Essay, 2012
101 Seiten
Vor-Wort
5. Januar 2012
6. Januar 2012
7. Januar 2012
8. Januar 2012
9. Januar 2012
11. Januar 2012
12. Januar 2012
14. Januar 2012
16. Januar 2012
17. Januar 2012
18. Januar 2012
19. Januar 2012
20. Januar 2012
23. Januar 2012
24. Januar 2012
25. Januar 2012
26. Februar 2012
27. Februar 2012
28. Februar 2012
29. Februar 2012
1. März 2012
4. März 2012
5. März 2012
6. März 2012
7. September 2012
8. März 2012
26. März 2012
2. September 2012
3. September 2012
4.September 2012
5. September 2012
6. September 2012
7. September 2012
Das Werk versteht sich als ein "Notizbuch über rhetorische Wirkung", das durch eine Sammlung von Aphorismen, Anekdoten und Reflexionen dazu anregen will, über die Qualität und die psychologischen Hintergründe von Rede und Sprechen nachzudenken.
17. Januar 2012
Ziel der Rhetorik: die Zuhörer überreden. Beim Autogenen Training überredet man sich selbst: Ich bin ruhig und entspannt. Im Gebet will der Mensch Gott überreden: Unser tägliches Brot gib uns heute.
Die Fähigkeiten des großen Redners zeigen sich nicht bei wohlwollenden, sondern bei ablehnenden Zuhörern. Ursprünglich Andersdenkende zum eigenen Standpunkt hinüberzuziehen, das erst zeigt wirkliche Klasse.
Lesefunde. „Wer Helmut Schmidt in den Jahren 1981/82 … begleitet hat, … der weiß, dass der Kanzler bis zum Schluss in der Lage war, jede Mehrheit zu kippen, die sich beim Betreten der Säle zunächst gegen ihn aufrichtete.“ „Mitunter benutzte er sogar den Trick, der folgendermaßen eingeleitet wurde: ‚Ich lege jetzt einmal weg, was meine Mitarbeiter mir aufgeschrieben haben‘, um dann haargenau anhand unseres Materials weiterzusprechen.“ „Jetzt bewies der Kanzler wieder einmal seine schauspielerischen Fähigkeiten. Als seien ihm die Fragen eben nicht schon einmal gestellt worden, legte er die Stirn in Falten, tat so, als suche er noch nach dem richtigen Wort, um schließlich doch nur dieselben Antworten zu geben.“
5. Januar 2012: Reflexionen über rhetorische Strategien, wie etwa die Ermattung des Gegners durch lange Reden, und historische Anekdoten zu Redemanuskripten.
6. Januar 2012: Betrachtungen zum Missbrauch von Sprache durch Euphemismen im politischen Kontext und die rhetorische Bedeutung der äußeren Form beim Sprechen.
7. Januar 2012: Historische Beispiele, wie etwa die Galgenpredigten, verdeutlichen die Macht des gesprochenen Wortes und die Bedeutung der rhetorischen Gestaltung.
8. Januar 2012: Fokus auf die Wirkung von Reden durch Unvorbereitetheit, Betonung von Worten und die Bedeutung öffentlicher Auftritte von Politikern.
9. Januar 2012: Analyse der rhetorischen Gewandtheit als Werkzeug für Blendung und die Bedeutung von Ton und Modulation gegenüber dem geschriebenen Wort.
11. Januar 2012: Erörterung der moralischen Zwiespältigkeit der Rhetorik zwischen göttlicher Inspiration und teuflischer Verführung.
12. Januar 2012: Die musikalische Dimension der Sprache und die Bedeutung eines lebendigen, freien Vortrags gegenüber dem starren Manuskript.
14. Januar 2012: Die Verbindung von Sprechen und Hören sowie die spirituelle Dimension des Wortes in der Musik und Predigt.
16. Januar 2012: Überlegungen zur Glaubwürdigkeit und der rhetorischen Grundregel, dass die Form die Wirksamkeit bestimmt.
17. Januar 2012: Das Ziel des Überredens und die schauspielerischen Fähigkeiten, die hinter einem effektiven rhetorischen Auftritt stehen.
Rhetorik, Beredsamkeit, Sprechtechnik, politische Rede, Modulation, Überredung, Körpersprache, Predigt, Artikulation, Redekunst, Helmut Schmidt, Konrad Adenauer, Rhetoriktraining, Wirkung, Überzeugungskraft.
Es handelt sich um eine Sammlung von Notizen und Beobachtungen zur rhetorischen Wirkung, die den Fokus auf die psychologischen Aspekte und die handwerkliche Qualität des Sprechens legt.
Zentrale Themen sind die Wirkung von Stimme und Artikulation, die Bedeutung des freien Vortrags, die Rolle der Rhetorik in der Politik und der Vergleich zwischen rhetorischer Form und inhaltlicher Substanz.
Das Ziel ist es, Leser durch Aphorismen und Praxisbeispiele zum kritischen Nachdenken über die Qualität des eigenen und des öffentlichen Sprechens anzuregen.
Es handelt sich um eine essayistische Materialsammlung, die Anekdoten, Zitate und persönliche Beobachtungen ohne formelle wissenschaftliche Methodik verknüpft.
Der Hauptteil besteht aus chronologisch geordneten Kurznotizen, die verschiedene Aspekte von Rhetorik, von politischen Reden bis hin zu Sprechtechniken, beleuchten.
Rhetorik, Beredsamkeit, Sprechtechnik, politische Rede, Modulation, Überzeugung, Artikulation und Wirkung.
Der Autor steht der "sogenannten Körpersprache" eher skeptisch gegenüber und betont, dass die Wirkung primär durch die Stimme und die innere Haltung des Redners entsteht.
Er kritisiert oft die mangelnde Authentizität und die Abhängigkeit von Manuskripten, wobei er Redner hervorhebt, die durch freie Rede und Überzeugungskraft wirken.
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