Examensarbeit, 2001
93 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Zum Begriff des Darstellenden Spiels
2.1. Die Entstehung des Darstellenden Spiels
2.2. Definition des Begriffes „Darstellendes Spiel“
3. Darstellendes Spiel in der Schule
3.1. Abgrenzung Unterrichtsmethode und Unterrichtsgegenstand
3.2. Formen des Darstellenden Spiels
3.3. Altersrelevanz bei der Durchführung der Spielformen
3.4. Stellung des Darstellenden Spiels in der Schule
3.4.1. Darstellendes Spiel in den Rahmenplänen
3.4.2. Probleme mit dem Darstellenden Spiel in der Schule
3.4.3. Aktuelle Realisierung des Darstellenden Spiels an den Schulen
4. Pädagogische Funktionen des Darstellenden Spiels in der Grundschule
4.1. Begründung für die Durchführung von Darstellendem Spiel
4.2. Die Bedeutung des Darstellenden Spiels für den Menschen
4.2.1. Spielen und Lernen
4.2.2. Die Bedeutung des Darstellenden Spiels für den Schüler
4.2.3. Die Bedeutung des Darstellenden Spiels für den Lehrer
4.3. Individualisierung und Sozialisierung
4.3.1. Leistungen des Darstellenden Spiels
4.3.2. Umsetzungsmöglichkeiten
4.4. Sprachförderung
4.4.1. Leistungen des Darstellenden Spiels
4.4.2. Umsetzungsmöglichkeiten
4.5. Bewegungsförderung und Körperwahrnehmung
4.5.1. Leistungen des Darstellenden Spiels
4.5.2. Umsetzungsmöglichkeiten
4.6. Erfassen / Veranschaulichen von Unterrichtsgegenständen
4.6.1. Darstellung der Umsetzungsmöglichkeiten in den einzelnen Fächern
5. Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogischen Funktionen und den Stellenwert des Darstellenden Spiels als innovative und produktive Lernform im Grundschulunterricht. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen dieses Unterrichtsmittels aufzuzeigen, Vorbehalte bei Lehrkräften abzubauen und Möglichkeiten für den praktischen Einsatz in verschiedenen Unterrichtsfächern darzulegen.
4.2.2. Die Bedeutung des Darstellenden Spiels für den Schüler
Die Bedeutung des Darstellenden Spiels für den Schüler lässt sich aus dem vorherigen Kapitel ableiten. Da das Spiel der Weg der Kinder zur Erkenntnis der Welt, in der sie leben, ist, wird dies auch durch das Darstellende Spiel geleistet. Die Schüler erproben sich im Darstellenden Spiel für das reale Leben. Es hat somit eine große Bedeutung für die allgemeine persönliche Entwicklung und Sozialisierung der Schüler.
Darstellendes Spiel ist immer prozessorientiert, d.h. es wird nicht auf ein besonderes Ziel hingearbeitet, sondern der Weg ist das Ziel. Die Schüler erleben im Darstellenden Spiel eine darstellerische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit.
Durch die Verwendung des Darstellenden Spiels im Unterricht werden ureigene Fähigkeiten der Kinder gefördert, wobei sie durch Erleben und „Be- greifen“ experimentell an den Unterrichtsstoff herangehen können. Somit ist das Darstellende Spiel ein Mittel zum kreativen Aufnehmen, Erfahren, Interpretieren und Auswerten von Unterrichtsgegenständen. Das Darstellende Spiel spricht alle Sinne des Kindes an, indem es durch den Einsatz von Körper und Sprache die Phantasie und den Erfindungsreichtum weckt.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema ein, begründet die Relevanz neuer Lernformen und stellt das Darstellende Spiel als innovatives Unterrichtsmittel vor.
2. Zum Begriff des Darstellenden Spiels: Dieses Kapitel behandelt die historische Genese sowie die begriffliche Definition des Darstellenden Spiels in Theorie und Schulpraxis.
3. Darstellendes Spiel in der Schule: Es erfolgt eine Abgrenzung zwischen Unterrichtsmethode und -gegenstand sowie eine Diskussion über Altersrelevanz und die aktuelle schulische Stellung.
4. Pädagogische Funktionen des Darstellenden Spiels in der Grundschule: Der Hauptteil analysiert die Bedeutung des Spiels für Schüler und Lehrer sowie spezifische Lernfunktionen wie Individualisierung, Sozialisierung, Sprachförderung und Bewegung.
5. Schlussbemerkung: Die Arbeit resümiert, dass das Darstellende Spiel durch seine Komplexität das Lernen bereichert und eine sinnvolle, wenn auch oft unterschätzte, Bereicherung für den Unterricht darstellt.
Darstellendes Spiel, Grundschule, Unterrichtsmethode, Handlungsorientierung, Sozialisierung, Individualisierung, Sprachförderung, Bewegungsförderung, Körperwahrnehmung, Rollenspiel, Improvisation, Pädagogik, Schulpraxis, kindgemäßes Lernen, Lehrerrolle.
Die Hausarbeit setzt sich theoretisch und praktisch mit dem Einsatz des Darstellenden Spiels als unterstützendes Unterrichtsmittel im Grundschulalltag auseinander.
Im Zentrum stehen die pädagogischen Funktionen, die historische Entwicklung, die Einbettung in Rahmenpläne sowie die praktische Umsetzung in Fächern wie Deutsch, Sport oder Mathematik.
Ziel ist es, das Potenzial des Darstellenden Spiels für effektiveres, schülerzentriertes Lernen aufzuzeigen und Ängste sowie Vorbehalte von Lehrkräften gegenüber dieser Methode abzubauen.
Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse pädagogischer Spieltheorien sowie auf eigene praktische Erfahrungen aus Praktika und Arbeitsgemeinschaften.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedeutung des Spiels für den Lernprozess, die soziale Kompetenzentwicklung, die Sprach- und Bewegungsförderung sowie konkrete didaktische Anwendungsbeispiele.
Zentrale Begriffe sind Handlungsorientierung, Prozessorientierung, soziale Kompetenz, ganzheitliches Lernen, körperliche Ausdrucksfähigkeit und Rollenspiel.
Die Lehrkraft tritt als Autoritätsperson zurück und nimmt eher eine begleitende, beobachtende und helfende Rolle ein, um den Schülern mehr Raum für eigenverantwortliches und kreatives Handeln zu geben.
Das Darstellende Spiel bietet motivierende Sprechanlässe, bei denen Schüler durch das Rollenspiel oder die Improvisation ihren Wortschatz erweitern, Artikulation verbessern und die Notwendigkeit deutlicher Kommunikation selbst erfahren.
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