Bachelorarbeit, 2023
192 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Lernkompetenzen und Lernfortschritte
2.1 Definition des Überbegriffs Lernkompetenz und der beinhalteten Kompetenzen
2.1.1 Definition des Begriffs Lernen
2.1.2 Definition des Begriffs Kompetenz
2.1.3 Definition des Begriffs Lernkompetenz
2.1.3.1 Kognitive Kompetenz
2.1.3.2 Metakognitive Kompetenz
2.1.3.3 Lernmotivation und Interesse
2.1.3.4 Soziale und kommunikative Kompetenz
2.1.3.5 Selbstkompetenz
2.1.3.6 Arbeitsorganisation
2.1.4 Einflüsse auf die Kompetenzentwicklung
2.2 Lernfortschritte
2.2.1 Definition Lernfortschritt
2.2.2 Einflussfaktoren auf den Lernfortschritt
3 Quantitative Untersuchung der Sachlage anhand eines Onlinefragebogens für Lehrkräfte
3.1 Ausgangslage der Studie
3.2 Quantitative Forschung
3.3 Auswahl und Begründung der Forschungsmethode „Fragebogen“
3.4 Quantitative Untersuchung des Einflusses des coronabedingten Homeschoolings auf die Lernfortschritte und Lernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler
3.4.1 Begründung für die Auswahl der Studienteilnehmer
3.4.2 Stichprobe
3.4.3 Gütekriterien
3.4.4 Vorgehen, Zeitplan und empirische Überlegungen
4 Ergebnisse der Untersuchung und Analyse
4.1 Feldanalyse
4.2 Auswertung der Daten
4.2.1 Aufbereitung der Daten
4.2.2 Deskriptive Auswertung
4.2.3 Analyse des Einflusses der Schularten, Schulstandorts und des Bildungsstandes des Elternhauses
4.2.3.1 Schulart
4.2.3.2 Schulstandort
4.2.3.3 Bildungsstand der Eltern
5 Diskussion
5.1 Qualität des eigenen Vorgehens und des Datenbestandes
5.1.1 Objektivität
5.1.2 Reliabilität
5.1.3 Validität
5.2 Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht retrospektiv den Einfluss des coronabedingten Homeschoolings in den Jahren 2020 und 2021 auf die Lernfortschritte und Lernkompetenzen der Schülerinnen und Schüler auf Basis einer quantitativen Lehrerbefragung, um zu klären, ob subjektive Verschlechterungen einer objektiven Analyse standhalten.
1.1 Motivation und Problemstellung
Aufgrund der durch das Virus SARS-CoV-21 ausgelöste Pandemie im Jahr 2020 wurde eine Gesundheitsnotlage internationaler Tragweite durch die WHO ausgerufen. Dies hatte zur Folge, dass die Staaten mit eigens dafür vorgesehenen Maßnahmen reagierten. Es wurden im Verlauf immer weitergehende Maßnahmen erlassen, um die Ausbreitung des Virus in der Gesellschaft einzudämmen. Unter anderem wurde in Deutschland ab dem 22.März 2020 ein Lockdown verhängt. Dieser beinhaltete das Schließen von Geschäften, welche keine Artikel des täglichen Bedarfs anbieten, gastronomische Einrichtungenwurden geschlossen und durften ihr Angebot nur noch zum Verzehr außerhalb des Lokals anbieten.
Einschneidende Maßnahmen für Kinder stellten Kontaktbeschränkungen, Sperrungen von Spielplätzen sowie die Schließung von Kindertagesstätten und schulischen Einrichtungen dar. Der Unterricht entfiel vielenorts, oder wurde via Homeschooling gestaltet. Unter Homeschooling versteht man den Unterricht auf Distanz mittels Nutzung digitaler Kommunikationswege. Homeschooling umfasst dabei sowohl den Unterricht über interaktive, audio-visuelle Kommunikation (Video-Chat) als auch das Stellen von Aufgaben an die Schüler, welche diese eigenständig und ohne enge Begleitung durch eine Lehrkraft bearbeiten. Da die Digitalisierung des Bildungswesens in Deutschland bis dato kaum vorhanden war, gestaltete sich die adäquate Umsetzung des Homeschoolings besonders im ersten Lockdown der pandemischen Lage als schwierig.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Themenwahl durch die Herausforderungen des Homeschoolings während der Pandemie, definiert das Ziel der Arbeit und den weiteren Aufbau.
2 Theoretische Grundlagen der Lernkompetenzen und Lernfortschritte: Hier werden die Kernbegriffe der Arbeit, wie Lernen, Kompetenz und Lernkompetenz, theoretisch fundiert und in Teilkompetenzen untergliedert.
3 Quantitative Untersuchung der Sachlage anhand eines Onlinefragebogens für Lehrkräfte: Das Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise, die Hypothesenbildung sowie die Operationalisierung der Konstrukte für die empirische Datenerhebung.
4 Ergebnisse der Untersuchung und Analyse: Hier werden die durch den Fragebogen erhobenen Daten präsentiert, deskriptiv ausgewertet und im Hinblick auf die verschiedenen Einflussfaktoren analysiert.
5 Diskussion: Dieses Kapitel reflektiert die methodische Qualität der Arbeit kritisch und interpretiert die erzielten Ergebnisse im Kontext der Fachliteratur.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Forschungsansätze.
Homeschooling, Lernkompetenz, Lernfortschritt, coronabedingtes Homeschooling, Lehrkräfte, Schüler, Online-Fragebogen, quantitative Forschung, Bildung, Lernmotivation, Kognitive Kompetenz, Schulart, Schulstandort, Elternhaus.
Die Arbeit untersucht den Einfluss des coronabedingten Homeschoolings der Jahre 2020 und 2021 auf die Lernkompetenzen und Lernfortschritte der Schüler.
Zentrale Themen sind die Entwicklung von Lernkompetenzen, der Lernfortschritt unter erschwerten Bedingungen und der Einfluss sozioökonomischer sowie schulspezifischer Faktoren.
Das Ziel ist es, retrospektiv zu analysieren, ob die von Lehrkräften beobachtete negative Beeinflussung der Schüler durch das Homeschooling einer objektiven wissenschaftlichen Analyse standhält.
Die Autorin führt eine quantitative Studie mittels eines onlinebasierten Fragebogens bei Lehrkräften durch, die mit den Methoden der deskriptiven Statistik und Korrelationsanalysen ausgewertet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen, die Beschreibung der angewandten Methodik sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Homeschooling, Lernkompetenz, Lernfortschritt, Lehrkräfte und quantitative Forschung charakterisieren.
Die Analyse zeigt, dass insbesondere Grundschulen und Werkrealschulen einen besonders stark ausgeprägten negativen Einfluss durch das Homeschooling erfuhren.
Es zeigt sich, dass Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern im Vergleich zu Schülern aus bildungsnahen Elternhäusern bezüglich der Lernfortschritte einen stärker ausgeprägten negativen Einfluss durch das Homeschooling erfuhren.
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