Examensarbeit, 2003
227 Seiten, Note: 1
A. Einleitung
B. Hauptteil
1. Teil 1
1.1. Harry Potter – Das literarische Phänomen
A. Die Autorin J.K. Rowling
B. Publikationsgeschichte der ersten vier Harry Potter-Bücher
C. Pottermania: Eine Leserschaft zwischen Euphorie und Hysterie
1.2. Harry Potter – Gründe für den Erfolg
A. Die Vermarktungsmaschinerie
a. Die Presse
b. Das Internet
c. Der Film
d. Von der Actionfigur bis zum Zauberkostüm
B. Das kultursoziologische Phänomen
C. Das kulturpsychologische Phänomen
1.3. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ (Band 1)
A. Der Inhalt
B. Die wichtigsten Charaktere
a. Harry Potter
b. Ronald Weasley
c. Hermine Granger
d. Draco Malfoy
e. Lord Voldemort
f. Albus Dumbledore
g. Minerva McGonagall
h. Severus Snape
i. Rubeus Hagrid
j. Familie Weasley
k. Familie Dursley
C. Die wichtigsten Schauplätze
a. Ligusterweg 4
b. Die Winkelgasse
c. King´s Cross
d. Hogwarts
D. Die literarische Gattung
a. Märchen
b. Detektivroman
c. Internatsroman
d. Entwicklungsroman
e. Fantastischer Roman
f. Parallelen zu anderen literarischen Werken
E. Die sprachlichen Aspekte
a. Form
b. Spannungsaufbau
c. Klingende und sprechende Namen
d. Worterfindungen
e. Humor
f. Hintergründe einiger Wesen und Gegenstände
F. Motive und Symbole
a. Das „Besondere“ Kind
b. Der verbotene Wald
c. Das Duell der Zauberer
d. Der Prüfungsweg und der Gang in die Unterwelt
e. Der Januskopf
f. Orpheus
g. Der Spiegel „Nerhegeb“
G. Themen
a. Entdeckung und Bewährung der eigenen Identität
b. Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse
c. Fantasie und Realität
1.4. Harry Potter, Magie und Religion
1.5. Harry Potter – Die Umfrage
A. Informationen
B. Die Fragebögen
C. Die Auswertung
2. Teil 2
2.1. Das Thema „Harry Potter“ in der Grundschule
2.1.1. Der Streit zw. Warner Brothers und dem Schulbuchverlag „Verlag an der Ruhr“
2.1.2. „Harry Potter“ aus pädagogischer Sicht
2.1.3. Didaktisch-methodische Gedanken, Ideen und Hinweise
2.1.4. Unterrichtsstunden über beziehungsweise mit Harry Potter
A. Unterrichtsstunde in einer ersten Klasse, Grundschule an der …
a. Der Spiegel „Nerhegeb“
B. Projekt zum Thema „Harry Potter“ in einer dritten Klasse
a. „Das Geld der Zauberer“
b. „Ich als Zauberin beziehungsweise Zauberer“
c. „Wir nehmen gemeinsam ein Hörspiel auf / Die Boa constrictor – eine Riesenschlange“
d. Das „Harry Potter“-Quiz
C. Stationenarbeit zum Thema „Harry Potter“ in einer vierten Klasse, Grundschule an der …
D. Ein Tag zum Thema „Harry Potter“ im Schullandheim … mit einer vierten Klasse
a. Spiel: „Der verloren gegangene Zauberstab“
b. Rollenspiel zur Konfliktlösung
c. Spiel: „Petrificus Totalus“
d. Kunst aus dem Wald
e. Das Quidditch-Spiel
f. Lesen am Lagerfeuer
E. Stundenübergreifendes Resümee
F. Ideen für weitere Unterrichtsstunden beziehungsweise Projekte zum Thema „Harry Potter“
a. Ein Tag in der Schule für Hexerei und Zauberei
b. Internet: „Harry Potter“ auf der Klassenhomepage und in E-Mails
c. Schnitzeljagd durchs Zauberschulhaus
d. Lesenacht
e. Sonstige Ideen
C. Schluss
Die Arbeit untersucht das literarische Phänomen „Harry Potter“ und seine pädagogische Relevanz für den Grundschulunterricht. Sie analysiert die Gründe für den weltweiten Erfolg der Buchreihe, beleuchtet die Rolle der Vermarktung sowie die Bedeutung der Geschichten als Identifikationsangebot für Kinder. Zudem werden didaktisch-methodische Ansätze für die Behandlung des Stoffes in Grundschulklassen vorgestellt.
Die Autorin J.K. Rowling
Joanne Kathleen Rowling, geboren am 31. Juli 1965 in Chipping Sodbury bei Bristol, verbrachte ihre Kindheit als ältere von zwei Töchtern des Rolls-Royce-Managers Peter und seiner Frau Anne, einer französisch-schottischen Laborantin, im Südwesten Englands und im ländlichen Wales. Rowling, die ursprünglich keinen zweiten Vornamen hatte und das „Kathleen“ beziehungsweise „K.“ erst aus Publicitygründen von ihrem Verlag erhielt, war ein eher introvertiertes Kind, interessierte sich von frühester Jugend an für Literatur und schrieb als Sechsjährige ihre erste eigene Geschichte „Rabbit der Hase“.
Nach dem Schulabschluss studierte sie Französisch und Altphilologie an der Exeter University und verbrachte während dieser Zeit ein Jahr als Englischlehrerin in Paris. 1987 machte sie in London eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin und begann, für Amnesty International zu arbeiten. Ihre eigentliche Ambition war jedoch schon damals, Schriftstellerin zu werden. In ihrer Freizeit arbeitete sie an einem Roman für Erwachsene, der allerdings genauso wenig veröffentlicht wurde wie alles andere, was Joanne seit ihrer Kindheit verfasst hatte.
1. Teil 1: Dieser theoretische Abschnitt befasst sich mit der Entstehung des Phänomens „Harry Potter“, den Erfolgsfaktoren und der literaturwissenschaftlichen Analyse des ersten Bandes.
Teil 2: Hier steht die praktische Umsetzung des Themas im Grundschulunterricht im Fokus, inklusive konkreter Unterrichtsentwürfe und einer Evaluation.
Harry Potter, J.K. Rowling, Kinderliteratur, Grundschule, Leseförderung, Magie, Fantasy, Vermarktung, Pottermania, Identitätsbildung, Unterrichtsplanung, Medienpädagogik, Motivationsforschung.
Die Arbeit betrachtet „Harry Potter“ sowohl als ein bedeutendes literarisches Phänomen als auch als pädagogisch nutzbares Medium für den Grundschulunterricht.
Die Themen umfassen die Entstehungsgeschichte der Bücher, Vermarktungsstrategien, kulturpsychologische und -soziologische Erklärungsansätze für den Erfolg sowie die didaktische Einbettung in den Schulalltag.
Ziel ist es, das „Phänomen Harry Potter“ zu deuten und aufzuzeigen, wie die Reihe als handlungsorientiertes Unterrichtsthema in der Grundschule zur Förderung von Leselust und sozialem Lernen eingesetzt werden kann.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse sowie eine eigene Feldumfrage unter 1356 Personen, um die Rezeption und die pädagogischen Einsatzmöglichkeiten zu beleuchten.
Der Hauptteil ist zweigeteilt: Zuerst werden theoretische Hintergründe zum Phänomen, zum Erfolg und zum ersten Band „Harry Potter und der Stein der Weisen“ analysiert. Der zweite Teil widmet sich der Praxis im Unterricht, inklusive rechtlicher Aspekte und konkreter Stundenentwürfe.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kinderliteratur, Leseförderung, Identifikationsfiguren, Magie im Unterricht und medienpädagogische Ansätze beschreiben.
Der Streit drehte sich um das Urheberrecht an Unterrichtsmaterialien, wobei der Verlag die pädagogische Aufarbeitung der Reihe als eigenständige Leistung betrachtete, während der Medienkonzern dies als unzulässige Verwertung seiner Markenrechte einstufte.
Die Rückmeldungen waren durchweg positiv; die Kinder zeigten sich hoch motiviert, kreativ und begeistert von der Möglichkeit, das „Freizeit-Thema“ aktiv in der Schule zu bearbeiten.
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