Masterarbeit, 2021
163 Seiten, Note: 1,7
I. Einleitung
II. Theoretischer Hintergrund
1. Kinder und deren Nutzung von Social Media-Anwendungen
2. Kinder als Betroffene von Cybermobbing
3. Cybermobbing
3.1 Begriffsklärung
3.2 Formen von Cybermobbing
3.3 Akteure
3.4 Ursachen von Cybermobbing
3.5 (Mögliche) Auswirkungen für Opfer und Täter*innen
4. Interventions- und Präventionsmaßnahmen
4.1 Möglichkeiten der Intervention
4.2 Präventionsansätze
III. Empirische Studie
a) Forschungsfrage(n)
b) Methodik
Erhebungsmethode
Stichprobenbeschreibung
Ablauf
Datenaufbereitung und -Auswertung
c) Darstellung der Ergebnisse
d) Interpretation der Ergebnisse
IV. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das (Vor-)Wissen und die Erfahrungen von Grundschulkindern in Bezug auf Cybermobbing, um daraus konkrete Ansätze für Präventions- und Interventionsmaßnahmen abzuleiten, die dem Nutzungsverhalten dieser Altersgruppe gerecht werden.
3. Cybermobbing
Immer häufiger ist von Cybermobbing-Fällen zu lesen, die aufgrund ihrer dramatischen Folgen um die Welt gehen. Ein Beispiel hierfür ist ein Mädchen im Alter von dreizehn Jahren, das sich aufgrund von Cybermobbing-Attacken einer ehemaligen Freundin das Leben nahm. „Es sind Fälle wie diese, die dazu beitragen, dass das Thema Cybermobbing Einzug in das öffentliche Bewusstsein findet.“ Auch im Bereich der Fachliteratur kann Cybermobbing als ein populäres Thema bezeichnet werden, das sich inzwischen zu einem eigenen Forschungsfeld ausgebaut hat. Mit Zunahme der Zugangsmöglichkeiten zu elektronischen Geräten, war einerseits ein Anstieg an Cybermobbing-Fällen zu verzeichnen, andererseits nahmen wissenschaftliche Publikationen zum Thema Cybermobbing zu. Es scheint sich hierbei nicht lediglich um eine Modeerscheinung zu handeln, sondern um ein ernst zu nehmendes Problem, das sich in unserer Gesellschaft etabliert hat.
Doch was genau ist eigentlich Cybermobbing? An dieser Stelle sollen daher zunächst die Begrifflichkeiten rund um das Phänomen Cybermobbing sowie die Abzweigung zu traditionellem Mobbing geklärt werden. Daneben werden die Formen, in denen sich Cybermobbing präsentiert, thematisiert sowie auf die beteiligten Akteure des Cybermobbing-Prozesses eingegangen. Abschließend werden in diesem Kapitel Ursachen von Cybermobbing in den Blick genommen und (mögliche) Auswirkungen für Opfer und Täter*innen thematisiert.
I. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Digitalisierung im Alltag von Grundschulkindern und das damit steigende Risiko von Cybermobbing, für das spezifische Präventions- und Interventionsansätze benötigt werden.
II. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung zu Mediennutzung, Begriffsdefinitionen, Entstehungsmodellen und den Auswirkungen von Cybermobbing im Vergleich zu traditionellem Mobbing.
III. Empirische Studie: Der empirische Teil beschreibt die qualitative Untersuchung mit Grundschulkindern, inklusive der Forschungsfragen, Methodik, Ergebnisdarstellung und deren Interpretation.
IV. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Studie zusammen und leitet Empfehlungen für Eltern, Lehrkräfte und Schulen zur Aufklärung und Prävention ab.
Cybermobbing, Grundschule, Mediennutzung, Prävention, Intervention, soziale Netzwerke, empirische Studie, Qualitative Forschung, Kinder, Online-Sicherheit, Medienkompetenz, Erziehungsberechtigte, Mobbing, Online-Risiken, digitale Kommunikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik von Cybermobbing bei Kindern im Grundschulalter, untersucht deren (Vor-)Wissen sowie Erfahrungen und leitet daraus notwendige Interventions- und Präventionsmaßnahmen ab.
Zentrale Themen sind das Mediennutzungsverhalten von Kindern, die theoretische Einordnung von Cybermobbing im Vergleich zu traditionellem Mobbing, Entstehungsmodelle sowie die Rolle von Eltern und Lehrkräften bei Prävention und Intervention.
Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Präventions- und Interventionsmaßnahmen für die Zielgruppe der Grundschulkinder auf Basis ihrer persönlichen Erfahrungen und ihres Wissensstands entwickelt werden können.
Die Autorin führt eine qualitative Untersuchung durch, basierend auf problemzentrierten Interviews mit Grundschulkindern der vierten Klasse, deren Daten mittels der inhaltlich-strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Hintergrund zum Cybermobbing-Phänomen sowie einen empirischen Teil, in dem die Interviews mit den Kindern detailliert dargestellt und interpretiert werden.
Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Grundschule, Medienkompetenz, Prävention, Intervention, Online-Sicherheit und Mediennutzungsverhalten.
Cybermobbing zeichnet sich durch Merkmale wie die Anonymität, die große Reichweite, den Wegfall von Schutzräumen und die zeitliche Endlosigkeit der verletzenden Inhalte aus, was den Umgang damit komplexer macht.
Es dient als evaluiertes Unterrichtsmanual zur Förderung der Medienkompetenz und Prävention von Cybermobbing, welches gezielt im schulischen Umfeld eingesetzt werden kann, um Kinder für die Problematik zu sensibilisieren.
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