Magisterarbeit, 2000
88 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der Sprachsynthese, genauer gesagt mit der maschinellen Generierung lautsprachlicher Äußerungen. Die Hauptziele dieser Arbeit sind die Verbesserung der Ökonomie von Sprachsynthese auf der Basis großer Korpora und die Erforschung neuer Strategien zur Reduktion des Arbeitsaufwandes bei der Aufbereitung von Daten.
Kapitel 1 bietet eine Einleitung in die Thematik der Sprachsynthese und beleuchtet den Hintergrund sowie die Motivation für die Arbeit. Kapitel 2 stellt verschiedene Verfahren der Sprachsynthese vor, inklusive einer Analyse der Systemarchitektur, der Sprachsynthese nach Regeln und der datengesteuerten Sprachsynthese. Kapitel 3 befasst sich mit der Erörterung des Wortes als linguistische Einheit und untersucht seine morphologische Struktur sowie die lautsprachlichen Korrelate abstrakter Spracheinheiten. Kapitel 4 präsentiert die Erhebung und Aufbereitung von Daten für die Generierung flektierter Wortformen, inklusive Vorexperimente und einer Evaluation durch einen Perzeptionstest.
Konkatenative Sprachsynthese, Wortform, Morphologie, Sprachsynthesequalität, Perzeptionstest, Korpora, Datenaufbereitung, linguistische Einheiten, Phonem, Morph, Intonationsphrase.
Es handelt sich um ein Verfahren der maschinellen Sprachgenerierung, bei dem vorab aufgenommene Spracheinheiten (Bausteine) aus einem großen Korpus aneinandergereiht werden, um flüssige Sprache zu erzeugen.
Flektierte Formen (z.B. Endungen bei Verben oder Nomen) erfordern präzise Schnittstellen zwischen den Morphemen, damit die synthetisierte Sprache natürlich klingt und keine hörbaren Brüche entstehen.
Morpheme sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten und Phoneme die kleinsten lautlichen Einheiten. In der datengesteuerten Synthese dienen sie als Basis für die Auswahl und Kombination der Sprachbausteine.
Die Qualität wird primär durch Perzeptionstests evaluiert, bei denen Testpersonen die Natürlichkeit und Verständlichkeit der generierten Äußerungen bewerten.
Durch die Definition spezieller Einheiten und ausgefeilte Strategien zur Korpus-Optimierung kann der manuelle Aufwand bei der Segmentierung und Etikettierung der Sprachdaten gesenkt werden, ohne die Qualität zu mindern.
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