Diplomarbeit, 2003
121 Seiten, Note: 1,0
Ingenieurwissenschaften - Nachrichten- und Kommunikationstechnik
1 Einleitung
1.1 Motivation zur Erstellung dieser Arbeit
1.2 Zentrale Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Ziel der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Was ist Kommunikation?
2.2 Definitionen
2.2.1 TIME
2.2.2 Konvergenz
2.3 Staatliche Deregulierung
2.3.1 Deregulierung am Beispiel der Telekom-Branche
2.3.2 Ausblick
2.3.3 Gesetzliches Umfeld
2.4 Basistechnologien von TIME
2.4.1 Übertragungstechnologien
2.4.2 Komprimierungsverfahren
2.5 Elektronische Zahlungssysteme
2.5.1 Klassifizierung
2.5.2 Zukünftige Entwicklungen
2.6 Wirtschaftliche Grundlagen
2.6.1 Elemente von Geschäftsmodellen
2.6.2 Systematisierung von Geschäftsmodellen
2.7 Die Wertschöpfungskette “Value Chain”
2.8 Wertschöpfungmodelle im TIME-Markt
3 Praktische Ausführungen
3.1 Content
3.2 Mehrwertdienste
3.2.1 SMS Mehrwertdienste
3.2.2 Sprachmehrwertdienste
3.3 Geschäftsmodelle aus der Praxis
3.3.1 Mobile Marketing
3.3.2 Beispiel I: SMS-Voting bei einer Großveranstaltung
3.3.3 Beispiel II: Shopping to go
3.3.4 Beispiel III: Services für einen Fußballverein
3.3.5 Beispiel IV: SMS-Chat
3.3.6 Beispiel V: Starhotline
3.4 Weitere Ideen für konvergente Dienste
3.4.1 Enterainment
3.4.2 Service
3.5 Modell zur Anwendung von TIME Projekten
3.5.1 Motivation
3.5.2 Umsetzungsmodell
3.5.3 Businessplan
4 Wirtschaftlichkeit
5 Diskussion
A Normen und Standards
A.1 Audio-, Videostandards
A.2 Telekommunikationsstandards
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, die durch den technologischen Fortschritt und gesellschaftliche Veränderungen hervorgerufenen Problemstellungen in der sogenannten TIME-Branche (Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Entertainment) aufzuzeigen. Dabei wird ein einheitliches Modell zur Entwicklung konvergenter Dienste entworfen, das sowohl dem Nutzer als auch dem Anbieter einen maximalen Mehrwert bietet, indem Faktoren wie Kundenakzeptanz, technologische Trends und die Bedienbarkeit der Anwendungen berücksichtigt werden.
Konvergenz
Das Phänomen der Konvergenz ist relativ neu. Es herrscht aber weitgehende Übereinstimmung darüber, daß Konvergenz im technischen Sinne bereits eingetreten ist. Das heißt, daß heute mittels digitaler Technologie sowohl traditionelle als auch neue Kommunikationsdienste (sei es in Form von Daten, Tönen oder Bildern) über zahlreiche verschiedene Netze angeboten werden können. Gegenwärtige Marktaktivitäten geben Anlaß zur Vermutung, daß die Betreiber aus den verschiedenen von Konvergenz betroffenen Branchen die Möglichkeiten technologischer Fortschritte nicht nur zur Verbesserung ihrer traditionellen Dienstleistungen benutzen, sondern auch zur Erweiterung auf neue Geschäftsaktivitäten. Die TIME-Branchen streben nach einer produkt- und plattformübergreifenden Entwicklung.
Solche Entwicklungen stellen konkrete Beispiele einer Informationsgesellschaft in Europa dar und zeigen deren Potential, das Leben und die Gesellschaft zu berühren. Ebenso wird auch die deutliche Erweiterung des Ausmaßes und der Vielfalt traditioneller Telekommunikations- und Mediendienste deutlich.
1 Einleitung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung der TIME-Branche durch den rasanten technischen Wandel und definiert die zentrale Fragestellung nach einem einheitlichen Modell zur Mehrwertgenerierung.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Konvergenz von Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Entertainment, beleuchtet regulatorische Rahmenbedingungen sowie technische Basistechnologien und wirtschaftliche Modelle.
3 Praktische Ausführungen: Es werden konkrete Anwendungsbeispiele wie Mobile Marketing oder SMS-Voting analysiert und ein strukturiertes Vorgehensmodell für TIME-Projekte inklusive Businessplan-Berechnungen vorgestellt.
4 Wirtschaftlichkeit: Hier werden die erfolgskritischen Faktoren für Dienstleistungen im TIME-Sektor, insbesondere die Kundenakzeptanz und die Herausforderungen durch den technologischen Wandel, wirtschaftlich bewertet.
5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die Auswirkungen der Konvergenz auf die Gesellschaft und den Menschen, wobei kritische Aspekte wie Gruppenzwang, Überwachung und Privatsphäre diskutiert werden.
TIME-Branche, Konvergenz, Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien, Entertainment, Mobile Marketing, SMS, Mehrwertdienste, Geschäftsmodelle, Wertschöpfungskette, Wirtschaftlichkeit, Kundenakzeptanz, Digitalisierung, Komprimierungsverfahren.
Die Arbeit behandelt die Konvergenz der TIME-Branchen (Telekommunikation, Informationstechnologie, Medien und Entertainment) und untersucht, wie neue Geschäftsmodelle und technische Ansätze genutzt werden können, um Mehrwert für Nutzer und Anbieter zu generieren.
Die zentralen Themen sind der Konvergenzprozess zwischen den Branchen, die technischen Grundlagen der Übertragung und Datenkomprimierung, rechtliche Aspekte wie Deregulierung sowie praktische Geschäftsmodelle im Bereich Mobile Marketing.
Das Ziel ist es, Problemstellungen in diesem Industriezweig aufzuzeigen und ein einheitliches Vorgehensmodell zu entwerfen, das Unternehmen bei der Planung und Umsetzung konvergenter Projekte unterstützt.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse (theoretische Grundlagen) sowie einer praxisorientierten Fallstudienanalyse, in der konkrete Modelle und Businesspläne für TIME-Dienste entwickelt und bewertet werden.
Im Hauptteil (Kapitel 3) stehen die praktischen Ausführungen im Vordergrund. Dies umfasst Content-Strategien, SMS- und Sprachmehrwertdienste, spezifische Anwendungsbeispiele aus der Praxis (z. B. Starhotline, Shopping to go) sowie ein detailliertes Vorgehensmodell für TIME-Projekte.
Wichtige Begriffe sind TIME-Branche, Konvergenz, Mobile Marketing, Wertschöpfungskette, Geschäftsmodelle und Wirtschaftlichkeit.
Sie dienen als zentrales Instrument zur Generierung von Profiten in konvergenten Angeboten, wobei detailliert auf deren technische Realisierung (SMS, IVR) und Abrechnungsmodelle eingegangen wird.
Der Autor diskutiert kritisch, dass neben den wirtschaftlichen Vorteilen auch soziale Herausforderungen entstehen, wie etwa ein steigender sozialer Druck durch ständige Erreichbarkeit und potenzielle Verluste von Privatsphäre durch Überwachungsmöglichkeiten.
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