Examensarbeit, 2008
29 Seiten, Note: 2,0
I. Problemstellung
1. Thema
2. Leitfrage
2.1 Bezug der Leitfrage zum Modul
2.2 Bezug der Leitfrage zum Lehrplan
2.3 Bezug der Leitfrage zu den Ausbildungsstandards
2.4 Bezug der Leitfrage zu den Bildungsstandards
3. Didaktische Begründung der Schwerpunktsetzung
4. Zielvorstellungen
II. Unterrichtspraxis
1. Lernausgangslage
2. Vorstellung des Unterrichtsgegenstandes
3. Didaktische Entscheidungen
4. Methodische Entscheidungen
5. Aufbau der UE
5.1 Durchführung- Darstellung ausgewählter Aspekte des Unterrichtsgeschehens
5.1.1 Erarbeitung der drei Funktionen von Sprache in der ersten Stunde der zweiten Sequenz
5.1.2 Erarbeitung des Kommunikationsquadrates in der vierten Stunde der zweiten Sequenz
III. Evaluation und persönliches Resümee
1. Begründung der angewandten Evaluationsverfahren
2. Auswertung der kahlen Dialoge
2.1 Ergebnisse der ersten Evaluation
2.2 Ergebnisse der zweiten Evaluation
3. Vergleich und Deutung der Ergebnisse
4. Validität der angewandten Evaluationsmethoden
5. Fazit und Schlussfolgerungen für die weitere Unterrichtstätigkeit
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die sprachlich-kommunikative Handlungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern einer 8. Klasse durch die Vermittlung und Anwendung theoretischer Kommunikationsmodelle gezielt zu fördern und diese Entwicklung durch schriftliche Evaluationen zu dokumentieren.
2. Leitfrage
Aufgrund der zunehmenden Relevanz eines sicheren mündlichen Sprachgebrauchs im Sinne einer konzeptionellen Mündlichkeit im unterrichtlichen wie im allgemeingesellschaftlichen Kontext (mündliche Kommunikation gilt als „Schlüsselqualifikation“) soll in der Arbeit der Fra-ge nachgegangen werden, ob das Wissen um kommunikative Theorien und Modelle nach Karl Bühler, Paul Watzlawick und Friedemann Schulz von Thun zu einer Weiterentwicklung der sprachlich-kommunikativen Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler führt. Um die Qualität des sprachlichen Handelns der SuS zu Beginn und zum Abschluss der UE festzustellen, wird mit sog. „kahlen Dialogen“ gearbeitet, die die SuS in den jeweiligen Se-quenzen der UE eigenständig um passende Regieanweisungen zum verbalen und non-verbalen Verhalten der Dialogpartner ergänzen. Diese Form des Dialogs bildet folglich nicht nur die Grundlage der Evaluation, sondern kommt auch in Form von Arbeitsaufträgen in ver-tiefenden unterrichtlichen Phasen sowie als Hausaufgabe sowohl im theoretischen als auch im praktischen Teil der UE kontinuierlich zum Einsatz. Ob die theoretische wie praktische Beschäftigung mit den genannten Modellen schließlich zum Erwerb bestimmter Strategien zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit führt, soll ermittelt werden.
I. Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz mündlicher Kommunikation als Schlüsselqualifikation und definiert die Forschungsfrage im Kontext von Lehrplänen und fachdidaktischen Standards.
II. Unterrichtspraxis: Hier werden die Lernausgangslage der Klasse, die didaktischen Entscheidungen sowie der methodische Aufbau der Unterrichtseinheit inklusive der konkreten Umsetzung der Kommunikationsmodelle detailliert dargestellt.
III. Evaluation und persönliches Resümee: Dieser Abschnitt wertet die Ergebnisse der angewandten Evaluationsverfahren anhand der "kahlen Dialoge" aus und reflektiert den Lernerfolg sowie die Validität der gewählten Methoden.
Kommunikationsmodelle, Mündlichkeit, Schlüsselqualifikation, Sprachkompetenz, Karl Bühler, Paul Watzlawick, Friedemann Schulz von Thun, kahle Dialoge, Unterrichtspraxis, Evaluation, Sprechtraining, Körpersprache, Didaktik, Handlungsfähigkeit, Sekundarstufe I.
Die Arbeit dokumentiert und reflektiert eine 13-stündige Unterrichtseinheit im Fach Deutsch, in der die sprachlich-kommunikative Handlungsfähigkeit von Schülern einer 8. Klasse durch die Anwendung spezifischer Kommunikationsmodelle gefördert werden soll.
Die Arbeit behandelt die Vermittlung kommunikationswissenschaftlicher Theorien, die Schulung nonverbaler Ausdrucksformen wie Mimik und Gestik sowie die bewusste Einordnung von Gesprächssituationen in schulischen und persönlichen Kontexten.
Das Hauptziel ist es, Schülern durch theoretisches Wissen über Kommunikation zu einem reflektierten und sicheren Umgang mit Sprache und Stimme zu verhelfen, um ihre Handlungsfähigkeit in dialogischen Situationen zu verbessern.
Die Arbeit stützt sich primär auf das Organon-Modell von Karl Bühler, die fünf Axiome der Kommunikation nach Paul Watzlawick sowie das Kommunikationsquadrat (Vier-Ohren-Modell) von Friedemann Schulz von Thun.
Der Hauptteil beschreibt die unterrichtspraktische Umsetzung, insbesondere den Einsatz von "kahlen Dialogen", das Stationenlernen sowie die methodische Aufarbeitung von Kommunikationsstörungen durch Schülerübungen.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie "Mündlichkeit als Schlüsselqualifikation", "Kommunikationsmodelle", "sprachlich-kommunikative Handlungsfähigkeit" und "Evaluation von Unterricht" definieren.
Die Evaluation erfolgte über den Vergleich von "kahlen Dialogen", bei denen die Schüler zu Beginn und am Ende der Unterrichtseinheit eigenständig Regieanweisungen für verbale und nonverbale Verhaltensweisen in einer Streitsituation ergänzen mussten.
Das darstellende Spiel dient dazu, Kommunikationsbarrieren bei Achtklässlern aufzubrechen, spielerische Experimentierräume zu schaffen und die Hemmschwelle vor exponierten Redeauftritten durch die Einbindung in Rollen zu senken.
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