Masterarbeit, 2015
122 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit untersucht die Auswirkungen rhetorischer Strategien auf die oratorische Performanz in der Krisenkommunikation am Beispiel der Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Verbindung zwischen rhetorischen Strategien und nonverbalen Kommunikationsformen aufzuzeigen und deren Einfluss auf den Erfolg der Krisenkommunikation zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand, die Fragestellung und den Gang der Arbeit erläutert. Anschließend wird das Konzept der Krisenkommunikation beleuchtet, wobei die Rolle der Massenmedien, der Öffentlichkeit und der Kommunikation im Kontext der Personenkrise im Vordergrund steht. Des Weiteren wird die rhetorische Sicht auf die Personenkrise betrachtet und dabei die Wichtigkeit von Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Krisenbewältigung hervorgehoben. Im dritten Kapitel werden verschiedene strategische Möglichkeiten zur Krisenbewältigung vorgestellt, wie z.B. die Situational Crisis Communication Theory, die Stufen defensiver Selbstdarstellung und das Konzept von Topen und Frames. Das vierte Kapitel widmet sich den performativen Möglichkeiten in der Krisenkommunikation. Dabei wird auf die Bedeutung von Körpersprache, Körperausdrucksformen und den Performanzmerkmalen wie Stimme, Mimik, Gestik und Körperhaltung eingegangen. Im fünften Kapitel werden Methoden zur Kodierung von Körperausdrucksformen behandelt, wie z.B. das Facial Action Coding System (FACS) und das Body Action and Posture Coding System (BAP). Der sechste Abschnitt analysiert die Performanzmerkmale bei drei verschiedenen rhetorischen Strategien: Leugnen, Herunterspielen und Rechtfertigen. Dabei werden die beobachteten Performanzmerkmale quantifiziert und rhetorisch interpretiert. Schlussendlich wird ein Fazit gezogen, das die Ergebnisse der Arbeit zusammenfasst und die Bedeutung von Rhetorik und Performanz in der Krisenkommunikation hervorhebt.
Krisenkommunikation, Personenkrise, Rhetorik, Performanz, Strategie, nonverbale Kommunikation, Facial Action Coding System (FACS), Body Action and Posture Coding System (BAP), Leugnen, Herunterspielen, Rechtfertigen, Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Medienlandschaft.
Sie untersucht, wie sich verschiedene rhetorische Strategien (z.B. Leugnen, Rechtfertigen) auf die Körpersprache und Stimme (oratorische Performanz) eines Redners auswirken.
Es handelt sich um Kodierungssysteme: Das 'Facial Action Coding System' (FACS) analysiert Mimik, das 'Body Action and Posture coding system' (BAP) Körperhaltung und Gestik.
In einer medial begleiteten Krise ist der Erhalt oder die Wiederherstellung von Vertrauen und Glaubwürdigkeit das zentrale Ziel der rhetorischen Strategie.
Während 'Actio' der klassische Begriff für die Vortragsweise ist, beschreibt 'Performanz' in der modernen Rhetorik die Aktionsweise des Mediums Körper zur Erzielung kommunikativer Effektivität.
Die Arbeit analysiert quantitativ und qualitativ spezifische Merkmale in Mimik, Gestik und Stimme, die für Strategien wie das Herunterspielen (diminish) charakteristisch sind.
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