Bachelorarbeit, 2025
77 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffe und Definitionen
2.1.1 Fehler und seine Abgrenzungen
2.1.2 Fehlerkultur und Fehlermanagement
2.1.3 Unterschiede bei Honorardozierenden und festangestellten Lehrkräften an Rettungsdienstschulen in NRW
2.2 Lehre an einer Rettungsdienstschule
2.2.1 Inhalte der Lehre und das Curriculum
2.2.2 Pädagogischer Umgang mit Fehlern im Unterricht
2.3 Stand der Forschung
2.4 Fragestellung und Hypothese
2.5 Zwischenfazit
3 Methode
3.1 Beschreibung des Datenerhebungsinstruments
3.2 Darstellung des methodischen Vorgehens
3.2.1 Zielgruppe
3.2.2 Rekrutierung der Teilnehmenden
3.2.3 Zeitplan und organisatorische Schritte
3.3 Pretest
3.4 Methode der Datenauswertung
3.4.1 Datenaufbereitung und -verarbeitung
3.4.2 Auswertungssoftware und -methode
4 Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.2 Ergebnisse des Aspektes Fehlerangst
4.3 Ergebnisse des Aspektes Fehlerfreundlichkeit
4.4 Ergebnisse des Aspektes Lernorientierung
4.5 Ergebnisse des Aspektes Normentransparenz
5 Diskussion
5.1 Ergebnis - Diskussion und Beantwortung der Hypothese
5.1.1 Ergebnis – Diskussion der Aspekte
5.1.2 Beantwortung der Forschungsfrage mit kritischer Auseinandersetzung
5.2 Methodendiskussion und Limitationen
5.3 Implikationen und weiteres Vorgehen
6 Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, wissenschaftlich fundierte Tendenzen aufzuzeigen, wie festangestellte Lehrkräfte und Honorardozierende an Rettungsdienstschulen in Nordrhein-Westfalen mit Fehlern im Unterricht umgehen, um Unterschiede in ihrer Fehlerkultur zu identifizieren und Potenziale für die pädagogische Qualität zu erschließen.
2.1.1 Fehler und seine Abgrenzungen
Die Erfassung von Fehlern und deren Erkennen ist vermeintlich einfach. Die genaue Definition eines Fehlers ist jedoch komplexer, da sie von der Situation und den Merkmalen des Individuums, welches den Fehler begeht, abhängt (Steuer, 2014, S. 15). Grundsätzlich definieren Miller, Galanter und Pribram (1960) den Fehler als eine Abweichung des Ist-Zustandes von dem Soll-Zustand. Dieser Vergleich kann jedoch nur funktionieren, wenn die jeweiligen Zustände klar definiert wurden (Miller et al., 1960). Diese Definition wurde anhand von vier Merkmalen, welche die Kernelemente von Fehlern beschreiben, spezifiziert: Die Abweichung von einer Norm, die Abweichung von einem Ziel, der Bewertungs- oder Beurteilungsaspekt und die Unabsichtlichkeit (Steuer, 2014, S. 15).
Die Abweichung einer Norm basiert auf der Definition von Miller, Galanter und Pribram (1960), wobei der Soll-Zustand einer Norm vorgegeben wird. Voraussetzung für diese Fehlerdefinition ist, dass die Norm einerseits vorhanden sein muss, damit Abweichungen festgestellt werden können. Zusätzlich muss der Person, die die Abweichung begeht, oder von einer anderen Person (z.B. Lehrkraft) die Norm bekannt sein, damit die Abweichung wahrgenommen werden kann. In diesem Fall ist die Bewertung von Fehlern objektiv möglich. Zusätzlich können durch Normen den Schülern und Schülerinnen Orientierungen gegeben werden. (Steuer, 2014). Weingart (2004) fügt zu dieser Definition hinzu, dass nur starr definierte Normen berücksichtigt werden können. Zusätzlich gibt es auch komplexe oder flexible Situationen, bei denen keine richtige Lösungen, sondern viele plausible Alternativen existieren (Weingardt, 2004).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Fehlerkultur an Rettungsdienstschulen ein und formuliert das Ziel, Unterschiede im Umgang mit Fehlern zwischen verschiedenen Anstellungsarten zu untersuchen.
2 Theoretischer Hintergrund: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Fehlerkultur und Fehlermanagement, erläutert die Besonderheiten der Lehre an Rettungsdienstschulen und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand.
3 Methode: Hier werden das Datenerhebungsinstrument (standardisierter Fragebogen), die Stichprobenwahl sowie das methodische Vorgehen bei der Rekrutierung und Auswertung detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse der quantitativen Umfrage, unterteilt in die vier Aspekte Fehlerangst, Fehlerfreundlichkeit, Lernorientierung und Normentransparenz.
5 Diskussion: Die gewonnenen Daten werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den Kontext der aufgestellten Hypothesen gesetzt, um Implikationen für die Praxis abzuleiten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer positiven Fehlerkultur für die Qualität der Lehre und die Ausbildung angehender Rettungskräfte.
Fehlerkultur, Fehlermanagement, Rettungsdienstschulen, Medizinpädagogik, Honorardozierende, Lehrkräfte, Fehlerangst, Fehlerfreundlichkeit, Lernorientierung, Normentransparenz, Kompetenzorientierung, Rettungsdienst, Nordrhein-Westfalen, Quantitative Untersuchung, Ausbildungsqualität
Die Arbeit untersucht, wie Lehrkräfte an Rettungsdienstschulen in Nordrhein-Westfalen mit Fehlern im Unterricht umgehen. Dabei steht der Vergleich zwischen festangestellten Lehrkräften und Honorardozierenden im Mittelpunkt.
Die zentralen Themen umfassen die pädagogische Fehlerkultur, systematisches Fehlermanagement, die Auswirkungen der Anstellungsart auf das Lehrverhalten sowie die Bedeutung einer lernförderlichen Umgebung in der Notfallmedizin-Ausbildung.
Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie sich der Umgang mit Fehlern bei festangestellten Lehrkräften im Vergleich zu Honorardozierenden unterscheidet, um mögliche Unterschiede in der Fehlerkultur aufzuzeigen.
Der Autor führt eine quantitative Studie durch, basierend auf einem standardisierten Fragebogen, der die Aspekte Fehlerangst, Fehlerfreundlichkeit, Lernorientierung und Normentransparenz misst.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Methodenbeschreibung, die statistische Ergebnispräsentation sowie eine kritische Diskussion der Ergebnisse und deren Implikationen für die Praxis.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Fehlerkultur, Fehlermanagement, Medizinpädagogik, Rettungsdienstschulen und Kompetenzorientierung.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass festangestellte Lehrkräfte eine differenziertere und positivere Fehlerkultur aufweisen, was unter anderem auf eine stärkere institutionelle Einbindung und längere Berufserfahrung zurückgeführt wird.
CRM wird als Werkzeug genannt, um sowohl im Rettungsdienst-Einsatz als auch im Unterricht durch klare Kommunikation und Fehleranalyse menschliche Fehler zu reduzieren und eine Sicherheitskultur zu fördern.
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