Examensarbeit, 2013
55 Seiten, Note: 1,0
1 VORWORT
2 AUFFÄLLIGKEIT
2.1 DEFINITION
2.2 UMGANG MIT AUFFÄLLIGEN SCHÜLERN
2.3 FAZIT
3 DAS ADS-SYNDROM
3.1 DEFINITION
3.2 SYMPTOMATIK UND DIAGNOSTIK DER FORMEN VON ADS
3.3 URSACHEN FÜR DIE VERSCHIEDENEN FORMEN VON ADS
3.4 THERAPIEANSÄTZE
3.4.1 Psychotherapeutische Maßnahmen
3.4.2 Medizinische Ansätze
3.5 FÖRDERMAßNAHMEN BEI ADS
3.5.1 Unterrichtsgestaltung und Unterrichtsplanung
3.5.2 Hausaufgaben
3.5.3 Außerunterrichtliche Aktivitäten
3.6 FAZIT
4 LEHRERBILDUNGSMAßNAHMEN FÜR INKLUSIVEN UNTERRICHT
4.1 DEFINITION INKLUSIVER UNTERRICHT
4.2 INKLUSION IN DER UMSETZUNG
4.2.1 Rechtsgrundlage
4.2.2 Ansätze, Strategien, Ziele
4.2.3 Ausblick
4.3 KRITISCHE AUSEINANDERSETZUNG
4.4 LEHRERBILDUNGSMAßNAHMEN AN SCHULEN UND UNIVERSITÄTEN
4.5 FAZIT
5 SCHLUSSGEDANKE
Die vorliegende Arbeit untersucht das ADS-Syndrom als Ursache für Heterogenität in Schulklassen sowie die notwendigen Kompetenzen und Bildungsmaßnahmen für Lehrkräfte, um inklusiven Unterricht erfolgreich zu gestalten.
3.5.1 Unterrichtsgestaltung und Unterrichtsplanung
Um Lernen mit ADS-Kindern erfolgreich zu gestalten, ist es unabdingbar, sich an einige Prinzipien zu halten. Die obersten Grundsätze lauten: „Übungen regelmäßig wiederholen“ und „Lernen in kleinen Portionen“.
Die Aufmerksamkeitsstörung, Filterschwäche und der begrenzte Arbeitsspeicher der ADS-Kinder machen es erforderlich, den Lernstoff regelmäßig zu wiederholen. Die begrenzte Aufnahmekapazität von Informationen sowie die reduzierte Aufmerksamkeitsspanne machen es erforderlich, dass ADS-Schüler in kleinen Portionen lernen.
Imhof weist vor allem im Umgang mit ADHS-Kindern auf zwölf goldene Regeln hin: 1. Strukturen sind das A und O. Sie stellen eine wichtige Orientierungshilfe dar. Besonders für Schüler mit einer Aufmerksamkeitsstörung sind Strukturen beim Lösen von Aufgaben hilfreich. Hierzu werden Aufgaben in kleinere Schritte unterteilt, sodass die Einzeltätigkeiten klar werden und die Arbeitszeit besser eingeteilt werden kann. Aufgaben auf einem Arbeitsblatt, die gerade nicht bearbeitet werden, können mit einem leeren Blatt abgedeckt werden. Es ist auch möglich, Aufgaben zu portionieren und in Teilaufgaben einzuteilen. Die Maßnahme des Strukturierens kann verhindern, einzelne Teile der Aufgaben zu übersehen und mit unvollständigen Informationen weiterzuarbeiten. Neben der Vorgabe von Strukturen ist es ebenfalls nötig, besonders den hyperaktiven Schülern Strategien zum Erarbeiten eines Problems zu vermitteln.
VORWORT: Der Autor erläutert die Motivation für diese Arbeit, die aus der Beobachtung von Heterogenität in Schulklassen während seiner Praktika resultierte.
AUFFÄLLIGKEIT: Definition und Einordnung von auffälligem Verhalten im schulischen Kontext sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Förderung.
DAS ADS-SYNDROM: Umfassende Darstellung von Definition, Symptomen, Ursachen, Therapiemöglichkeiten und konkreten Fördermaßnahmen bei ADS-Kindern.
LEHRERBILDUNGSMAßNAHMEN FÜR INKLUSIVEN UNTERRICHT: Analyse der theoretischen Grundlagen und praktischen Umsetzung der Inklusion sowie der notwendigen Anpassungen in der Lehrerausbildung.
SCHLUSSGEDANKE: Fazit zur notwendigen Abkehr von selektivem Denken hin zu einer stärkenorientierten Pädagogik und der Einbettung der Inklusion in ein gesamtgesellschaftliches Konzept.
ADS, ADHS, Inklusion, Förderschule, Heterogenität, Unterrichtsgestaltung, Lehrerbildung, Konzentrationstraining, Verhaltensmodifikation, Diagnostik, Sonderpädagogik, Schulalltag, Verstärkersysteme, Lernstörungen, Bildungsgerechtigkeit.
Die Arbeit behandelt das Phänomen ADS im schulischen Kontext sowie die Herausforderungen und notwendigen Maßnahmen für eine gelingende schulische Inklusion.
Neben der medizinischen und pädagogischen Aufarbeitung von ADS stehen die Umsetzung von Inklusion an Regelschulen und die Qualifizierung von Lehrkräften im Mittelpunkt.
Das Ziel ist es, Lehrkräften Handlungsempfehlungen für den Umgang mit ADS-Schülern zu geben und aufzuzeigen, wie Lehrerbildung gestaltet werden muss, um Inklusion in der Regelschule zu ermöglichen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, dem Vergleich internationaler Ansätze und schulpädagogischen Konzepten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Symptomatik/Therapie bei ADS und die Analyse der Strukturen sowie notwendiger Veränderungen für inklusive Bildung.
ADS, Inklusion, Lehrerbildung, Heterogenität, Fördermaßnahmen, Schulpädagogik und Bildungsgerechtigkeit.
Da ADS-Schüler oft Schwierigkeiten mit der Selbststeuerung haben, hilft der gezielte Wechsel zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen, die Konzentration zu steigern und psychosomatische Beschwerden zu lindern.
Das System des Toronto District School Boards dient als beispielhaftes Modell für die systematische Verpflichtung aller Instanzen einer Schule, Ressourcen effizient für Inklusionsziele einzusetzen.
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