Bachelorarbeit, 2017
54 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Relevanz der Themenstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3. Methodische Vorgehensweise
2 Digitale Medien in Bildungseinrichtungen
2.1 Arten von digitalen Medien
2.3 Nutzung von digitalen Medien in der Schule
2.4 Vorteile der Nutzung von digitalen Medien - Bildung
2.5 Vorteile der Nutzung von digitalen Medien – Wissensvermittlung
2.6 Motivation durch digitale Medien
2.7 Unterstützung durch digitale Medien
2.8 Nachteile der Nutzung von digitalen Medien – Unterricht & Zuhause
2.9 Nachteile der Nutzung von digitalen Medien – Geistige & körperliche Entwicklung
2.10 Ergebnisse der OECD-Studie
3 Blick in die Zukunft
3.1 Offensiven in der digitalen Bildung
3.2 Infrastruktur
3.3 Die Plattform „Antolin“ – Das Lesen wird gefördert
3.4 Die Plattform „bettermarks“ – Erfolgreich Mathe lernen
3.5 Digitale Kompetenzen der LehrerInnen
3.6 Zunahme der Möglichkeiten in der Bildung
3.7 Neue Arten von Krankheiten
3.8 Meinungen der ExpertInnen
4 Zusammenfassung und Fazit
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die Chancen und Risiken des vernetzten Lebens im Kontext der digitalen Bildung bei Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Analyse der Auswirkungen digitaler Medien auf die Wissensvermittlung, die Motivation der Lernenden sowie die potenziellen gesundheitlichen und geistigen Folgen einer intensiven Mediennutzung.
3.3 Die Plattform „Antolin“ – Das Lesen wird gefördert
Die Plattform „Antolin“ ist ein Online-Portal, das zur Leseförderung der SchülerInnen von der ersten bis zur zehnten Klasse dient. Somit kann das Alter der Zielgruppe zwischen sechs und sechszehn Jahren angenommen werden, welche die Grundschule und Sekundarstufe (Mittelschule/Gymnasium) besuchen. Das Portal bietet Fragen zu Kinder- und Jugendbüchern, die die SchülerInnen im Web beantworten können.
Die SchülerInnen werden zum eigenständigen Lesen animiert und in der Entwicklung der eigenen Leseidentität gefördert. Das Portal schafft eine Verbindung der Schule mit dem Lesen am Nachmittag, indem es den LehrerInnen aussagekräftige Informationen zum Textverständnis und der Leseleistung ihrer SchülerInnen liefert.
Das Ziel der Plattform ist es, die Lesefertigkeit, welche die Entwicklung des Vorstellungsvermögens, der Fantasie, der Sprach- und Ausdrucksweise verbessert, zu fördern und zu schützen. Eine große Auswahl aus über 60.000 der Klassiker aus der Kinder- und Jugendbuchliteratur, sowie wichtigen Neuerscheinungen und auch fremdsprachigen Büchern ist vorhanden. Das Angebot wird laufend aktualisiert und um weitere Titel erweitert. Die SchülerInnen haben jederzeit Zugriff auf diese Datenbank, wobei sich die Auswahl im Buchangebot der Schulen, Büchereien und des Buchhandels spiegelt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Begriff der Digitalisierung ein, beleuchtet das Phänomen der "Digital Natives" und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Digitale Medien in Bildungseinrichtungen: Das Kapitel untersucht die verbreiteten Arten digitaler Medien, ihre Vorteile bei der Wissensvermittlung, aber auch die kritischen Seiten wie mögliche Lernnachteile und suchtfördernde Aspekte.
3 Blick in die Zukunft: Hier werden aktuelle Bildungsstrategien, infrastrukturelle Entwicklungen sowie spezifische Lernplattformen vorgestellt und deren Auswirkungen auf die Kompetenzentwicklung reflektiert.
4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass digitale Medien zwar ein nützliches Werkzeug sind, ihr Einsatz aber eines gesunden Augenmaßes und einer kritischen Begleitung bedarf.
Digitale Medien, Digital Natives, Lernmotivation, Wissensvermittlung, E-Learning, Antolin, bettermarks, Medienkompetenz, digitale Bildung, digitale Demenz, Schulerfolg, Lernunterstützung, pädagogischer Einsatz, Unterrichtsgestaltung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen und pädagogischen Auswirkungen digitaler Medien auf die Lebens- und Lernwelt von Kindern und Jugendlichen.
Schwerpunkte liegen auf den Chancen und Risiken digitaler Bildung, der Nutzung digitaler Werkzeuge im Unterricht sowie der gesundheitlichen und sozialen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern.
Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken des vernetzten Lebens im Bildungswesen zu identifizieren sowie zu klären, wie digitale Werkzeuge beim Lernen unterstützen oder potenzielle Fehlentwicklungen begünstigen können.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturrecherche, die Auswertung aktueller Studien, Fachzeitschriften und Statistiken mit eigenen Experteninterviews von Lehrkräften.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der verschiedenen Mediengattungen in der Schule, deren Einfluss auf die Motivation, die Vorstellung spezifischer Plattformen wie „Antolin“ und die kritische Betrachtung von gesundheitlichen und pädagogischen Risiken.
Wesentliche Begriffe sind Digital Natives, Lernmotivation, Medienkompetenz, E-Learning, Wissensvermittlung und digitale Bildung.
„Antolin“ animiert zum eigenständigen Lesen und fördert durch spielerische Elemente wie Punktesysteme die Lesemotivation und das Textverständnis der Kinder.
Es wird vor einer permanenten Ablenkung, Suchtgefahr, Schlafstörungen durch Blaulichtexposition und körperlichen Fehlhaltungen wie der sogenannten "iPad-Schulter" gewarnt.
Lehrkräfte bewerten digitale Medien als nützlich für die Unterrichtsorganisation und Motivation, sehen jedoch eine große Gefahr in der Überforderung der Schüler durch zu viele Online-Materialien.
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