Examensarbeit, 2007
34 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung: Problemdiagnose und Fördervorhaben
2. DELF scolaire: zur Entwicklung des Förderprojektes
2.1. Grundlagen und schulische Relevanz des DELF
2.2. Vorbereitung und Organisation von DELF scolaire am Gymnasium Lechenich
3. Didaktische Konzeption eines Förderprogramms
3.1. Kompetenzorientierte Bedarfsanalyse
3.2. Konzeption sprachlicher Fördermaßnahmen
3.3. Abgeleitete Lernziele und deren Umsetzung in ein Trainingskonzept
4. Methodische Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenzen
4.1. Lerngruppe und Lernvoraussetzungen
4.2. Inhalte und Durchführung der Trainingsmodule
4.2.1. Modul I/1: Production orale – exercices préparatoires
4.2.2. Modul II/2: Production écrite – simulation et réflexion de l’épreuve
4.2.3. Modul I/3: Production orale – participer à un débat
5. Evaluation, Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, durch die Entwicklung und Erprobung eines kompetenzorientierten Trainingskonzeptes die mündliche und schriftliche Sprachproduktion von Oberstufenschülern gezielt für das DELF-Niveau B1 zu fördern und als festen Baustein in das schulische Programm zu integrieren.
4.2.1. Modul I/1: Production orale – exercices préparatoires
Die inhaltliche und sprachliche Vorbereitung auf den mündlichen Prüfungsteil nahm im Verlauf des DELF-Trainings einen großen Zeitraum und Stellenwert ein. Nachdem die Schüler in der Planungssitzung über den Aufbau der Prüfung detailliert informiert und die beiden Schwerpunkte auf die mündliche und schriftliche Produktion festgelegt worden waren, wurde in der ersten regulären Sitzung der Fokus auf die Aktivierung und Einübung mündlicher Fertigkeiten gelegt. Dabei wurden vorerst noch keine konkreten Prüfungsformate in den Blick genommen, sondern zunächst Übungen zur Wortschatzaktivierung und -erweiterung, zu Techniken mündlicher Gewandtheit und zu Präsentationsstrategien durchgeführt.
Zum ‚Warmsprechen‘ wurde daher die Erprobung einer innovativen fachspezifischen Methode gewählt, die das nötige Sprachwissen zur Selbstauskunft auffrischen und die mündliche Produktion automatisieren sollte. Die Übung bestand aus einem questionnaire personnel in Verbindung mit einer conversation-promenade. Die Schüler erhielten ein Arbeitsblatt, welches auf der Vorderseite einfache Fragen zur Person enthielt, die die Schüler zunächst auf der Rückseite stichpunktartig beantworten sollten. Dann wurden die Schüler auf eine promenade durch den Gebäudetrakt geschickt, um sich in unterschiedlichen Paarungen zusammen zu finden und sich gegenseitig zu interviewen. Dabei sollten die Schüler zunächst mit Hilfe des Blattes und danach immer freier werdend die Fragen stellen und die passenden Antworten geben. Das zunächst von den Schülern etwas belächelte Vorgehen erwies sich als schwieriger als zunächst angenommen, da die Schüler im zusammenhängenden Sprechen über eine längere Zeit hinweg und im Dialog in der Fremdsprache nicht sehr geübt sind.
1. Einleitung: Problemdiagnose und Fördervorhaben: Die Einleitung begründet die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sprachförderung und skizziert das Pilotprojekt zur DELF-Vorbereitung am Gymnasium Lechenich.
2. DELF scolaire: zur Entwicklung des Förderprojektes: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen des DELF-Zertifikats sowie die organisatorische Planung und Einführung der Arbeitsgemeinschaft an der Schule.
3. Didaktische Konzeption eines Förderprogramms: Hier werden der kompetenzorientierte Ansatz begründet, der theoretische Rahmen für Fördermaßnahmen dargelegt und das daraus abgeleitete Trainingskonzept strukturiert.
4. Methodische Förderung mündlicher und schriftlicher Sprachkompetenzen: Das Kapitel beschreibt die heterogene Lerngruppe und stellt anhand dreier exemplarischer Trainingsmodule (Mündlichkeit und Schriftlichkeit) die methodische Durchführung und Reflexion dar.
5. Evaluation, Fazit und Ausblick: Der abschließende Teil bewertet das Förderprogramm basierend auf den Schülerergebnissen, diskutiert die Grenzen der Konzeption und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Etablierung des Projekts.
DELF scolaire, Französischunterricht, Sprachförderung, Kompetenzorientierung, mündliche Produktion, schriftliche Produktion, B1-Niveau, Sprachzertifikat, Fremdsprachenerwerb, individuelle Förderung, Lernmodule, Didaktik, Methodik, Sprachpraxis, gymnasiale Oberstufe.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption, Durchführung und Evaluation eines Sprachförderprogramms zur Vorbereitung von Oberstufenschülern auf das DELF-Sprachzertifikat (Niveau B1).
Zentrale Themen sind die kompetenzorientierte Förderung der mündlichen und schriftlichen Sprachproduktion, die Anwendung theoretischer Lernkonzepte in der pädagogischen Praxis sowie die Organisation einer schulischen Arbeitsgemeinschaft.
Das Hauptziel ist die Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten der Schüler, um ihnen die erfolgreiche Absolvierung der DELF-Prüfung zu ermöglichen und ihre allgemeine sprachliche Souveränität zu stärken.
Der Autor nutzt fachdidaktische Analysen, die Dokumentation der Unterrichtspraxis, eine Bedarfsanalyse sowie eine Evaluation durch Feedbackbögen und Beobachtung der Lernfortschritte der Teilnehmer.
Im Hauptteil werden die didaktische Konzeption, die konkrete Ausgestaltung von Trainingsmodulen für Sprechen und Schreiben sowie deren praktische Erprobung in der Arbeitsgemeinschaft detailliert dargestellt.
Wichtige Begriffe sind Kompetenzorientierung, Sprachproduktion, DELF-Vorbereitung, schulisches Sprachangebot und die Verknüpfung von Lehrplanvorgaben mit authentischen Sprachpraxisanlässen.
Das Niveau B1 wurde gewählt, da es laut Einschätzung des Autors und basierend auf den Empfehlungen des Institut Français das angemessene Leistungsniveau für Schüler der gymnasialen Oberstufe darstellt, die etwa fünf Jahre Französischunterricht erhalten haben.
Es zeigte sich eine Diskrepanz zwischen dem schulisches Übungsrahmen und einer authentischen Sprechsituation, da die Schüler teils Schwierigkeiten hatten, trotz Vorbereitung inhaltlich flexibel auf Argumente zu reagieren, ohne den Fokus zu sehr auf vorgegebene Diskussionsformeln zu legen.
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