Bachelorarbeit, 2010
52 Seiten, Note: 1
1 EINLEITUNG
2 DIE STIMME BEEINFLUSSENDE FAKTOREN
2.1 Definition: Dysphonie
2.1.1 Definition: Funktionelle Dysphonien
2.1.1.1 Dysphonien: Hyper- und hypofunktionell?
3 TONUS, EUTONUS UND KÖRPERHALTUNG
3.1 Definitionen
3.1.1 Tonus
3.1.1.1 Eutonus
3.1.2 Haltung
3.1.2.1 Zwei Dimensionen des Phänomens Haltung
3.2 Stimme und Körper
3.2.1 Tonus und Körperhaltung
3.2.2 Die aufgerichtete Körperhaltung
3.2.3 Häufige Abweichungen von der aufgerichteten Körperhaltung
3.2.3.1 Die schlaffe Haltung
3.2.3.2 Die hohlrunde Haltung
3.2.3.3 Die Hohlkreuz-Haltung
3.2.3.4 Die straffe Haltung
3.2.4 Die Atmung als Bindeglied zwischen Tonus / Körperhaltung und Stimme
3.2.4.1 Haltung macht Atmung
3.2.4.2 Atmung macht Haltung
3.2.4.3 Atmung macht Stimme
3.2.5 Wechselbeziehungen zwischen den Körpersegmenten: Auswirkungen auf Atmung und Stimme
3.2.5.1 Körperabschnitt Beine
3.2.5.2 Körperabschnitt Rumpf
3.2.5.3 Körperabschnitt Hals und Kopf
3.2.6 Exemplarische Darstellung möglicher Zusammenhänge von Tonus / Haltung und Stimme
3.2.7 Überblick der Abhängigkeit von Körper- u. Stimmfunktion (nach E. Rabine)
4 ÜBUNGEN ZU TONUS, KÖRPERHALTUNG, ATMUNG UND STIMME
4.1 Änderung der Tonqualität in Abhängigkeit von der Körperposition
4.2 Die Beckenuhr
4.3 Lockerung des Schultergürtels
4.4 Die Sternmethode
4.5 Armschwung
4.6 Die ausbalancierte Stimmgebung
5 CONCLUSIO
Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen Tonus, Körperhaltung, Atmung und der menschlichen Stimme. Das primäre Ziel ist es, die Bedeutung der körperlichen Voraussetzungen für die Stimmfunktion in der logopädischen Therapie zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Fehlhaltungen und muskuläre Verspannungen zu Stimmstörungen beitragen können.
3.2.4.2 Atmung macht Haltung
Die Mitte des menschlichen Körpers wird in verschiedenen Lehren unterschiedlich dargestellt. Die japanische Zen-Lehre siedelt die Körpermitte im Bereich des Körperschwerpunktes, also unterhalb des Nabels, im „Hara“ an. Im indischen Pranayama-Yoga hingegen liegt die Körpermitte auf der Höhe des Solarplexus, auch Sonnengeflecht genannt.
Vergleicht man die Lage dieser beiden Punkte fällt auf, dass das Zwerchfell eine Verbindung zwischen ihnen darstellt. Unser Hauptatemmuskel entspringt mit seinem hinteren Teil (pars lumbalis) an der Lendenwirbelsäule und verwächst mit ihr im Bereich des 2. bis 4. Lendenwirbels, was in etwa der Höhe des „Hara“ entspricht. Mit seinem Mittelteil (pars costalis) verwächst das Zwerchfell mit dem unteren Rippenrand, der vordere Teil (pars sternalis) setzt am Schwertfortsatz des Brustbeins an.
Als „Körpermitte“ kann man also ebenso gut den Raum zwischen Becken und Thorax bezeichnen, in dem sich das Zwerchfell ausspannt.
Durch die Aufrichtung des Menschen hat sich sein Schwerpunkt weit vom Boden und somit der relativ kleinen Unterstützungsfläche der Füße, entfernt.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Bedeutung des Körpers als Instrument für die Stimme und Darlegung der zentralen Fragestellung zur Rolle von Haltung und Tonus bei Stimmstörungen.
2 DIE STIMME BEEINFLUSSENDE FAKTOREN: Untersuchung der Faktoren wie Körperlichkeit, Persönlichkeit und Situation, die den Stimmklang prägen, sowie Definition der funktionellen Dysphonie.
3 TONUS, EUTONUS UND KÖRPERHALTUNG: Detaillierte theoretische Abhandlung über die physiologischen Zusammenhänge zwischen Muskeltonus, Körperhaltung, Atmung und der Funktionsfähigkeit des Kehlkopfes.
4 ÜBUNGEN ZU TONUS, KÖRPERHALTUNG, ATMUNG UND STIMME: Darstellung praktischer Therapieansätze und Übungen, die durch gezielte Körperarbeit die Stimmqualität verbessern sollen.
5 CONCLUSIO: Zusammenfassendes Fazit, das die Relevanz der ganzheitlichen Arbeit am Körper für eine erfolgreiche Stimmtherapie bestätigt.
Stimmtherapie, Körperhaltung, Tonus, Eutonus, funktionelle Dysphonie, Atmung, Zwerchfell, Körpermitte, Muskelketten, Stimmklang, Kehlkopf, Körperarbeit, Haltungsschulung, Phonation, Resonanz
Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Körpers auf die menschliche Stimme, insbesondere mit der Rolle von Körperhaltung, Muskeltonus und Atmung im Kontext logopädischer Therapie.
Die Arbeit verbindet Theorie zur Körpermechanik und Stimmphysiologie mit konkreten praktischen Übungen aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen.
Das Ziel ist der Nachweis, dass eine „falsche“ Körperhaltung direkt zu muskulären Verspannungen im Hals- und Kehlkopfbereich führen und somit Stimmstörungen verursachen kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die durch intensive Literaturstudien und die Aufarbeitung von fachwissenschaftlichen Erkenntnissen fundiert wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Tonus und Körperhaltung sowie ein umfangreiches Kapitel mit praktischen Übungen für die logopädische Praxis.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Stimmtherapie, Eutonus, Körperhaltung, funktionelle Dysphonie und die Wechselwirkung von Atmung und Stimme.
Das Zwerchfell verbindet als Hauptatemmuskel den Bauch- und Brustraum. Eine physiologische Atmung unterstützt die Aufrichtung der Wirbelsäule und entlastet die Atemhilfsmuskulatur.
Das Konzept beschreibt, wie psychische oder physische Anspannungen zu einer chronischen Erhöhung des Muskeltonus führen, was die Schwingungsfähigkeit und damit die Stimmqualität beeinträchtigen kann.
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