Examensarbeit, 2008
66 Seiten
1. BEGRÜNDUNG DES THEMAS
2. SACHANALYSE
2.1 SOZIALE KOMPETENZEN
2.2 ERLEBNISPÄDAGOGIK
2.3 INTERAKTIONSSPIELE
3. BEDINGUNGSANALYSE
3.1 ALLGEMEINE VORAUSSETZUNGEN
3.2 INDIVIDUELLE VORAUSSETZUNGEN
4. DIDAKTISCH-METHODISCHER BEGRÜNDUNGSZUSAMMENHANG
4.1 METHODISCHE ANALYSE
4.2 KOMPETENZEN
4.2.1 Soziale Kompetenz
4.2.2 Personale Kompetenz
4.2.3 Sachkompetenz
4.2.4 Methodische Kompetenz
4.3 ÜBERSICHT DER GEPLANTEN STUNDEN
4.4 MEDIEN UND ORGANISATION IM RAUM
5. PRAKTISCHE DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSREIHE
5.1 ERSTE EINHEIT – EINSTIEG IN DIE SCHATZSUCHE
5.1.1 Didaktische Analyse
5.1.2 Bedingungsanalyse
5.1.3 Methodische Analyse
5.1.4 Kompetenzen
5.1.5 Medien und Organisation im Raum
5.1.6 Unterrichtsverlauf
5.1.7 Reflexion
5.2 ZWEITE EINHEIT – DSCHUNGEL
5.2.1 Didaktische Analyse
5.2.2 Bedingungsanalyse
5.2.3 Methodische Analyse
5.2.4 Kompetenzen
5.2.5 Medien und Organisation im Raum
5.2.6 Unterrichtsverlauf
5.2.7 Reflexion
5.3 DRITTE EINHEIT – WIEDERAUFBAU DER STADT
5.3.1 Didaktische Analyse
5.3.2 Bedingungsanalyse
5.3.3 Methodische Analyse
5.3.4 Kompetenzen
5.3.5 Medien und Organisation im Raum
5.3.6 Unterrichtsverlauf
5.3.7 Reflexion
5.4 SECHSTE EINHEIT – ÜBER BRÜCKEN DURCH DEN SUMPF
5.4.1 Didaktisches Analyse
5.4.2 Bedingungsanalyse
5.4.3 Methodische Analyse
5.4.4 Kompetenzen
5.4.5 Medien und Organisation im Raum
5.4.6 Unterrichtsverlauf
5.4.7 Reflexion
5.5 SIEBTE EINHEIT – WALDRALLYE
5.5.1 Didaktische Analyse
5.5.2 Didaktische Reduktion
5.5.3 Bedingungsanalyse
5.5.4 Methodische Analyse
5.5.5 Kompetenzen
5.5.6 Medien und Organisation im Raum
5.5.7 Unterrichtsverlauf
5.5.8 Reflexion
5.6 ZEHNTE EINHEIT – SCHULÜBERNACHTUNG/FINDEN DES SCHATZES
5.6.1 Didaktische Analyse
5.6.2 Bedingungsanalyse
5.6.3 Methodische Analyse
5.6.4 Kompetenzen
5.6.5 Medien und Organisation im Raum
5.6.6 Unterrichtsverlauf
5.6.7 Reflexion
6. RESÜMEE
6.1 REFLEXION
6.2 KONSEQUENZEN FÜR DIE WEITERE PRAXIS
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Förderung sozialer Kompetenzen bei Schülern einer Förderschulklasse durch den Einsatz erlebnispädagogischer Methoden im Rahmen einer motivierenden, klassenübergreifenden Schatzsuche, um den sozialen Zusammenhalt und die Kooperationsfähigkeit zu stärken.
5.2.1.1 Sachanalyse
Selbst- und Fremdwahrnehmung gehören zum perzeptiv-kognitiven Bereich der sozialen Kompetenzen. Die Selbstwahrnehmung ist die Wahrnehmung der eigenen Person. Diese entsteht durch nach außen gerichtete Wahrnehmung des Selbst und der eigenen Beobachtung und Bewertung. Ergänzt wird diese durch Mitteilungen aus der Fremdwahrnehmung. Die Fremdwahrnehmung kann einem helfen, eigene Verhaltensmuster zu erkennen, da sie einem bei anderen leichter auffallen.
Die Selbstwahrnehmung kann durch die eigene Psyche zu Selbsttäuschung führen. Verdrängung ist einer der Faktoren die dies ermöglichen. Gibt die Person ein falsches Selbstbild vor, so bekommt sie soziale Probleme, da sie mit den Reaktionen, die auf eine ganz andere Persönlichkeit ausgerichtet sind, nicht umgehen kann. Auch die eigenen Handlungen sind nicht stimmig mit dem vorgegebenen Bild von sich selbst. Erst wenn der Person diese Prozesse bewusst werden und sie gleichzeitig erlebt, dass es in Ordnung ist, so zu sein, wie sie wirklich ist, kann sie aus diesem Verhalten herauskommen. Schüler geben z.B. häufig vor psychisch stark zu sein und vor nichts und niemandem Angst zu haben. Andere Schüler reagieren meist entsprechend grob darauf und die vermeintlich starken Schüler werden immer mehr verletzt und immer unsicherer. Es kommt zu psychischen Verletzungen, die beide Seiten eigentlich gar nicht beabsichtigen.
Damit eine Person sich selbst wahrnehmen kann, muss die Sinneswahrnehmung funktionieren. Ansonsten muss eine Förderung in diesem Bereich das primäre Ziel sein, soweit dies möglich ist.
1. BEGRÜNDUNG DES THEMAS: Erläutert die Motivation der Autorin, durch erlebnispädagogische Ansätze das soziale Miteinander in einer leistungsschwachen und wenig kohärenten Klasse zu fördern.
2. SACHANALYSE: Definiert grundlegende Konzepte wie soziale Kompetenzen, Erlebnispädagogik und Interaktionsspiele als wissenschaftliche Basis für die Unterrichtsreihe.
3. BEDINGUNGSANALYSE: Analysiert die Lernvoraussetzungen der gesamten Klasse sowie die individuellen Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler bezüglich ihres Sozialverhaltens.
4. DIDAKTISCH-METHODISCHER BEGRÜNDUNGSZUSAMMENHANG: Beschreibt das methodische Vorgehen, die Lernziele und die organisatorische Planung der verschiedenen Unterrichtseinheiten innerhalb der Schatzsuche.
5. PRAKTISCHE DURCHFÜHRUNG DER UNTERRICHTSREIHE: Dokumentiert detailliert die Vorbereitung, den Verlauf und die Reflexion der einzelnen Einheiten von der Einführung bis zur finalen Schulübernachtung.
6. RESÜMEE: Reflektiert den Erfolg der Unterrichtsreihe, die Wirksamkeit der gewählten Methoden und leitet Konsequenzen für den künftigen Unterricht ab.
Soziale Kompetenzen, Erlebnispädagogik, Interaktionsspiele, Förderschule, Schatzsuche, Gruppenprozesse, Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, Kooperation, Konfliktlösung, Handlungsorientierung, Klassengemeinschaft, Reflexion, Vertrauensbildung, Schulentwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer erlebnispädagogischen Unterrichtsreihe, die darauf abzielt, die Sozialkompetenzen einer Förderschulklasse durch den Rahmen einer gemeinsamen Schatzsuche zu fördern.
Die zentralen Themen sind soziale Interaktion, Wahrnehmungsschulung, Vertrauensbildung, Kooperation und konstruktive Konfliktbearbeitung innerhalb einer heterogenen Lerngruppe.
Das Hauptziel ist es, die Schüler durch positive Gruppen- und Selbsterfahrungen darin zu unterstützen, ihr Sozialverhalten zu verbessern, eigene Potenziale zu entdecken und konstruktive Lösungsstrategien für den Schulalltag zu entwickeln.
Die Autorin stützt sich auf erlebnispädagogische Prinzipien (z.B. von Kurt Hahn und Rüdiger Gilsdorf) und integriert Interaktionsspiele sowie Themenzentrierte Interaktion, um die soziale Entwicklung handlungsorientiert zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der einzelnen Schüler, die didaktische Begründung der Unterrichtseinheiten und die detaillierte Darstellung und Reflexion des praktischen Ablaufs jeder einzelnen Station der Schatzsuche.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie soziale Kompetenz, Kooperation, Erlebnispädagogik, Reflexion und handlungsorientiertes Lernen charakterisiert.
Die Schatzsuche dient als motivierendes Element, das die Schüler durch kontinuierliche Erfolgserlebnisse bindet und ganz natürlich Situationen schafft, in denen Kooperation, Kommunikation und Konfliktlösung zwingend erforderlich sind.
Die Reflexion ist zentral, um das Erlebte zu verarbeiten, den Kompetenzerwerb zu sichern und Handlungsstrategien aus dem Spielraum auf reale Situationen im Alltag der Schüler zu übertragen.
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