Examensarbeit, 2001
140 Seiten, Note: 1,7
Die Arbeit analysiert die Attraktivitätszunahme von Investmentfonds für private Anleger im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Es wird untersucht, wie diese Entwicklung durch ökonomische Rationalität getrieben wurde, und welche Auswirkungen diese auf die Kapital- und Machtakkumulation von Investmentfonds sowie auf die Gesellschaft hat.
Kapitel 2 beleuchtet die Grundzüge des Investmentgeschäfts und die Entscheidungstheoretischen Aspekte der Geldanlage aus der Perspektive des privaten Anlegers. Es werden die Attraktivität von Investmentfonds anhand der Faktoren Rentabilität, Sicherheit, Liquidität und Bequemlichkeit dargestellt. Kapitel 3 setzt sich mit der privaten Geldanlageentscheidung im Kontext der Kapital- und Machtakkumulation durch Investmentfonds auseinander. Dabei wird eine "Kette der ökonomischen Rationalität" analysiert, die von den Anlegern über vermittelnde Instanzen bis hin zu den Investmentfonds und den Unternehmen führt. Kapitel 4 untersucht die Problemfelder und Konsequenzen einer rein ökonomischen Rationalität. Es werden die ökologischen, sozialen, kulturellen und strukturellen Auswirkungen auf die Gesellschaft beleuchtet.
Investmentfonds, Private Geldanlage, Kapitalakkumulation, Machtakkumulation, Ökonomische Rationalität, Anlageziele, Rentabilität, Sicherheit, Liquidität, Bequemlichkeit, Transparenz, Informationssituation, Gesellschaftliche Auswirkungen, Ökologie, Soziales, Kultur, Struktur.
Investmentfonds bedienen effizient die Anlageziele privater Anleger wie Rentabilität, Sicherheit, Liquidität und Bequemlichkeit, was zu einem enormen Vermögenszuwachs der Branche führte.
Sie beschreibt den Prozess, bei dem rein ökonomische Ziele vom Anleger über Analysten bis hin zu den Firmenvorständen weitergegeben werden, was zu einer einseitigen Gewinnmaximierung führen kann.
Die Arbeit beleuchtet ökologische, soziale und kulturelle Auswirkungen, die entstehen, wenn außerwirtschaftliche Belange bei Anlageentscheidungen vernachlässigt werden.
Lösungsansätze umfassen die Steigerung der Transparenz durch bessere Informationen sowie eine bewusste Änderung der persönlichen Zielhierarchie bei den Anlegern.
Ja, durch die Bündelung riesiger Kapitalmengen erlangen Investmentfonds eine erhebliche Machtstellung gegenüber Unternehmen und deren Vorständen.
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