Bachelorarbeit, 2012
34 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1 Begriffliche Erläuterungen
1.1 Bildung, Bildungsgerechtigkeit und –benachteiligung
1.2 Heterogenität
1.3 Inklusion
2 Geschichtlicher Rückblick
2.1 Allgemeine Pädagogik und Sonderpädagogik
2.2 Integration und Inklusion vor und nach der Salamanca-Erklärung
2.3 Unterschiede zu Integration und GU-Konzept
3 Blick in die Zukunft – Weiterentwicklung
3.1 System Schule weiterentwickeln
3.1.1 Ein verbindliches Leitbild der Inklusion
3.1.2 Der „Index für Inklusion“
3.2 Rolle des Lehrers weiterentwickeln
3.3 Rolle des Kindes in der Gesellschaft weiterentwickeln
4 Abschließende Gedanken und Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und Notwendigkeiten einer inklusiven Schulentwicklung in Deutschland, mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und das System Schule so zu transformieren, dass es der Vielfalt aller Schüler gerecht wird.
3.1.1 Ein verbindliches Leitbild der Inklusion
Die Wertschätzung aller Menschen in unserer diversen Gesellschaft steht im Vordergrund eines inklusiven Leitbildes. Es geht gleichwohl um „die Interaktionen der Menschen untereinander [sowie auch um] die Partizipationschancen, die sie hierbei wahrnehmen können“ (Reich 2012, 48). Um Veränderungen und Entwicklungen im Schulsystem voran zu treiben, bietet sich ein verbindliches Leitbild an, dessen Inhalte und Grundannahmen von allen Beteiligten und beteiligten Gruppen umgesetzt und eingehalten werden müssen. Reich stellt, angelehnt an das Toronto-Statement und adaptiert für deutsche Verhältnisse, zehn Verpflichtungen und fünf Standards zur Verfügung, die bei der Gestaltung und Umsetzung eines solchen verbindlichen inklusiven Leitbildes von großer Bedeutung sind.
Im Folgenden werden diese Verpflichtungen und Standards (vgl. Reich 2012, 49-53) kurz aufgeführt: 1) Zur Gewährleistung der Umsetzung des Leitbildes, soll es einen gemeinsam verpflichtenden Vertrag geben, der zu nachprüfbaren Verhaltensweisen und Ergebnissen führt. Dieser Vertrag, in welchem auch Ziele und Regeln klar formuliert sowie die Verfahrensweisen beschrieben sein sollen, wird mit allen Beteiligten und Betroffenen geschlossen.
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Veränderung des deutschen Schulsystems hin zu einem inklusiven Ansatz, um Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten.
1 Begriffliche Erläuterungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Bildung, Heterogenität und Inklusion als theoretische Basis für die weitere Auseinandersetzung.
2 Geschichtlicher Rückblick: Es wird der Wandel von Exklusion über Segregation und Integration bis hin zum Leitbild der Inklusion dargestellt und von bestehenden Konzepten wie dem Gemeinsamen Unterricht abgegrenzt.
3 Blick in die Zukunft – Weiterentwicklung: Der Hauptteil fokussiert auf Strategien zur Schulentwicklung, wie Leitbilder und den „Index für Inklusion“, sowie auf die notwendigen Anpassungen der Rollen von Lehrern und Schülern.
4 Abschließende Gedanken und Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel reflektiert die Kernergebnisse und diskutiert die Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung der Inklusion.
Inklusion, Schulentwicklung, Bildungsgerechtigkeit, Heterogenität, Integration, Gemeinsamer Unterricht, Index für Inklusion, Sonderpädagogik, Lehrerrolle, Schulsystem, Partizipation, Diskriminierung, Wertewandel, Bildungschancen, Schulkultur
Die Arbeit befasst sich mit der Inklusion als zentrale Herausforderung für die schulische Entwicklung in Deutschland und analysiert, wie das Bildungssystem verändert werden muss, um allen Schülern gerecht zu werden.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Inklusion, deren historische Genese, die Abgrenzung zur Integration sowie Strategien zur zukünftigen Schulentwicklung und Rollenveränderungen der Akteure.
Das Ziel ist es, den Status quo der Inklusionsdebatte zu erläutern und konkrete Anstöße sowie Wege aufzuzeigen, wie das System Schule für eine inklusive Praxis weiterentwickelt werden kann.
Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse bildungspolitischer Dokumente, fachwissenschaftlicher Literatur und internationaler Erklärungen, um den Inklusionsbegriff und dessen Umsetzungsmöglichkeiten zu systematisieren.
Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, vergleicht Inklusionskonzepte mit der Integration und stellt praxisnahe Instrumente zur Schulentwicklung vor, insbesondere den „Index für Inklusion“.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Heterogenität, Bildungsgerechtigkeit, Inklusive Schulentwicklung, systemischer Ansatz und die Veränderung von Lehr- und Lernkulturen.
Es handelt sich um ein Instrument zur Bildungsplanung, das Schulen dabei unterstützt, Barrieren für Lernen und Teilhabe zu identifizieren und die eigene Schulkultur sowie Strukturen inklusiv weiterzuentwickeln.
Die Autorin betont, dass Lehrer bereits in der Ausbildung auf den Umgang mit Heterogenität vorbereitet werden müssen, um Vorurteile abzubauen und Vielfalt im Klassenzimmer als Chance zu nutzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

