Examensarbeit, 2005
76 Seiten, Note: 1
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Feminisierung des Lehrberufs, einem Phänomen, das in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen hat. Die Arbeit untersucht die historischen Wurzeln dieses Prozesses und analysiert die Berufswahlmotive junger Lehramtsstudierender. Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Faktoren zu gewinnen, die zur Dominanz von Frauen im Lehrberuf beitragen.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Feminisierung des Lehrberufs ein und stellt den Forschungsgegenstand in den Kontext der aktuellen Entwicklungen. Kapitel zwei zeichnet die historische Entwicklung der Feminisierung des Lehrberufs von den Anfängen bis heute nach und beleuchtet dabei die Herausforderungen, die Lehrerinnen in der Vergangenheit bewältigen mussten. In Kapitel drei werden die Berufswahlmotive junger Lehramtsstudierender untersucht. Hier werden die Ergebnisse einer Umfrage zu den Berufswahlmotiven der Studierenden vorgestellt und interpretiert. Kapitel vier analysiert die Ergebnisse der Umfrage und beleuchtet dabei die Unterschiede zwischen den Berufswahlmotiven von Frauen und Männern sowie zwischen den verschiedenen Schularten.
Feminisierung des Lehrberufs, Berufswahlmotivation, Lehramtsstudium, Geschlechterunterschiede, Schulart, Lehrerrolle, gesellschaftliche Bedeutung, historische Entwicklung, aktuelle Entwicklungen, Studentenbefragung.
Der Begriff beschreibt den stetig steigenden Frauenanteil im Lehrberuf sowie die Veränderung des Berufsbildes hin zu einer feminineren Interpretation.
In Deutschland war dies etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts möglich, oft verbunden mit strengen Auflagen wie dem Lehrerinnenzölibat.
Häufige Motive sind die Freude an der Arbeit mit Kindern, der Wunsch nach Wissensvermittlung, aber auch Arbeitsplatzsicherheit und Vereinbarkeit mit der Familie.
Untersuchungen zeigen oft, dass Frauen stärker soziale Aspekte betonen, während Männer häufiger fachliche Interessen oder die Sicherheit des Beamtenstatus hervorheben.
Es besteht die Sorge, dass männliche Rollenvorbilder für Schüler fehlen, insbesondere in Grundschulen, wo der Frauenanteil extrem hoch ist.
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