Masterarbeit, 2009
75 Seiten, Note: 1,7
Diese M.A.-Arbeit befasst sich mit der Problematik von Schulabsentismus und untersucht die Ursachen und Bedingungen für die Entstehung schulaversiver Einstellungen und Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen. Die Arbeit will einen Beitrag zum Verständnis des Phänomens Schulabsentismus leisten und die Bedeutung schulischer Einflussfaktoren für die Prävention und Intervention von Schulabsentismus herausstellen.
Die Einleitung führt in das Thema Schulabsentismus ein und beleuchtet die gesellschaftliche Relevanz des Problems. Teil 1 der Arbeit widmet sich den theoretischen Grundlagen und dem empirischen Forschungsstand zum Thema. Es werden verschiedene Formen des Schulabsentismus sowie psychologische und soziologische Erklärungstheorien vorgestellt. Zudem werden individuelle, schulische, familiäre und gruppendynamische Einflussfaktoren auf die Entstehung von Schulabsentismus untersucht. In Teil 2 präsentiert die Arbeit die Ergebnisse einer eigenen qualitativen Untersuchung. Die Ergebnisse zeigen die vielfältigen Ursachen und Bedingungen für Schulabsentismus aus der Perspektive der Jugendlichen und unterstreichen die Bedeutung schulischer Einflussfaktoren. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für den pädagogischen Umgang mit Schulverweigerern formuliert.
Schulabsentismus, Schulschwänzen, Schulverweigerung, Verhaltensauffälligkeit, Prävention, Intervention, schulische Einflussfaktoren, individuelle Faktoren, familiäre Faktoren, qualitative Forschung, Einzelfallstudien, pädagogischer Umgang.
Schulabsentismus ist der Oberbegriff; Schwänzen ist oft aktiv und heimlich, während Verweigerung tieferliegende psychische Ursachen wie Ängste haben kann.
Dazu zählen Schul- und Leistungsangst, ein negatives Selbstkonzept, Schulversagen sowie geschlechtsspezifische Faktoren.
Schulische Faktoren wie ein schlechtes Klassenklima, Überforderung oder mangelnde Unterstützung durch Lehrer können schulaversive Einstellungen verstärken.
Medien betonen oft den Zusammenhang zwischen Schwänzen und Kriminalität, was zu einer Tabuisierung der eigentlichen pädagogischen Problemlagen führt.
Die Arbeit empfiehlt Einzelfallberatung, die Einbeziehung der Eltern, eine Reform der schulischen Feedbackkultur und frühzeitige Interventionsprogramme.
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