Examensarbeit, 1999
144 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, die Verlautbarungen von Staat und Kirche zur Geschlechtserziehung in der Grundschule zu analysieren und in einen Vergleich zu stellen. Sie untersucht die Entwicklung und die jeweiligen Standpunkte beider Institutionen im Hinblick auf das Thema Sexualität und deren didaktische Umsetzung im schulischen Kontext.
Das erste Kapitel liefert einen allgemeinen Überblick über die Sexualität und deren Bedeutung für den Menschen, beleuchtet den Wandel im Umgang mit Sexualität und geht auf die kindliche Sexualität im Vorschulalter ein. Das zweite Kapitel behandelt den Anspruch des Kindes auf Geschlechtserziehung, die Notwendigkeit dieser Erziehung und die Unterschiede zwischen Familie und Schule in deren Erziehungsfunktionen. Das dritte Kapitel fokussiert auf die staatlichen Verlautbarungen zur Geschlechtserziehung, wobei die KMK-Empfehlungen, Richtlinien und Lehrpläne sowie die gerichtlichen Vorgaben zur Geschlechtserziehung in den Mittelpunkt rücken. Das vierte Kapitel befasst sich mit der didaktischen und praktischen Umsetzung der Geschlechtserziehung in der Grundschule, beleuchtet die Ziele und Methoden der Erziehung, Anforderungen an die Lehrkräfte und den Elternabend als Instrument der Zusammenarbeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen Sexualität, Geschlechtserziehung, Staat, Kirche, Grundschule, KMK-Empfehlungen, Richtlinien und Lehrpläne, Elternrecht, Didaktik und Praxis, Religionsunterricht sowie dem Vergleich zwischen staatlichen und kirchlichen Verlautbarungen.
Das Ziel ist der Vergleich staatlicher und kirchlicher Verlautbarungen zur Geschlechtserziehung in der Grundschule, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzuzeigen.
Die Empfehlungen der Kultusministerkonferenz (KMK) bilden die Grundlage für die staatliche Sicht und die Gestaltung der Lehrpläne zur Geschlechtserziehung.
Die Arbeit beleuchtet den geschichtlichen Hintergrund von der biblischen Einstellung Jesu über Paulus bis hin zu den teils lustfeindlichen Tendenzen im Mittelalter.
Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Aufgaben und das Spannungsfeld zwischen dem Elternrecht und dem staatlichen Erziehungsauftrag in der Schule.
Es werden gegenwärtige Stellungnahmen der Kirche analysiert und deren Konsequenzen für den modernen Religionsunterricht diskutiert.
Ja, die Arbeit enthält didaktische Ansätze und Unterrichtsvorschläge zu Themen wie Zeugung, Schwangerschaft und Geburt für die Grundschule.
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