Examensarbeit, 2020
144 Seiten, Note: 14 Punkte
1 Einleitung
1.1 Problemaufriss und Fragestellung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Begriffsbestimmung ‚Lernort‘
2.2 Begriffsbestimmung ‚außerschulischer Lernort‘
2.3 Begriffsbestimmung ‚Lernort Schulbauernhof‘
2.4 Begriffsbestimmung ‚Bauernhof mit Schulbauernhof-Angebot‘
2.5 Begriffsbestimmung ‚Lernort Bauernhof‘
2.6 Begriffsbestimmung ‚Bauernhofpädagogik‘
3 Historische Entwicklung des außerschulischen Lernens
4 Zur Didaktik des Lernens außerhalb des Klassenzimmers
4.1 Verordnung in hessischen Lehrplänen
4.2 Der methodische Dreischritt
4.2.1 Vorbereitung
4.2.2 Durchführung
4.2.3 Nachbereitung
4.3 Chancen und Herausforderungen
4.3.1 Chancen außerschulischen Lernens
4.3.2 Herausforderungen außerschulischen Lernens
4.4 Lernzielkontrolle und die Rolle der Lehrkraft
5 Der Bauernhof als außerschulischer Lernort
5.1 Bildung für nachhaltige Entwicklung und weitere Ziele
5.2 Mögliche Angebote am außerschulischen Lernort Bauernhof
5.2.1 Lernzirkel Getreide
5.2.2 Lernzirkel Milch
5.2.3 Lernzirkel Kartoffel
6 Studien und Projekte in anderen EU-Ländern
6.1 Bauernhofpädagogik in den Niederlanden
6.2 School-farm Cooperation in Norway
7 Praktischer Teil
7.1 Forschungsmethoden
7.1.1 Nichtrepräsentative Onlineumfrage
7.1.2 Fragebogen
7.1.3 Qualitative Interviews
8 Auswertung der nichtrepräsentativen Onlineumfrage
8.1 Ergebnisse und Diskussion
9 Hospitation am außerschulischen Lernort Bauernhof
9.1 Der Bauernhof – Rahmenbedingungen und Zahlen
9.2 Das pädagogische Konzept
9.3 Der begleitete Hofbesuch
9.4 Interviewauswertung – Landwirtin
10 Vorstellung der teilnehmenden Klasse
10.1 Diskussion der Ergebnisse
10.2 Interviewauswertung – begleitende Lehrperson
11 Abschlussdiskussion
12 Fazit
13 Ausblick
Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob sich der Bauernhof als außerschulischer Lernort eignet. Dabei werden die Facetten des außerschulischen Lernens, die Sichtweisen der beteiligten Akteure (Lehrende, Lernende, LandwirtInnen) sowie der aktuelle Stellenwert in Deutschland beleuchtet, um die Forschungsfrage zu beantworten, was ein „außerschulischer Lernort Bauernhof“ ist, welche Chancen er bietet und was nötig ist, um ihm einen festen Platz in der deutschen Bildungslandschaft einzuräumen.
1.1 Problemaufriss und Fragestellung der Arbeit
Die Welt befindet sich im Wandel. Durch die Medien und sozialen Netzwerke wird man aktuell täglich mit Themen und den Folgen der Klimakrise sowie möglichen Lösungsmöglichkeiten konfrontiert. Nicht nur im Bundestag wird darüber diskutiert, auch viele junge Menschen gehen für eine klimafreundlichere Politik auf die Straße. Das lässt sich nicht nur in Deutschland beobachten, sondern weltweit.
SchülerInnen gehen an ausgewählten Freitagen nicht in die Schule, sondern auf die Straße und folgen den Aufrufen der Protestbewegung ‚Fridays for Future‘. Die Begründerin dieser Bewegung, Greta Thunberg, sagte 2018 auf der Klimakonferenz in Kattowitz: „Ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, einen Unterschied zu machen.“ Ebendiesen Unterschied wollen die SchülerInnen auf den weltweiten Klimademonstrationen machen.
Auch im diesjährigen Bundestagswahlkampf spielen die Umweltpolitik und die Klimakrise eine zentrale Rolle und nahezu alle deutschen Parteien sind sich einig, dass etwas dagegen unternommen werden muss. Auch die Bewegung ‚Scientists for Future‘, welche 2019 von 26 800 WissenschaftlerInnen unterzeichnet wurde, ist sich einig, dass die Ängste der jungen Menschen berechtigt sind (vgl. HAGEDORN & KALMUS, 2019, S. 139). Es wird deutlich, dass sich etwas ändern muss.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema des außerschulischen Lernens und Definition der zentralen Fragestellung.
2 Begriffsbestimmungen: Klärung der wichtigsten Fachbegriffe wie ‚außerschulischer Lernort‘ und ‚Bauernhofpädagogik‘.
3 Historische Entwicklung des außerschulischen Lernens: Überblick über pädagogische Strömungen, die das Lernen außerhalb des Klassenzimmers beeinflussten.
4 Zur Didaktik des Lernens außerhalb des Klassenzimmers: Analyse der Verankerung in Lehrplänen, Herausforderungen und des methodischen Dreischritts.
5 Der Bauernhof als außerschulischer Lernort: Fokus auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und konkrete Lernzirkel-Angebote.
6 Studien und Projekte in anderen EU-Ländern: Vergleich von Ansätzen in den Niederlanden und Norwegen.
7 Praktischer Teil: Erläuterung der Forschungsmethoden (Onlineumfrage, Fragebogen, Interviews).
8 Auswertung der nichtrepräsentativen Onlineumfrage: Darstellung und Diskussion der Ergebnisse der Umfrage unter LandwirtInnen.
9 Hospitation am außerschulischen Lernort Bauernhof: Fallstudie eines konkreten Hofbesuchs bei einer Ziegenkäserei.
10 Vorstellung der teilnehmenden Klasse: Analyse der Perspektive der SchülerInnen und der begleitenden Lehrkraft.
11 Abschlussdiskussion: Zusammenführung der Theorie- und Praxisergebnisse.
12 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Beantwortung der Fragestellung.
13 Ausblick: Identifikation weiterer Forschungsbedarfe.
Außerschulischer Lernort, Bauernhofpädagogik, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Lernort Bauernhof, Handlungsorientiertes Lernen, Primärerfahrung, Lernzirkel, Schulklassen, Didaktik, Lehrerrolle, Landwirtschaft, Nachhaltigkeit, Methodenvielfalt, Schulpraxis, Forschungsmethoden.
Die Arbeit untersucht das Potenzial des Bauernhofs als außerschulischen Lernort und wie dieser zur Bereicherung des deutschen Schulsystems beitragen kann.
Die Arbeit fokussiert auf Didaktik, Nachhaltigkeitsbildung (BNE), historische pädagogische Ansätze und die praktische Realisierbarkeit von Hofbesuchen für Schulklassen.
Das Ziel ist, zu erforschen, wie Bauernhöfe als Bildungsorte etabliert werden können und welche Chancen sowie Herausforderungen dies für Lehrende, LandwirtInnen und SchülerInnen mit sich bringt.
Es handelt sich um eine triangulierte Forschungsmethode, bestehend aus einer Onlineumfrage unter LandwirtInnen, qualitativen Interviews (Lehrkraft und Landwirtin) sowie einer Hospitation/Fallstudie einer Schulklasse.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Didaktik, Begriffe, Historie) und einen Praxisteil, der die Ergebnisse der Umfragen und Interviews mit der Realität vor Ort vergleicht.
Außerschulischer Lernort, Bauernhofpädagogik, BNE, Handlungsorientiertes Lernen und methodischer Dreischritt.
Die Lehrkraft tritt oft von der Expertenrolle zurück und nimmt die Funktion eines Lernbegleiters und einer Aufsichtsperson ein, während die LandwirtInnen die inhaltliche Leitung vor Ort übernehmen.
Es besteht ein großes Interesse, jedoch wird der bürokratische Aufwand und die mangelnde finanzielle Unterstützung sowie der fehlende feste Platz im Lehrplan oft bemängelt.
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