Bachelorarbeit, 2021
40 Seiten, Note: 1,3
2 Einleitung
3 Methodik
4 Mobbing
4.1 Definition
4.2 Mobbing in der Schule
5 Diskriminierung des Opfers
5.1 Charakteristik eines typischen Gewaltopfers
5.2 Die Mobbingphasen
5.3 Psychosoziale Korrelationen vom Cybermobbing & Mobbing
6 Beschreibung der Mobber*innen
6.1 Charakteristik der typischen Gewalttäter*innen
6.2 Erziehung der Gewalttäter*innen
6.3 Geschlechtsunterschiede: Mobbing unter Jungen und Mädchen
7 Mobbing vs. Cybermobbing
7.1 Definition von Cybermobbing
7.2 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
7.3 Formen von Cybermobbing
7.4 Die Prävalenz von Cybermobbing
7.5 Risikofaktoren des Cybermobbings
7.6 Interventionen gegen Cybermobbing
8 Interventionsmöglichkeiten gegen Mobbing in Schulen
8.1 Die Interessengruppen nach Bellmore
8.2 4 entscheidende Faktoren beim Intervenieren gegen Mobbing
8.3 Mobbing aus Sicht der Lehrpersonen
8.4 Eines der ersten Interventionsprogrammen von Olweus
8.5 Systematische Interventionen bei Mobbing in Schulklassen nach Walter Minder
9 Diskussion
9.1 Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht die zentrale Fragestellung, welche Rolle Lehrpersonen bei der Umsetzung von Interventionsmöglichkeiten gegen Mobbing im schulischen Kontext spielen. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Rahmenwerke und etablierter Interventionsprogramme Strategien aufzuzeigen, wie Mobbing – inklusive der digitalen Form des Cybermobbings – systematisch erkannt, reduziert und verhindert werden kann.
4.1 Definition
Gewalttätigkeit und Mobben wird von Olweus in seinem Buch (2002) wie folgt definiert: «Ein Schüler oder einer Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit den negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler oder Schülerinnen ausgesetzt ist» (Olweus, 2002, S. 22).
Unter negativen Handlungen definiert Olweus absichtliches Verletzen, dies kann verbal sein anhand von Drohen und Beschimpfen, aber auch physisch wie schlagen, treten und festhalten (ebd.). Zu den negative Handlungen zählt Olweus auch schmutzige Gesten und jemanden von einer Gruppe auszuschliessen (ebd., S. 23). Die Mobber*innen auch Gewalttäter*innen genannt, können Individuen oder eine Gruppe von Kindern sein. Somit gilt dasselbe auch für das Opfer, auch eine Gruppe kann gemobbt werden. «Im Zusammenhang mit der Gewalt in der Schule ist das Ziel gewöhnlich ein einzelnes Schulkind» (Olweus, 2002, S. 23). Olweus redet erst dann von Gewalt, wenn ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen den Betroffenen herrscht, daher sei ein Streit kein Gewaltakt. Dieses asymmetrisches Kräfteverhältnis kann physisch, aber auch psychisch sein. Das Opfer ist jeweils nicht in der Lage, sich zu verteidigen. Der Autor unterscheidet zwischen mittelbarer und unmittelbarer Gewalt. Unmittelbare Gewaltakte sind offene Angriffe (körperliches Verletzen) gegen das Opfer und unter mittelbarer Gewalt versteht er bewusste soziale Ausgrenzung (ebd., S. 23).
2 Einleitung: Beleuchtung der Relevanz von Mobbing als soziales Phänomen in Schulen und Begründung des Fokus auf die Rolle der Lehrpersonen.
3 Methodik: Erläuterung der Auswahl wissenschaftlicher Quellen und des methodischen Aufbaus der theoretischen Arbeit.
4 Mobbing: Theoretische Definition des Mobbingbegriffs und Analyse spezifischer Ausprägungen im Schulkontext.
5 Diskriminierung des Opfers: Charakterisierung von Gewaltopfern, Analyse der Mobbingphasen sowie psychosoziale Auswirkungen von Mobbing.
6 Beschreibung der Mobber*innen: Untersuchung der Persönlichkeitsmerkmale und Erziehungshintergründe von Täterkindern sowie geschlechtsspezifische Unterschiede bei Mobbing.
7 Mobbing vs. Cybermobbing: Differenzierung zwischen traditionellem Mobbing und digitalem Cybermobbing hinsichtlich Formen, Verbreitung und Risikofaktoren.
8 Interventionsmöglichkeiten gegen Mobbing in Schulen: Detaillierte Darstellung von Interventionsstrategien unter Einbeziehung verschiedener Interessengruppen sowie spezifischer Programme von Olweus und Minder.
9 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Analyse von Forschungslücken und Ausblick auf zukünftige präventive Massnahmen.
Mobbing, Cybermobbing, Schule, Intervention, Lehrpersonen, Gewalt, Prävention, Interessengruppen, Peer-Group, Klassenmanagement, Zivilcourage, Psychosoziale Auswirkungen.
Die Arbeit untersucht Interventionsmöglichkeiten gegen Mobbing in Schulen mit einem spezifischen Schwerpunkt auf der Rolle und den Aufgaben von Lehrpersonen.
Die Hauptthemen umfassen die Definition von Mobbing, die Dynamik zwischen Opfern und Tätern, die Herausforderungen durch Cybermobbing sowie pädagogische Interventionsstrategien.
Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Rolle Lehrpersonen bei der wirksamen Intervention gegen Mobbing spielen und welche Strategien sie zur Verbesserung des Klassenklimas einsetzen können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse aktueller wissenschaftlicher Literatur und erprobter Interventionsprogramme basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Differenzierung zwischen traditionellem Mobbing und Cybermobbing sowie die Analyse konkreter Interventionsmöglichkeiten durch verschiedene Akteure.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Mobbing, Cybermobbing, Lehrpersonen, Prävention, Intervention und Schulklima klassifizieren.
Da Lehrkräfte im Alltag oft nur das schulische Umfeld überblicken, ist die Zusammenarbeit mit den Eltern entscheidend, um ganzheitliche Lösungswege zu finden und das Verhalten der Kinder konsistent zu begleiten.
Cybermobbing ist durch eine höhere Anonymität gekennzeichnet, kann zeit- und ortsunabhängig stattfinden und hat oft eine grössere digitale Reichweite, was die Interventionsmöglichkeiten vor neue Herausforderungen stellt.
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