Diplomarbeit, 2003
147 Seiten, Note: Sehr gut
Didaktik für das Fach Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
I. Offener Unterricht
1. Die Begriffsproblematik
2. Offener Unterricht versus Frontalunterricht
3. Dimensionen von offenem Lernen
4. Merkmale des Offenen Unterrichts
5. Ziele des Offenen Unterrichts
6. Selbständiges Lernen und zielgerichtete Methodenvielfalt
7. Bedingungen für geöffneten Unterricht
7.1. Die Zeitstruktur
7.2. Die Raumstruktur
7.3. Materialien und Arbeitsmittel
8. Die Lehrerrolle im geöffneten Unterricht
II. Offener Unterricht in der Sekundarstufe
1. Elemente des Offenen Lernens aus der Volksschule, die in die Sekundarstufe übernommen werden können
1.1. Der Klassenrat
1.2. Das Stationenlernen
1.2.1. Vorzüge der Stationenarbeit
1.2.2. Grenzen des Stationenlernens
1.3. Der Wochenarbeitsplan
1.3.1. Aufbau
1.3.2. Regeln für die Wochenplanarbeit
1.3.3. Vorzüge der Wochenplanarbeit
1.3.4. Gefahren und Probleme, die bei der Wochenplanarbeit entstehen können
1.4. Freiarbeit
1.5. Projektunterricht
1.5.1. Merkmale von Projektunterricht
1.5.2. Phasen von Projektunterricht
2. Probleme in der Sekundarstufe
2.1. Zeit
2.2. Raum
2.3. Das Fachlehrsystem
3. Die Beurteilung im Offenen Unterricht
3.1. Bewertung bei Freiarbeit, Wochenplanarbeit, Stationenarbeit
3.2. Bewertung im projektorientierten Unterricht
III. Das Spiel im Offenen Unterricht
1. Spielen und Lernen – ein Gegensatzpaar?
2. Das Spiel in der Pädagogik
3. Gemeinsame Merkmale des Spiels und offenem Unterricht
4. Ganzheitliches sensomotorisches Lehren und Lernen
4.1. Sensoren und ihre Stimulierung
4.1.1. Das Auge – visuelle Stimuli
4.1.2. Das Ohr – auditive Stimuli
4.1.3. Mundraum – Geschmacksstimulus
4.1.4. Haut und Hand – taktile und haptische Stimuli
4.1.5. Körperbewegung – kinästhetische und propriozeptorische Stimuli
4.1.6. Emotionaler Stimulus
5. Die Rolle des Spielleiters / Lehrers
6. Lernspiele
6.1. Problematik von Lernspielen
6.2. Lernspiele im Fremdsprachenunterricht
6.2.1. Sprachlernziele mit Sprachlernspielen
6.2.2. Das Rollenspiel im Fremdsprachenunterricht
6.2.3. Das Spiel mit der Sprache
6.3. Die Fehlerkorrektur bei spielerischen Aktivitäten
IV: Lernspiele für den Fremdsprachenunterricht
1. Einleitender Kommentar
2. Einige Lernspiele
2.1. I. Gruppe
2.1.1. Durch den Raum führen
2.1.2. Übung mit dem Geschmackssinn
2.1.3. Absurder Dialog
2.1.4. Sehenswürdigkeiten
2.1.5. Activity
2.2. II. Gruppe
2.2.1. Pronomenwürfel und Verbkärtchen
2.2.2. Tabu
2.2.3. Porträt-Geschichte
2.2.4. Trivial Pursuit
2.3. III. Gruppe
2.3.1. Zahlenschnipsen
2.3.2. Leitern & Schlangen
2.3.3. Textbingo
2.3.4. Laufdiktat
V: Lehrerinterviews
VI: Résumé
Die vorliegende Arbeit untersucht die sinnvolle Integration von Lernspielen in den Offenen Unterricht im Fach Französisch an der Sekundarstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie spielerische Ansätze das ganzheitliche, selbstgesteuerte Lernen fördern und als motivierende Methode in einem Unterrichtskontext eingesetzt werden können, der traditionell stark lehrerzentriert ist.
2.1.1. Durch den Raum führen
Dieses Spiel kann auch sehr gut im Freien durchgeführt werden. Ideal ist ein abwechslungsreiches Gelände mit mehreren Hindernissen. Je zwei Teilnehmer bilden ein Paar. Einem Spielteilnehmer werden die Augen verbunden. Sein Partner muss ihn dann nur durch Anweisungen durch das Gelände dirigieren, er darf ihn dabei jedoch nicht berühren und der andere muss sich strikt an die Anweisungen halten. Sind alle Paare auf der anderen Seite angelangt, werden die Rollen getauscht.
Hat man keine Möglichkeit ins Freie zu gehen, ist dieses Spiel auch in einem Raum möglich. Als Hindernisse verwendet man dann zum Beispiel Sessel und Tische.
I. Offener Unterricht: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Offenen Unterrichts, seine verschiedenen Definitionen und Merkmale sowie die zentralen Ziele und Bedingungen für seine praktische Umsetzung.
II. Offener Unterricht in der Sekundarstufe: Hier wird die Übertragbarkeit von Lernformen der Volksschule auf die Sekundarstufe diskutiert, wobei spezifische Herausforderungen wie Zeit- und Raumstrukturen sowie die Lehrerrolle im Fokus stehen.
III. Das Spiel im Offenen Unterricht: Dieses Kapitel beleuchtet die pädagogische Bedeutung des Spiels und zeigt gemeinsame Merkmale zwischen Spiel und Offenem Unterricht sowie die Bedeutung des ganzheitlichen, sensomotorischen Lernens auf.
IV: Lernspiele für den Fremdsprachenunterricht: Der Hauptteil präsentiert eine strukturierte Auswahl an konkreten Lernspielen, eingeteilt nach Freiheitsgrad und Komplexität, die im Französischunterricht zur Förderung verschiedener Kompetenzen eingesetzt werden können.
V: Lehrerinterviews: Diese empirische Untersuchung gibt Einblicke in die Erfahrungen und Ansichten von Französischlehrern bezüglich der Anwendung Offener Lernformen und spielerischer Aktivitäten im Unterrichtsalltag.
VI: Résumé: Das abschließende Résumé fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Praktikabilität der vorgestellten Methoden im schulischen Umfeld.
Offener Unterricht, Fremdsprachenunterricht, Französisch, Lernspiele, ganzheitliches Lernen, Sekundarstufe, Lehrerrolle, Sprachlernziele, Rollenspiel, selbständiges Lernen, Methodik, Fehlerkorrektur, Gruppenarbeit, Motivation, Unterrichtsgestaltung
Die Diplomarbeit widmet sich dem Ziel, das Lernen von Fremdsprachen durch den gezielten Einsatz von Lernspielen im Rahmen eines Offenen Unterrichts zu fördern und methodisch zu begründen.
Die Arbeit behandelt die Theorie des Offenen Unterrichts, dessen Umsetzung in der Sekundarstufe, die Verknüpfung von spielerischen Aktivitäten mit dem Fremdsprachenerwerb sowie die Rolle des Lehrenden in diesem Prozess.
Es soll nachgewiesen werden, dass spielerische Aktivitäten kein Zeitverlust sind, sondern einen wesentlichen Beitrag zum ganzheitlichen Lernen und zur Lernmotivation leisten können.
Neben der fundierten theoretischen Aufarbeitung und Literaturanalyse wurden qualitative Lehrerinterviews an drei Wiener Schulen durchgeführt, um die Praxisrelevanz zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Offenen Unterrichts und des Spiels sowie in einen umfangreichen praktischen Teil mit detaillierten Spielanleitungen und Erfahrungsberichten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Offener Unterricht, Fremdsprachenunterricht, ganzheitliches Lernen, Methodenvielfalt und Sprachlernspiele.
Die Spiele werden nach ihrer Komplexität, ihrem Freiheitsgrad für die Lernenden und ihrem Beitrag zum ganzheitlichen Lernen in drei Gruppen unterteilt.
Die Autorin plädiert für eine kommunikationsadäquate Reaktion statt einer ständigen Unterbrechung des Spielflusses, um die Lernfreude nicht durch formale Korrekturen zu ersticken.
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