Examensarbeit, 2009
39 Seiten, Note: 12 Punkte
1. EINLEITUNG
2. WIE LERNEN WIR EIGENTLICH?
3. BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPEN
3.1 VERGLEICHSGRUPPE 11 CH 05
4. DIAGNOSE DER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER NACH LERNTYPEN
5. DURCHFÜHRUNG IN DEN KLASSEN
6. STRUKTURPLAN
7. LERNTYPENGERECHTE ZUGÄNGE IM UNTERRICHT SCHAFFEN
8. ERGEBNISSE
8.1 BEOBACHTUNGEN IN DER KLASSE
8.2 KLASSENARBEIT
8.3 EVALUATIONSBOGEN
9. FAZIT
11. ANHANG
11.1 ÜBUNG III: DER LESENDE TYP
11.2 LERNHILFE
11.3 FRAGEBOGEN
11.4 KLEINES MSR-PRAKTIKUM
11.5 DER EVALUATIONSBOGEN
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Schülern der Chemikantenausbildung einen leichteren Zugang zu dem als abstrakt empfundenen Themengebiet der MSR-Technik (Messen, Steuern, Regeln) zu verschaffen, indem das Konzept der Lerntypentheorie nach Vester in die Unterrichtsgestaltung integriert wird.
7 Lerntypengerechte Zugänge im Unterricht schaffen
In der dritten Unterrichtseinheit hingegen wollte ich den Lernenden eine Möglichkeit bieten allen Lerntypen gerecht zu werden, um dadurch einen ganzheitlichen Unterricht zu gestalten. Der Schwerpunkt dieser Einheit liegt in der Programmablaufsprache GRAFCET. Neben der Ablaufsprache sollen die Auszubildenden auch die verfahrenstechnische Symbole kennen lernen und anwenden können, da sie diese in ihrem späteren Berufsleben benötigen. Bei der Erstellung der Unterrichtseinheit und der dazugehörigen Unterrichtsmaterialien habe ich mir überlegt, wie ich die Themen so umsetzen kann, dass möglichst alle Lerntypen angesprochen werden können.
Die Unterrichtseinheit sollte dabei schülerzentriert erfolgen, indem die Schülerinnen und Schülern sich die Themen selbstständig erarbeiten und die Lehrkraft eine beratende Tätigkeit einnimmt. Um die Klassengemeinschaft zu stärken und soft skills zu trainieren entschloss ich mich, die Unterrichtseinheit in Kleingruppen von drei bis vier Personen in Form eines kleinen Praktikums durchzuführen. Für diese Gruppengröße entschloss ich mich, da aus meinen bisherigen Erfahrungen größere Gruppenstärken dazu führen, dass einige sich dabei meistens zurückziehen, bei einer Partnerarbeit die Lernenden jedoch wiederum weniger von den Ideen anderen profitieren.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangslage in der Chemikantenausbildung und der Schwierigkeiten beim Zugang zu abstrakten Themen der MSR-Technik.
2. WIE LERNEN WIR EIGENTLICH?: Theoretische Betrachtung der Lerntypentheorie nach Vester sowie der biologischen und psychologischen Grundlagen des Lernprozesses.
3. BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPEN: Analyse der Zusammensetzung und des Sozialverhaltens der untersuchten Klassen.
4. DIAGNOSE DER SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER NACH LERNTYPEN: Erläuterung der Auswahl und Durchführung des Lerntypentests zur Identifikation der individuellen Lernvorlieben.
5. DURCHFÜHRUNG IN DEN KLASSEN: Beschreibung der konkreten Umsetzung der lerntypengerechten Unterrichtskonzeption und der eingesetzten Lernhilfen.
6. STRUKTURPLAN: Detaillierte Übersicht der fünf Unterrichtseinheiten von der Diagnose bis zur Evaluation.
7. LERNTYPENGERECHTE ZUGÄNGE IM UNTERRICHT SCHAFFEN: Konkrete methodische Umsetzung des ganzheitlichen Unterrichts, insbesondere im „Kleinen MSR-Praktikum“.
8. ERGEBNISSE: Reflexion und Auswertung der Lernfortschritte anhand von Beobachtungen, Klassenarbeiten und Evaluationsbögen.
9. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit der lerntypengerechten Unterrichtsgestaltung und Ausblick auf zukünftige Anpassungen.
MSR-Technik, Lerntypentheorie, Chemikantenausbildung, GRAFCET, ganzheitlicher Unterricht, Lernhilfe, Lernprozess, Unterrichtsgestaltung, Steuerungstechnik, Schülermotivation, Lernpsychologie, fachliche Kompetenz, Praxisbezug, Gruppenarbeit, Wissensvermittlung.
Die Arbeit untersucht, wie der Unterricht für Chemikanten so gestaltet werden kann, dass ein leichterer Zugang zu dem abstrakten Themengebiet der MSR-Technik ermöglicht wird.
Die zentralen Felder sind die Umsetzung der Lerntypentheorie nach Vester, die Steuerungstechnik sowie die Gestaltung eines ganzheitlichen und praxisorientierten Unterrichts.
Das primäre Ziel ist es, durch eine lerntypengerechte Methodik die Fachkompetenz der Auszubildenden zu steigern und ihre Motivation bei abstrakten Lerninhalten zu fördern.
Es werden Lerntypentests, Fragebögen zur Evaluation des Unterrichts, systematische Beobachtungen der Gruppendynamik sowie der Vergleich von Klassenarbeiten als Indikatoren herangezogen.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Durchführung des „Kleinen MSR-Praktikums“, in dem die theoretischen Erkenntnisse zu den Lerntypen praktisch angewendet und reflektiert wurden.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Lerntypentheorie, Steuerungstechnik, ganzheitlicher Unterricht, Praxisorientierung und schülerzentrierte Didaktik.
Dieser Lerntyp wurde durch die Bereitstellung didaktisch aufbereiteter Fachtexte, Arbeitsblätter mit Lückentexten und die gezielte Arbeit mit dem Fachbuch angesprochen.
Der MSR-Raum fungiert als Lernort für haptisches und praktisches Arbeiten an realen Anlagen, was insbesondere dem haptischen Lerntyp und dem Verständnis der Gesamtzusammenhänge dient.
Die Vergleichsgruppe diente dazu, zu prüfen, ob die in der Testklasse erzielten Ergebnisse und Effekte auf andere Lerngruppen übertragbar sind.
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