Bachelorarbeit, 2021
53 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1.Motivation
1.2.Themeneingrenzung und Aufbau
1.3.Vorgehensweise
2. Die Entwicklung
2.1.Entwicklung als sozialer Prozess
2.1.1.Normen
2.1.2.Sozialisation
2.2.Entwicklung der Persönlichkeit
2.2.1.Entwicklungsaufgaben im Grundschulalter
2.3.Verhaltensauffälligkeiten
2.3.1.Das Klassifikationssystem
2.3.2. Zusatzcodierung
2.4.Inklusion von Heterogenität
2.4.1.Sprechen und Kooperieren
2.5.Schulsozialarbeit
3. Methoden des Verhaltensaufbaus und Verhaltensabbaus
3.1.Methoden des Verhaltensaufbaus
3.1.1.Verstärkerplan
3.1.2.Verstärker-Entzugs-Systeme
3.7.Methode des Verhaltensabbaus
4. Diskussion
4.1.Interpretation von Verhaltensaufbau und Verhaltensabbau
4.1.Limitation
4.2.Bezug zur Sozialen Arbeit
5. Fazit
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, zu untersuchen, wie Fachkräfte mit verhaltensauffälligen Grundschulkindern umgehen und welche Methoden zur Förderung dieser Kinder eingesetzt werden. Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern werden Grundschulkinder mit auffälligem Sozialverhalten durch angewandten Methoden der Fachkräfte gefördert?“
1. Einleitung
„Seine Hände waren zu klein für die Handschellen“ ist die Schlagzeile des Nachrichtenbeitrags in der Onlinezeitung „Zeit“. Der Beitrag handelt von einem achtjährigen Kind, der an einer Grundschule in Florida verhaftet wurde. Wegen eines Zwischenfalls in der Kantine wurde die Polizei alarmiert. Das Kind wurde beim Essen von der Lehrkraft aufgefordert sich aufrecht zu setzten. Allerdings zeigte das Kind keine Reaktion. Er ignorierte weiterhin auch, als die Lehrerin ihn aufforderte seinen Sitzplatz zu wechseln. Die Lehrerin geht auf den Schüler zu, welcher aussagt nicht angefasst werden zu wollen. Er bedroht die Lehrkraft, dass seine Mutter die Lehrkraft schlagen würde, bis er schließlich selbst zuschlägt (Schmees, 2020).
Gewiss löst das Ereignis Empörung oder schockierte Reaktionen der Leser aus. Es ist jedoch anzumerken, dass das Kind unter psychischen Schwierigkeiten leide und die Lehrerin eigenmächtig gehandelt habe (ebd.). Das Verhalten der Lehrkraft sorgt für Kritik, da es sich um ein Kind handelt, dessen Verhaltensstatus bekannt ist. So stellt sich die Frage, wie die Lehrkraft reagieren sollte oder ob es keine Vorgehensweise gibt, die innerhalb des Kollegiums abgesprochen und ausgeführt wird. Wäre im Umgang mit Verhaltensauffälligen nicht fachliches Wissen und bestimmte Methodik notwendig, um solche Eskalationen zu vermeiden?
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Verhaltensauffälligkeiten bei Grundschulkindern ein und definiert die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Die Entwicklung: Hier werden die Grundlagen der kindlichen Entwicklung, Sozialisation, Normen und verschiedene Klassifikationssysteme zur Diagnose von Verhaltensauffälligkeiten behandelt.
3. Methoden des Verhaltensaufbaus und Verhaltensabbaus: In diesem Kapitel werden pädagogische Interventionsmethoden deskriptiv vorgestellt, die zur Förderung oder Verhaltensänderung im Schulalltag dienen.
4. Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Auseinandersetzung mit den zuvor vorgestellten Theorien und Methoden sowie deren Limitationen im praktischen Schulalltag.
5. Fazit: Das abschließende Kapitel bündelt die zentralen Ergebnisse der Arbeit und formuliert eine Schlussfolgerung mit Ausblick.
Verhaltensauffälligkeit, Grundschulkinder, Entwicklung, Sozialisation, Verhaltensaufbau, Verhaltensabbau, Schulsozialarbeit, Pädagogik, Verstärkerplan, Inklusion, Fördermaßnahmen, Interventionsmethoden, Sozialverhalten, DSM-5, Diagnostik
Die Arbeit befasst sich mit dem Umgang und den Fördermaßnahmen bei verhaltensauffälligen Grundschulkindern sowie der Rolle, die die Schulsozialarbeit und verschiedene pädagogische Interventionsmethoden dabei spielen.
Die zentralen Themen umfassen die kindliche Entwicklung und Sozialisation, die Einordnung von Verhaltensauffälligkeiten (z.B. nach DSM-5), Methoden zur Verhaltenssteuerung (Aufbau/Abbau) sowie die Aufgabenfelder der Schulsozialarbeit.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, inwiefern Grundschulkinder mit auffälligem Sozialverhalten durch gezielte, angewandte Methoden der Fachkräfte erfolgreich gefördert werden können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer intensiven Literaturrecherche basiert, inklusive der Erstellung einer Mind-Map und der Analyse bestehender Konzepte und Studien zur Verhaltenspädagogik.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen zur Entwicklung und Sozialisation erläutert, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung pädagogischer Methoden wie Verstärkerpläne und Time-Out-Systeme, sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Kontext.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verhaltensauffälligkeit, Inklusion, Schulsozialarbeit, Verhaltensmodifikation, pädagogische Intervention und Entwicklungsprozesse charakterisieren.
Das DSM-5 dient als wissenschaftliches Klassifikationssystem, um Verhaltensweisen bei Kindern zu diagnostizieren, zu kategorisieren und den Schweregrad von Störungen des Sozialverhaltens einzuordnen.
Das Time-Out kann zwar kurzfristig zur Beruhigung führen, birgt jedoch das Risiko, als Bestrafung wahrgenommen zu werden und die Beziehung zwischen Kind und Lehrkraft zu belasten, weshalb es mit Bedacht eingesetzt werden muss.
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