Bachelorarbeit, 2014
99 Seiten, Note: 1,0
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, unter welchen Bedingungen der vereinsorganisierte Sport Potenziale der Integration eröffnen kann. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine gleichberechtigte integrative Teilhabe in Sportvereinen zu untersuchen und aufzuzeigen, wie diese Möglichkeiten einer weiterführenden Integration über den Vereinssport hinaus initiieren können.
Kapitel 2.1 erläutert den Integrationsbegriff nach Hartmut Esser, der als theoretischer Rahmen für die Arbeit dient. Es werden die allgemeine Definition und die verschiedenen Formen der Sozialintegration nach Esser dargestellt. Anschließend wird der Integrationsbegriff kritisch diskutiert, insbesondere im Hinblick auf die Kritik am Integrationsimperativ im Bezugsrahmen des Nationalstaats und die spezifischen Herausforderungen im Kontext der sportbezogenen Integrationsforschung.
Kapitel 2.2 untersucht den vereinsorganisierten Sport als mögliche Plattform der Integration. Es werden die analytischen Ausdifferenzierungen integrativer Potenziale des Vereinssports, sowohl in Bezug auf binnen- als auch außenintegrative Wirkungsweisen, dargestellt. Die Betrachtung erfolgt entlang der Formen der Sozialintegration nach Esser. Darüber hinaus werden die Grenzen und Herausforderungen des Vereinssports als Integrationsinstrument beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf kulturelle Unterschiede im Umgang mit Körperlichkeit und die fehlende Vertrautheit mit dem deutschen Vereinswesen.
Kapitel 3 bietet einen Überblick über den Forschungsstand der sportbezogenen Integrationsforschung, insbesondere im Hinblick auf die interkulturelle Öffnung von Sportvereinen.
Kapitel 4 präsentiert die Auswertung von Interviews mit einer Mitarbeiterin des Programms „Integration durch Sport“ und einem Vertreter eines Hamburger Sportvereins, der in dieses Programm eingebunden ist. Die Interviews beleuchten die praktische Umsetzung von Integrationsmaßnahmen im Sport und die Herausforderungen, die sich dabei stellen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Integration, Sport, Vereinssport, Integrationsforschung, interkulturelle Öffnung, Migrationshintergrund, Sozialintegration, Hartmut Esser, Inklusion, Partizipation, Gleichberechtigung, Sportvereine, Sportpolitik, Integrationsmaßnahmen, interkulturelle Kompetenz, kulturelle Unterschiede, Vereinswesen, Deutschland.
Sport gilt als Raum für Begegnungen, in dem sprachliche und kulturelle Hintergründe oft in den Hintergrund treten und Brücken gebaut werden können.
Esser unterscheidet verschiedene Formen der Sozialintegration, die als theoretischer Rahmen für die Analyse integrativer Potenziale im Sport dienen.
Kulturelle Unterschiede im Umgang mit Körperlichkeit und mangelnde Vertrautheit mit dem deutschen Vereinswesen können Hürden für Migranten darstellen.
Es bezeichnet den Prozess, Vereine strukturell und personell so auszurichten, dass sie für Menschen mit Migrationshintergrund attraktiver und zugänglicher werden.
Das Programm unterstützt Vereine bei der praktischen Umsetzung von Integrationsmaßnahmen, was in der Arbeit durch Experteninterviews beleuchtet wird.
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