Bachelorarbeit, 2008
49 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelor-Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse der Leistungsbeurteilung durch Ziffernnoten im Sachunterricht der Grundschule. Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit von notenbasierenden Sachunterrichtstests zu hinterfragen und alternative Beurteilungsformen aufzuzeigen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Leistungsbeurteilung durch Ziffernnoten ein und beleuchtet die aktuelle Diskussion um deren Sinnhaftigkeit. Sie stellt die Problematik der Zensurengebung im Sachunterricht dar und skizziert den Aufbau der Arbeit.
Kapitel 2 definiert die begrifflichen Grundlagen der Leistungsbeurteilung und untersucht den Zweck und die Funktionen von Ziffernnoten in unserer Gesellschaft.
Kapitel 3 beleuchtet die messtheoretischen Anforderungen an Noten, insbesondere Objektivität, Reliabilität und Validität.
Kapitel 4 präsentiert empirische Forschungsbefunde, die die Problematik der Zensurengebung aufzeigen. Es werden kritische Punkte hinsichtlich Objektivität, Reliabilität, Validität und Vergleichbarkeit von Noten diskutiert.
Kapitel 5 widmet sich der Leistungsbeurteilung im Sachunterricht und beleuchtet die spezifischen Herausforderungen und das Beurteilungs-Dilemma in diesem Fach.
Kapitel 6 beschreibt eine explorative Untersuchung zur Sinnhaftigkeit von notenbasierenden Sachunterrichtstests. Es werden die Fragestellung, die Methodik und die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt.
Kapitel 7 diskutiert Konsequenzen für die Leistungsbewertung im Sachunterricht und anderen Schulfächern. Es werden alternative Beurteilungsformen, wie das Portfolio, vorgestellt.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Leistungsbeurteilung, Ziffernnoten, Sachunterricht, Grundschule, Objektivität, Reliabilität, Validität, empirische Forschung, qualitative Inhaltsanalyse, Portfolio, alternative Beurteilungsformen und Trends in der Schulpraxis.
Kritiker bemängeln, dass Noten oft nicht objektiv, reliabel oder valide sind. Historisch wurden sie sogar als „Giftpilz des Schullebens“ bezeichnet, der Lügen provoziert.
Noten sollten Objektivität (Unabhängigkeit vom Prüfer), Reliabilität (Zuverlässigkeit der Messung) und Validität (Messung dessen, was gemessen werden soll) erfüllen.
Der Sachunterricht hat komplexe Ansprüche, die über reines Faktenwissen hinausgehen, was zu einem Beurteilungs-Dilemma zwischen pädagogischem Auftrag und Selektionsfunktion führt.
Als Alternative wird zum Beispiel die Arbeit mit Portfolios vorgeschlagen, die Lernfortschritte individueller und dokumentationsorientierter abbilden können.
Interessanterweise sind viele Schüler und Eltern mit dem Notensystem zufrieden, da sie sich ein klares Feedback und eine Vergleichbarkeit durch Zensuren wünschen.
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