Examensarbeit, 2005
100 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
1.1. BEGRÜNDUNG FÜR DIE AUSWAHL DES THEMAS
1.2. ZIELSETZUNG DES THEMAS
1.3. ÜBERBLICK ÜBER DEN AUFBAU DER ARBEIT
2. ZUR DISKUSSION DES COMPUTERS IN DER GRUNDSCHULE
2.1. ÜBER DIE AKTUALITÄT NEUER MEDIEN UND DEREN STELLENWERT IM GRUNDSCHULUNTERRICHT
2.2. MEDIENKOMPETENZ ALS ZIEL SCHULISCHER MEDIENERZIEHUNG
2.3. AUSSTATTUNG UND NUTZUNG NEUER MEDIEN ZU HAUSE UND IN DER GRUNDSCHULE
3. NEUE MEDIEN- NEUES LERNEN
3.1. NEUES LERNEN- WIE VERÄNDERT DAS LERNEN MIT COMPUTER UND INTERNET DEN UNTERRICHT?
3.2. NEUE HERAUSFORDERUNGEN FÜR LEHRER UND SCHÜLER
3.2.1. Neue Lehrerrolle
3.2.2. Neue Schülerrolle
3.3. CHANCEN UND GRENZEN
3.3.1. Chancen
3.3.2. Grenzen
3. 4. ANWENDUNGSBEREICHE FÜR COMPUTER UND INTERNET
3.4.1. Neue Medien als Werkzeug
3.4.2. Neue Medien als Tutor
3.4.3. Neue Medien zur Kommunikation
3.4.4. Neue Medien zur Simulation
3.4.5. Neue Medien zur Kreativität
3.5. WEBQUESTS – EIN MODELL FÜR DEN SINNVOLLEN EINSATZ VON MEDIEN IN DER SCHULE
3.6. FAZIT: KANN MULTIMEDIALES LERNEN DEN UNTERRICHT EFFEKTIVER MACHEN?
4. DAS INTERAKTIVE WHITEBOARD (IWB)
4.1. WAS IST EIN IWB?
4.1.1. Typen
4.1.2. Alternativen
4.2. VORAUSSETZUNGEN FÜR EINEN OPTIMALEN EINSATZ
4.3. FUNKTIONEN UND MÖGLICHKEITEN
4.4. VOR- UND NACHTEILE
4.4.1. Vorteile
4.4.1.1. Allgemein
4.4.1.2. Für Schüler
4.4.1.3. Für Lehrer
4.4.2. Nachteile
4.5. BEISPIELE FÜR DEN EINSATZ
4.5.1. Arbeit mit Texten
4.5.2. Arbeit mit Bildern
4.5.3. Arbeit mit Internetressourcen
4.6. ERFAHRUNGEN MIT DEM IWB
4.6.1. Internationale Studien- und Forschungsergebnisse
4.6.2. Lehrerfragebogen
4.6.2.1. Form der Befragung
4.6.2.2. Gegenstand der Untersuchung
4.6.2.3. Aufbau und Ablauf
4.6.2.4. Vor- und Nachteile
4.6.2.5. Ergebnisse
5. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: IWB - EINE ALTERNATIVE ZUR SCHULTAFEL?
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von neuen Medien, insbesondere des interaktiven Whiteboards (IWB), in der Grundschule und hinterfragt, ob dieses Medium eine sinnvolle Alternative zur traditionellen Schultafel darstellen kann. Ziel ist es, die didaktischen Potenziale sowie die praktischen Voraussetzungen für einen effektiven Einsatz im Unterricht zu analysieren und durch eine begleitende Befragung von Lehrkräften zu validieren.
4.1. Was ist ein IWB?
Ein interaktives Whiteboard ist eine elektronische Weißwandtafel, die über einen Computer mit einem Projektor verbunden wird. Der Inhalt des Computerbildschirms wird mit Hilfe des Projektors an das Board gebracht und ermöglicht so einem größeren Publikum die Sicht auf den Bildschirm.
Der berührungsempfindliche Bildschirm hat etwa die Größe einer herkömmlichen Schultafel (ca. 250 cm x 150 cm) ist aber die elektronische Version eines klassischen Whiteboards. Das Besondere an der großen berührungsempfindlichen Computerleinwand ist die Möglichkeit zum interaktiven Handeln. Es ist möglich den Computer vom Whiteboard aus zu bedienen. Das kann entweder mit der Tastatur oder der Maus geschehen, aber auch durch die Berührung der Tafel mit speziellen Stiften oder dem Finger kann das Board bedient und beschrieben werden. Es können auch Worddokumente, CD ROM s, Präsentationen oder Internetseiten geöffnet werden – man muss nur mit dem Finger oder Stift darauf klicken. Die Finger dienen dabei als Maus oder Stift.
Es gibt unzählige Funktionen und eine breite Palette an Materialien, die in Punkt 4.3. näher erläutert werden sollen.
Die erstellten Tafelbilder existieren nur in virtueller Form, sie werden nicht real auf das Board gebracht, sondern in Form von Dateieingaben an den Computer übermittelt. Die digitalen Tafelbilder können jederzeit gespeichert, verändert oder wieder aufgerufen werden. (vgl. Gage, 2005, S.1)
Die flexible Technologie des IWB ersetzt neben der Tafel auch den Overheadprojektor, Rekorder und DVD- Player. Selbstverständlich können auch Scanner, Drucker und Digitalkameras angeschlossen werden. Aufgrund der vielseitigen Einsetzbarkeit und der hohen Funktionalität wurden die interaktiven Whiteboards in vielen Ländern schnell zu einem beliebten und normalen Werkzeug, z.B. in Australien, den USA, Kanada und Großbritannien. (vgl. Weißbuch, 2004, S.4)
1. EINLEITUNG: Begründung der Relevanz neuer Medien im Grundschulunterricht, Definition der Zielsetzung der Arbeit sowie eine Übersicht über deren strukturellen Aufbau.
2. ZUR DISKUSSION DES COMPUTERS IN DER GRUNDSCHULE: Erörterung der Aktualität digitaler Medien, des Begriffs der Medienkompetenz und Analyse der aktuellen technischen Ausstattung in deutschen Grundschulen.
3. NEUE MEDIEN- NEUES LERNEN: Untersuchung der Veränderungen im Unterricht durch Computer und Internet, inkl. neuer Rollenverteilungen, Chancen und Anwendungsbereichen wie WebQuests.
4. DAS INTERAKTIVE WHITEBOARD (IWB): Detaillierte technische und pädagogische Betrachtung des IWB, inklusive seiner Funktionen, Vor- und Nachteile sowie Ergebnisse einer Lehrerbefragung.
5. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: IWB - EINE ALTERNATIVE ZUR SCHULTAFEL?: Abschließende Bewertung des IWB als bereicherndes Werkzeug für den Unterricht und Reflexion über die Notwendigkeit didaktischer Konzepte bei der Medienintegration.
Interaktives Whiteboard, IWB, Neue Medien, Grundschule, Medienkompetenz, Unterrichtsorganisation, WebQuests, Lehrerrolle, Schülermotivation, Computereinsatz, Digitales Lernen, Pädagogik, Lernsoftware, Schultafel, Evaluation.
Die Arbeit untersucht den pädagogischen Einsatz von Computern und dem Internet in der Grundschule, wobei der Fokus gezielt auf dem interaktiven Whiteboard (IWB) als moderne Alternative zur traditionellen Schultafel liegt.
Im Zentrum stehen die Medienkompetenz, der Wandel von Lehr- und Lernkulturen, die technische und funktionale Ausstattung von Schulen sowie der konkrete Mehrwert digitaler Werkzeuge im Unterricht.
Das Ziel ist die wissenschaftliche Beantwortung der Frage, ob das interaktive Whiteboard eine effektive Alternative zur herkömmlichen Tafel darstellt und welche didaktischen Bedingungen für einen erfolgreichen Einsatz erfüllt sein müssen.
Neben einer ausführlichen Literaturanalyse und dem Vergleich internationaler Studien wurde eine qualitative Befragung von Lehrkräften an drei verschiedenen deutschen Schulen durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert die didaktischen Herausforderungen, zeigt konkrete Anwendungsbeispiele für den Unterricht auf und evaluiert die praktische Nutzung von IWB-Systemen durch Lehrerberichte.
Wichtige Begriffe sind Medienkompetenz, Interaktivität, Schülerzentrierung, didaktische Integration und schulisches Medienmanagement.
Das IWB fungiert als interaktive, tafelgroße Projektionsfläche, die es ermöglicht, Computerinhalte direkt an der Wand durch Berührung oder Stifte zu steuern, was eine kollaborative Zusammenarbeit der ganzen Klasse ermöglicht.
Die befragten Lehrkräfte bewerten das IWB überwiegend positiv, schätzen die höhere Motivation der Schüler, die einfache Bedienung und die Möglichkeiten zur flexiblen Unterrichtsgestaltung, weisen aber auch auf Anschaffungskosten hin.
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