Bachelorarbeit, 2018
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die drei Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
2.1 Die Veränderung der Lebenswelten
2.1.1 Verändertes Verständnis über den Begriff der Kindheit
2.1.2 Veränderungen in der familiären Struktur
2.1.3 Veränderungen im sozialen Lebensumfeld und im Freizeit- und Spielverhalten
2.1.4 Wandel in der Medienwelt
2.2 Problemlagen der Kinder und Jugendlichen
3 Schulwettbewerbe
3.1 Bewegte Schulkultur
3.2 Theoretische Bezüge der Bewegten Schule
3.2.1 Der Sport unterliegt einem Wandel
3.2.2 Körperlosigkeit der Schule – Auf dem Weg zum bewegten Lernen
3.2.3 Bewegung und Entwicklung
3.2.4 Bewegung – Die gesundheitliche Bedeutung
3.3 Konzepte der Bewegten Schule
3.4 Bausteine einer Bewegten Schule
3.4.1 Klassenräume als Bewegungsräume
3.4.2 Bewegungspausen im Unterricht
3.4.3 Bewegtes Sitzen & Bewegtes Schulmobiliar
3.4.4 Bewegtes Lernen im Unterricht
3.4.5 Entspannung und Entlastung – Zur Ruhe kommen
3.4.6 Bewegungsreiche Pausengestaltung
3.4.7 Der Sportunterricht – notwendiger Bestandteil einer Bewegten Schule
3.5 Die praktische Umsetzung am Beispiel „Bewegungsfreudige Schule“
3.6 Wirkungen der Bewegten Schule – Anspruch und Realität
4 Die Gute Gesunde Schule
4.1 Neue Aufgaben für die Schule? – Gesundheitsförderung in der Schule
4.2 Die Gute Gesunde Schule – Das Konzept
4.3 Fünf Bausteine der GGS
4.3.1 Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen
4.3.2 Tagesstrukturen und Empfehlungen
4.3.3 Atmosphäre, Inklusion und Teilhabe
4.3.4 Kooperationen und Teamwork
4.3.5 Gesundheitsmanagement
4.4 Die Entwicklung eines Schulprogramms
5 Vergleich der Konzepte - Bewegte Schule und Gute Gesunde Schule
6 Kooperationen – Öffnung der Schule
7 Die S.Schule als Beispiel für die GGS
8 Fazit
Die Arbeit untersucht die Konzepte "Bewegte Schule" und "Gute Gesunde Schule" im Hinblick auf ihre Eignung, den drängenden Problemlagen von Kindern und Jugendlichen – wie Bewegungsmangel und gesundheitliche Beeinträchtigungen – zu begegnen. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, ob und wie diese beiden Konzepte integrativ an Schulen umgesetzt werden können, um die Qualität des schulischen Lebensraums nachhaltig zu verbessern.
Die drei Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen
Zu den drei wichtigsten sozialen Lebensbereichen der Kinder und Jugendlichen zählen die Familie, die Schule und der Freundeskreis, die Peers. Diese befinden sich in einem stetigen Wandel. Die Familie stellt die bedeutungsvollste Sozialisationsinstanz dar. Sie hat die Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen einen Raum zu schaffen, in dem sie wohlbehütet und in Geborgenheit aufwachsen können. Zudem gibt die Familie ihnen die ersten Werte und Normen mit auf den Weg. „Liebe, Vertrauen, Fürsorge, Unterstützung, Erziehung und Bildung […]“ erfahren die Kinder und Jugendlichen in ihrer Familie (Stein/Stummbaum 2011, S. 46).
Doch was genau macht eine Familie aus? Die Definition des Begriffs der Familie hat sich verändert. Die Ehe sowie die Partnerschaft stellen heute keine ausschlaggebenden Merkmale für den Zusammenschluss einer Familie dar. Vielmehr wird das auf Dauer angelegte Zusammenleben von je mindestens einer Person einer Generation, beispielsweise von einem Kind und einem Elternteil, darunter verstanden. In diesem Beziehungsgeflecht sind die Eltern in der Pflicht, sich um ihre Kinder zu sorgen und sie zu erziehen (vgl. ebd., S. 46). Es gibt zwar eine Definition, was genau eine Familie ausmacht, jedoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten von Familienformen, die allesamt die Bedingungen einer Familie erfüllen. Dabei sind „Beständigkeit und Wandlungsfähigkeit […] Kontinuitätsmerkmale von Familie“ (Jurczyk 2014, S. 50 zit. n. ebd., S. 48). Durch den Wandel der Zeit ist es möglich geworden, dass gleichgeschlechtliche Elternpaare, Alleinerziehende, Patchworkfamilien und nicht verheiratete Lebensgemeinschaften als Familien anerkannt werden.
1 Einleitung: Analysiert den gesundheitlichen Status quo von Kindern und Schülern unter dem Aspekt des Bewegungsmangels und führt in die Relevanz der Schulentwicklung ein.
2 Die drei Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen: Beleuchtet den Wandel von Familie, Schule und Freizeitverhalten und die damit einhergehenden Problemlagen für die Heranwachsenden.
3 Schulwettbewerbe: Untersucht die Rolle von Wettbewerben im Schulwesen als Impulsgeber für qualitative Schulentwicklung.
3.1 Bewegte Schulkultur: Diskutiert die notwendige Neuausrichtung der Schulkultur unter Einbeziehung körperlicher Bedürfnisse und Bewegungssituationen.
3.2 Theoretische Bezüge der Bewegten Schule: Legt die wissenschaftlichen Fundamente dar, warum körperliche Betätigung für die kindliche Entwicklung und Lernfähigkeit essenziell ist.
3.3 Konzepte der Bewegten Schule: Stellt das Konzept der Bewegten Schule vor, das Urs Illi in den 1980er Jahren entwickelte.
3.4 Bausteine einer Bewegten Schule: Detailliert acht spezifische Umsetzungsbereiche, von Klassenraumgestaltung bis hin zum Sportunterricht.
3.5 Die praktische Umsetzung am Beispiel „Bewegungsfreudige Schule“: Veranschaulicht anhand eines konkreten Konzepts die notwendigen Schritte der Schulentwicklung.
3.6 Wirkungen der Bewegten Schule – Anspruch und Realität: Reflektiert die Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Umsetzbarkeit in Forschung und Schulalltag.
4 Die Gute Gesunde Schule: Erläutert das Konzept der GGS als Schulentwicklungspreis, der Gesundheit und Sicherheit in den Fokus rückt.
4.1 Neue Aufgaben für die Schule? – Gesundheitsförderung in der Schule: Thematisiert die erweiterte Verantwortung der Schule im Kontext des sich wandelnden Gesundheitsbegriffs.
4.2 Die Gute Gesunde Schule – Das Konzept: Beschreibt das Ziel der Unfallkasse NRW, Schulen durch Gesundheitsförderung qualitativ zu verbessern.
4.3 Fünf Bausteine der GGS: Führt die zentralen Handlungsfelder auf, darunter Arbeitsbedingungen und Gesundheitsmanagement.
4.4 Die Entwicklung eines Schulprogramms: Betont die Bedeutung einer strukturierten Programmplanung für die effektive Umsetzung des GGS-Konzepts.
5 Vergleich der Konzepte - Bewegte Schule und Gute Gesunde Schule: Analysiert Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede beider Konzepte.
6 Kooperationen – Öffnung der Schule: Analysiert die Notwendigkeit von Vernetzung mit außerschulischen Partnern als Erfolgsfaktor.
7 Die S.Schule als Beispiel für die GGS: Präsentiert eine Fallstudie, die erfolgreich beide Konzepte integrativ im Schulalltag verbindet.
8 Fazit: Zieht Bilanz über die Potentiale der Konzepte und gibt eine Empfehlung für deren breite Einführung in den Schulalltag.
Bewegte Schule, Gute Gesunde Schule, Gesundheitsförderung, Schulentwicklung, Bewegungsmangel, Sitzkultur, Bewegungsfreudige Schule, Schulqualität, Kooperation, Prävention, Unterrichtsentwicklung, Kindheitswandel, Schulprogramm, Bewegtes Lernen.
Die Bachelorarbeit setzt sich mit der gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen auseinander, insbesondere unter Berücksichtigung des Bewegungsmangels, und untersucht zwei Konzepte zur schulischen Gesundheitsförderung.
Die zentralen Themen sind der Wandel von Kindheit, die Entwicklung von Bewegungskonzepten an Schulen sowie die Etablierung eines gesundheitsförderlichen Schulklimas.
Das primäre Ziel ist ein Vergleich der Konzepte "Bewegte Schule" und "Gute Gesunde Schule", um deren Ähnlichkeiten zu identifizieren und die Möglichkeiten einer integrativen Umsetzbarkeit in der Praxis zu prüfen.
Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Studien sowie der Analyse von Schulprogrammen basiert.
Im Hauptteil werden die theoretischen Begründungen beider Konzepte, ihre spezifischen Bausteine, die Bedeutung von Kooperationen sowie Erfolgsfaktoren für die Schulentwicklung ausführlich dargestellt.
Schlüsselwörter sind u.a. Gesundheitsförderung, Bewegte Schule, Schulentwicklung, Prävention, Bewegungsmangel und Schulqualität.
Der Sitzzwang unterdrückt den natürlichen Bewegungsdrang, führt zu Haltungsschäden, beeinträchtigt die Konzentrationsfähigkeit und ist aus physiologischer Sicht für Kinder ungesund.
Ja, die Arbeit gelangt zu dem Schluss, dass beide Konzepte sich optimal ergänzen und integrativ umgesetzt werden können, wobei die "S.Schule" als Praxisbeispiel für eine gelungene Verknüpfung dient.
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