Masterarbeit, 2021
131 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Aktuelle Rahmenbedingungen der Grundschule
2.1 Bildungs- und Erziehungsauftrag der Grundschule
2.2 Individuelle Förderung in der Grundschule
3 Die Fähigkeitsbereiche emotionale und soziale Kompetenz
3.1 Der Fähigkeitsbereich emotionale Kompetenz
3.2 Die Entwicklung emotionaler Kompetenzen
3.3 Der Fähigkeitsbereich soziale Kompetenz
3.4 Die Entwicklung sozialer Kompetenzen
3.5 Der Zusammenhang zwischen emotionalen und sozialen Kompetenzen
3.6 Einflussfaktoren in der Entwicklung emotionaler und sozialer Kompetenz
3.7 Die Bedeutung sozial-emotionaler Kompetenzen in unterschiedlichen Lebensbereichen
4 Tiergestützte Interventionen
4.1 Begriffsbestimmung: Tiergestützte Intervention
4.2 Bisherige Entwicklung der Tiergestützten Interventionen
4.3 Wissenschaftliche Grundlagen zur Mensch-Tier-Beziehung
4.4 Tiergestützte Pädagogik mit dem Einsatz eines Schulhundes
4.4.1 Begriffsbestimmung: Schulhund
4.4.2 Bisherige Entwicklung des Schulhund-Einsatzes
4.4.3 Voraussetzungen und Kriterien für einen professionellen Schulhund-Einsatz
4.4.3.1 Voraussetzungen der Lehrkraft
4.4.3.2 Voraussetzungen des Schulhundes
4.4.3.3 Ausbildung des Schulhund-Lehrkraft-Teams
4.4.3.4 Organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen
4.4.3.5 Einsatzkonzept
4.4.3.6 Häufigkeit und Dauer des Schulhund-Einsatzes
4.4.3.7 Einsatzformen
4.4.3.8 Dokumentation und Evaluation des Schulhund-Einsatzes
4.5 Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes
5 Aktueller Forschungsstand zu Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes im Hinblick auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern
6 Empirische Untersuchung hinsichtlich Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes in Bezug auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern
6.1 Erläuterung des eigenen Forschungsvorhabens
6.2 Untersuchungsdesign der Studie
6.2.1 Beschreibung der Stichprobe
6.2.2 Vorstellung und Begründung der Erhebungsmethode
6.2.3 Durchführung
6.2.3 Auswertungsmethode
7 Darstellung der Ergebnisse
7.1 Kategorie 1: Emotionale und soziale Kompetenzen
7.2 Kategorie 2: Einsatz des Schulhundes
7.3 Kategorie 3: Aus- bzw. Weiterbildung hinsichtlich des Schulhund-Einsatzes
7.4 Kategorie 4: Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes hinsichtlich der emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern
7.5 Kategorie 5: Grenzen und Herausforderungen des Schulhund-Einsatzes
8 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse
9 Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht die Rolle und die Möglichkeiten des Einsatzes von Schulhunden zur Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen von Kindern im Grundschulalter. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwieweit ein qualifizierter Schulhund-Einsatz einen positiven Einfluss auf die sozial-emotionale Entwicklung ausübt und welche Herausforderungen dabei aus der Sicht von Lehrkräften bestehen.
1 Einleitung
„Wir sind so gerne in der freien Natur, weil sie kein Urteil über uns hat“ Friedrich Nietzsche Das Zitat von Friedrich Nietzsche nähert sich dem Charakteristikum der Tiergestützten Pädagogik an. Laut Nietzsche fühlen sich Menschen in der Natur wohl, da diese nicht urteilt. (Vgl. Heyer & Kloke 2013, S. 19) Tiere sind eindeutig der Natur zuzuordnen, denn „[…] sie verfügen nicht über die menschlichen Fähigkeiten des Abstrahierens und Verallgemeinerns […] (ebd.), aufgrund dessen sich Menschen von der Natur ab grenzen. Tieren bewerten andere Lebewesen nicht aufgrund von sozialüblichen Nor men oder Kriterien. Demnach nehmen Tiere die Individualität eines Menschen wahr und akzeptieren diese. Die bedingungslose Annahme des Menschen durch Tiere ist die Grundlage der Tiergestützten Pädagogik und somit auch Grundlage der tiergestützten Arbeit mit einem Schulhund. (Vgl. Heyer & Kloke 2013, S. 19)
Seit der Jahrtausendwende ist eine starke Zunahme an Schulhund-Lehrkraft-Teams im deutschsprachigen Raum wahrzunehmen (vgl. Beetz 2021, S. 9). Der Schulhund-Ein satz hat im Laufe der Zeit an Bedeutung sowie an Professionalität zugenommen (vgl. ebd., S. 12). Bisher gibt es keine einheitlichen und rechtlich bindenden Vorgaben hin sichtlich des Schulhund-Einsatzes. Aufgrund dessen zeigt sich in der Praxis noch im mer eine ausgeprägte Heterogenität der Angebote, Strukturen und Akteure (vgl. Wohl farth & Mutschler 2017, S. 21). Dennoch gehen aus der Literatur Kriterien hervor, die als wesentlich für einen qualifizierten Schulhund-Einsatz angesehen werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die theoretische Basis der tiergestützten Pädagogik und begründet die Relevanz der Untersuchung des Schulhund-Einsatzes für die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen.
2 Aktuelle Rahmenbedingungen der Grundschule: Dieses Kapitel erläutert den Bildungsauftrag der Grundschule und die Bedeutung der individuellen Förderung im Kontext einer zunehmend heterogenen Schülerschaft.
3 Die Fähigkeitsbereiche emotionale und soziale Kompetenz: Es werden zentrale Begrifflichkeiten, Entwicklungsmodelle sowie die wechselseitige Beeinflussung von emotionaler und sozialer Kompetenz dargelegt.
4 Tiergestützte Interventionen: Das Kapitel bietet einen Überblick über moderne tiergestützte Ansätze sowie spezifische Kriterien und Voraussetzungen für einen professionellen Einsatz von Schulhunden.
5 Aktueller Forschungsstand zu Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes im Hinblick auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern: Hier wird der bestehende wissenschaftliche Diskurs und der Stand der Forschung zu Wirkungsweisen von Schulhunden analysiert.
6 Empirische Untersuchung hinsichtlich Fördermöglichkeiten des Schulhund-Einsatzes in Bezug auf die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern: Dieser Teil beschreibt das Design, die Stichprobe und die qualitative Methodik der eigenen Forschungsstudie.
7 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden systematisch nach fünf definierten Kategorien aufbereitet und präsentiert.
8 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse: Die empirischen Befunde werden auf Basis der theoretischen Grundlagen reflektiert und kritisch in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.
9 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsanstrengungen im Bereich der tiergestützten Pädagogik.
Schulhund, Tiergestützte Pädagogik, Emotionale Kompetenz, Soziale Kompetenz, Grundschule, Inklusion, Individuelle Förderung, Mensch-Tier-Beziehung, Schulhund-Einsatz, Qualitative Forschung, Interviews, Lehrkräfte, Emotionsregulation, Empathie, Verhaltensförderung
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Herausforderungen des Einsatzes von Schulhunden, um die emotionalen und sozialen Kompetenzen von Grundschulkindern zu fördern.
Die zentralen Themen umfassen die pädagogische Arbeit in der Grundschule, die Definition und Entwicklung von sozial-emotionalen Kompetenzen sowie die tiergestützte Pädagogik.
Ziel ist es zu ergründen, inwieweit der Einsatz von Schulhunden einen positiven Beitrag zur Förderung dieser Kompetenzen leisten kann und wie Lehrkräfte den Einsatz in der Praxis gestalten.
Es wurde eine qualitative Forschungsstudie durchgeführt, die auf halbstrukturierten Interviews mit acht Lehrkräften basiert und deren Aussagen mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Kompetenzbegriffen und tiergestützten Konzepten sowie eine empirische Untersuchung, in der Lehrkräfte ihre praktischen Erfahrungen reflektieren.
Wichtige Begriffe sind Schulhund, emotionale/soziale Kompetenz, Tiergestützte Pädagogik und Schulpraxis.
Die Arbeit betont, dass eine fundierte Ausbildung für das Mensch-Hund-Team essenziell für die Qualität und Sicherheit des Einsatzes ist, da bisher keine einheitlichen Standards existieren.
Die Lehrkräfte sehen in Schulhunden eine wertvolle Unterstützung, betonen aber, dass die Anforderungen bei Kindern mit besonderen Förderbedarfen hohe Anforderungen an die Professionalität der Lehrkraft und die Stressresistenz des Hundes stellen.
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