Diplomarbeit, 2003
106 Seiten, Note: 2,7
0. Vorwort
1. Einleitung
2. Begriffserläuterungen
2.1 Erlebnis(pädagogik)
2.2 Mediation
2.2.1 Konflikte
2.2.2 Peer-Mediation
2.2.3 Ziele der Mediation
2.2.4 Mediationsablauf
2.2.5 Eigenschaften einer MediatorIn
2.3 Erlebnis(pädagogik) & Mediation
3. Konzeption
3.1 Vorbereitung
3.2 Planung & TeilnehmerInnen-Suche
3.3 Vorgespräche
3.4 Theoretische Umsetzungsmöglichkeit
3.5 Einbettung ins Gesamt-Modul
3.6 Programmablauf
3.6.1 Einleitung
3.6.2 Kennenlernen
3.6.3 Vertrag
3.6.4 Vertrauen
3.6.5 Kooperation
3.6.6 Hochseil
3.6.7 Abschluss
4. Durchführung
4.1 Beschreibung der einzelnen Stationen
5. Reflexion
5.1 Auswertung
5.2 Eigene Rolle als Trainerin
6. Schlusswort
Die Diplomarbeit untersucht die Verbindung von erlebnispädagogischen Methoden mit der Mediation an Schulen, um die Ausbildung von SchülerstreitschlichterInnen durch praktische Erfahrungen und gruppendynamische Prozesse zu ergänzen und zu vertiefen.
2.2.4 Mediationsablauf
Nachfolgend gehe ich erläuternd auf die fünf Schritte der Mediation ein. Das Gespräch beginnt mit einer Einführung, darauf folgt die Darlegung der Sichtweisen der einzelnen Parteien, danach die Konflikterhellungsphase und abschließend die gemeinsame Lösungssuche und die daraus folgende Vereinbarung.
Wichtig zur Durchführung eines Schlichtungsgespräches ist das Vorhandensein eines eigens dafür vorgesehen Raumes, indem keine Störfaktoren zu erwarten sind. Vor dem ersten Punkt ist es die Aufgabe der MediatorIn eine angenehme Atmosphäre im Streitschlichtungsraum zu schaffen. Darunter fällt auch die Berücksichtigung der Sitzanordnung, die die MediatorIn selbst festlegen kann oder mit den beiden Parteien gemeinsam.
„Wichtig ist nicht nur, dass sich die SchlichterIn inhaltlich auf die Schlichtung vorbereitet, sondern vor allem, dass ein möglichst neutraler, spannungsfreier Raum geschaffen wird, in dem die Schlichtung abläuft. Dadurch werden die Konfliktparteien aus ihrem „Alltag“ sozusagen auf eine künstliche Insel gezogen, von der aus sich die Geschehnisse besser rekapitulieren lassen, als wenn man noch „mittendrin“ steckt.“ (JEFFERYS/NOACK 2000, S. 123)
0. Vorwort: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Verbindung zum Thema Mediation und bedankt sich bei Wegbegleitern.
1. Einleitung: Klärung der Begrifflichkeiten und Entstehung der Idee, Erlebnispädagogik mit Mediation zu verknüpfen.
2. Begriffserläuterungen: Definition der theoretischen Konzepte von Erlebnispädagogik und Mediation sowie deren Verknüpfung.
3. Konzeption: Detaillierte Planung des erlebnispädagogischen Sensibilisierungs-Programms für StreitschlichterInnen.
4. Durchführung: Bericht über die praktische Umsetzung des Programms im Hochseilgarten und auftretende Herausforderungen.
5. Reflexion: Kritische Auswertung des Programms und der eigenen Rolle als Trainerin.
6. Schlusswort: Persönliches Fazit zur Bedeutung von Friedenserziehung und Mediation.
Erlebnismediation, Erlebnispädagogik, Streitschlichtung, Peer-Mediation, Konfliktlösung, Soziale Kompetenz, Hochseilgarten, Schulentwicklung, Gewaltprävention, Gruppenprozesse, Coaching, Mediation, Eigenverantwortung.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Reflexion eines erlebnispädagogischen Trainingsprogramms, das speziell für SchülerstreitschlichterInnen entwickelt wurde.
Die zentralen Themen sind die Kombination von Mediationsverfahren zur gewaltfreien Konfliktlösung mit den handlungsorientierten Lernmethoden der Erlebnispädagogik.
Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von erlebnispädagogischen Elementen, wie etwa Aktionen im Hochseilgarten, für die Ausbildung von StreitschlichterInnen aufzuzeigen.
Es handelt sich um eine praxisorientierte Diplomarbeit, die auf einer theoretischen Fundierung und der anschließenden Reflexion eines tatsächlichen Pilot-Programms basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die konkrete Konzeption des Moduls und einen ausführlichen Erfahrungsbericht über die praktische Durchführung.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Erlebnismediation, Peer-Mediation, Konfliktlösung und soziale Kompetenz.
Der Hochseilgarten dient als geschützter Erfahrungsraum, um persönliche Grenzen zu erkennen und Vertrauen in der Gruppe aufzubauen, was für die Rolle als MediatorIn essenziell ist.
Die Reaktionen waren durchwachsen; die Autorin berichtet von Herausforderungen bezüglich der Motivation und Unruhe innerhalb der Gruppe, die jedoch wertvolle Erkenntnisse für die Reflexion lieferten.
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