie zwei weltbekannte Dichter ihre existenzielle Entwurzelung im Exil in Sprache transformiert haben.
Es wird eine literaturwissenschaftliche Interpretation und ein systematischer Vergleich an zwei ausgewählten exemplarischen Werken durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Biografie-Analyse und die detaillierte Untersuchung der Gedichte „Gedanken über die Dauer des Exils“ und „Tuna üstüne söylenmiştir“.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Exilliteratur, Heimat-Sehnsucht, Ideologie und Dichtung geprägt.
Während bei Brecht eine eher einfache und realistische Sprache dominiert, zeichnet sich Hikmets Stil durch eine deutlich emotionalere Ausdrucksweise aus.
Die Donau dient als symbolische Verbindungslinie, die vom Exilstandort fließt und das Sehnsuchtsziel Istanbul sowie die dort geliebten Menschen repräsentiert.
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