Bachelorarbeit, 2022
59 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Definitionen
2.1 Bildung für nachhaltige Entwicklung
2.2 Gestaltungskompetenz
2.3 Partizipation
2.4 Partizipationskompetenz
2.5 Whole Institution Approach
3. Grundlage der Partizipationsförderung
3.1 Gesetzliche Verankerung des Partizipationsrechts für Kinder
3.2 Geschichte und gesetzliche Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland
4. Darstellung der aktuellen Lage
4.1 Transformationsbereitschaft der Institution Schule
4.1.1 Lehrkräfte
4.1.2 Schulleitung
4.1.3 Eltern
4.1.4 Schülerinnen und Schüler
4.1.5 Résumé
4.2 Derzeitige Umsetzung von Partizipation an Schulen
4.2.1 Klassenrat
4.2.2 Klassensprecher*in
4.2.3 Schüler*innenrat
4.2.4 Schulsprecher*in
4.2.5 Zukunftswerkstatt
4.2.6 Résumé
5. Maßnahmen zur Partizipationsförderung
5.1 Selbstbestimmte Arbeitsgemeinschaften
5.2 Nachhaltiges Schulnetzwerk
5.3 Nachhaltigkeitsstunde
5.4 BNE-Beauftragte
5.5 Résumé
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche im Kontext der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Ziel ist es, den Mehrwert von Schülerpartizipation für Transformationsprozesse in der Schule aufzuzeigen und konkrete praktische Maßnahmen zur Förderung partizipativer Strukturen in der Sekundarstufe zu entwickeln und zu bewerten.
1. Einleitung
„Jeder hat seine eigene Meinung und das ist gut und jeder hat das Recht, seine eigene Meinung zu äußern, weil auch Kinder können Ideen haben, die Erwachsene nie haben. Jeder hat seine Fantasie und zusammen können wir Großes erreichen.“ (Reisenauer, 2020:176)
Dieses Zitat einer Schülerin der Sekundarstufe I über ihre Perspektive der Schüler*innenpartizipation beschreibt das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung: Zusammen etwas Großes erreichen.
Bereits am 28. Juli 2022 hat die Weltgesellschaft das Maß an Ressourcen verbraucht, welches die Erde pro Jahr regenerieren kann. Würde die gesamte Weltbevölkerung den Ressourcenverbrauch Deutschlands erzeugen, wäre dieser Tag bereits am 04. Mai 2022 gewesen (vgl. Global Footprint Network).
Dieses unökologische Handeln hat weitreichende Folgen. Bereits seit einigen Jahren werden die Auswirkungen des daraus resultierenden Klimawandels spürbar. Extremwetterereignisse, ansteigende Meeresspiegel und die Bedrohung der ökologischen Vielfalt sind dabei nur einige nennenswerte Auswirkungen, welche beispielsweise in Versorgungspässen, Pandemien und Armut resultieren (vgl. Schrader, 2019:2ff.). Um diesen entgegenzuwirken, benötigt es tiefgreifende Veränderungen, wie einen „neuen Weltgesellschaftsvertrag für eine klimaverträgliche und nachhaltige Weltwirtschaftsordnung“ (WBGU, 2011:2), eine sogenannte „große Transformation“ (WBGU, 2011:1). Hierfür muss die gesamte Gesellschaft einbezogen werden, denn das heutige Handeln hat Einfluss auf die Zukunft und somit die Lebensbedingungen der zukünftigen Generationen.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz von Partizipation im Kontext der ökologischen Krise und definiert das Ziel der Arbeit, Wege zur Förderung partizipativer Prozesse in der Schule aufzuzeigen.
2. Definitionen: Dieses Kapitel arbeitet die zentralen Begriffe der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Gestaltungskompetenz, Partizipation und des Whole Institution Approach wissenschaftlich auf.
3. Grundlage der Partizipationsförderung: Hier werden die völkerrechtlichen und nationalen gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Partizipationsrecht von Kindern sowie die historische Entwicklung der BNE-Verankerung in Deutschland dargestellt.
4. Darstellung der aktuellen Lage: Der Hauptteil analysiert die Transformationsbereitschaft der Akteure (Lehrkräfte, Schulleitung, Eltern, Schüler*innen) sowie bestehende Partizipationsformen wie den Klassenrat oder die Zukunftswerkstatt.
5. Maßnahmen zur Partizipationsförderung: In diesem Kapitel werden innovative Praxisbeispiele wie selbstbestimmte Arbeitsgemeinschaften, Online-Netzwerke, Nachhaltigkeitsstunden und BNE-Beauftragte zur aktiven Partizipationsförderung entworfen.
6. Fazit: Das Fazit zusammenfassend stellt fest, dass Partizipation ein zentrales Element für nachhaltige Transformationsprozesse ist und identifiziert die Notwendigkeit, Schule durch eine offenere Partizipationskultur weiterzuentwickeln.
Bildung für nachhaltige Entwicklung, BNE, Partizipation, Schulentwicklung, Schülerpartizipation, Transformationsprozesse, Gestaltungskompetenz, Whole Institution Approach, Demokratiebildung, Sekundarstufe, Partizipationsförderung, Nachhaltigkeitsstrategie
Die Arbeit untersucht, wie Partizipationsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Schulen konkret gestaltet sein müssen, um im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung (BNE) einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen.
Die zentralen Themenfelder umfassen die rechtlichen Grundlagen von Kinderrechten, die theoretische Fundierung von BNE-Kompetenzen und eine detaillierte Bestandsaufnahme der schulischen Beteiligungskultur.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch aktive Partizipation aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Lernkultur beteiligt werden können und welche Hindernisse bzw. Chancen dabei bestehen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die internationale Abkommen, nationale Gesetzestexte sowie pädagogische Fachliteratur und Evaluationsberichte aus der Schulforschung einbezieht.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Transformationsbereitschaft aller schulischen Akteure sowie in die Entwicklung konkreter, weiterführender Maßnahmen für die Schulpraxis.
Die Arbeit lässt sich durch Fachbegriffe wie „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“, „Partizipationskompetenz“, „Whole Institution Approach“ und „Demokratiebildung“ zusammenfassen.
Der Autorin zufolge ist dies der entscheidende ganzheitliche Ansatz, der BNE nicht nur als isoliertes Thema, sondern als Teil des gesamten Schullebens begreift.
Es werden unter anderem die Einführung von selbstbestimmten Arbeitsgemeinschaften, die Nutzung von Online-Schulnetzwerken zur Transparenzsteigerung sowie die Etablierung von BNE-Beauftragten unter der Schülerschaft vorgeschlagen.
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