Bachelorarbeit, 2013
60 Seiten, Note: 2,0
Ingenieurwissenschaften - Nachrichten- und Kommunikationstechnik
1. Einleitung
1.1. Relevanz des Themas
1.2. Forschungsstand
1.3. Ziel und Gang der Untersuchung
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1. Überblick verschiedener Usability-Konzepte
2.2. Ableitung elementarer Bestandteile der Usability
3. Gestaltungsanforderungen an die Usability von Mobile Applications
3.1. Technische Anforderungen durch Mobiler Devices
3.1.1. Bildschirmgröße
3.1.2. Mobiles Tippen
3.1.3. Geschwindigkeit und Datengröße
3.2. Situative Anforderungen
3.2.1. Mobiler Kontext
3.2.2. Technische Herausforderungen der mobilen Umgebung
3.3. Spezielle Anwendungsanforderungen
3.3.1. Utility
3.3.2. Ease-of-Use
3.3.3. Joy-of-Use
4. Implementierungsanforderungen im Unternehmenskontext
4.1. Besondere Unterschiede im Planungsprozess
4.1.1. Analysemethoden
4.1.2. Zielgruppenspezifische Besonderheiten
4.2. Spezielle Maßnahmen im Entwicklungsprozess
4.2.1. Prozessanforderungen
4.2.2. Methoden im Entwicklungsprozess
4.3. Kontrollinstrumente und -mechanismen
4.3.1. Messbare Erfolgsfaktoren von Mobile Applications
4.3.2. Subjektive Usability-Bewertung
5. Fazit
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, die Rolle und Bedeutung von Usability für Mobile Applications zu erläutern, die wesentlichen Bestandteile zu identifizieren und Gestaltungsanforderungen sowie Empfehlungen für den Implementierungsprozess in Unternehmen abzuleiten.
3.3.3. Joy-of-Use
„Die Herausforderung an den Gestalter ist es, die Balance zwischen pragmatischen und hedonischen Qualitäten zu finden, wie z.B. zu stimulieren ohne zu verwirren oder eine Erleichterung der Bedienung zu erreichen ohne langweilig zu werden.“ (Hassenzahl 2003, S.2).
Die Aussage Hassenzahls deutet darauf hin, dass völlige Zufriedenheit nur erreicht wird, wenn neben der reibungslosen Aufgabenbewältigung bzw. den aufgabenbezogenen Funktionen, die dazu führt, dass eine Mobile Application effektiv und effizient zu bedienen ist, auch eine ästhetische und entsprechende Gestaltung sowie emotionale Aspekte beachtet werden. Denn durch eine emotionale und freundliche Gestaltung ist Systemzufriedenheit zu generieren. Brave und Nass (2009) sehen Joy-of-Use zwar schon in der Erfüllung von Effektivität, Effizienz und Zufriedenstellung, verweisen dabei aber auf die nötige Balance zwischen Usability und Schönheit.
Dies wird nur erfüllt, wenn ein Produkt gut funktioniert, gebrauchstauglich und verständlich ist. Das bedeutet, dass ein interaktives Produkt zwar emotional ansprechend zu gestalten ist. Die Funktionsausübung ist aber zunächst zu gewährleisten. Eine wichtige Bedeutung der ansprechenden Gestaltung kommt dem Design zu. Dieses bestimmt die Funktionen (Interface- und Interactiondesign) und Formen (Screen- und Informationsdesign) eines interaktiven Produktes und trägt maßgeblich zu einer guten Usability bei (vgl. Stapelkamp 2007, S. 517). Norman (2002) fand heraus, dass Menschen, die sich in entspannten Situationen befinden, weil sie angenehmes, freundliches und vergnügliches Design erleben, gegenüber Problemen und Schwierigkeiten toleranter sind.
1. Einleitung: Die Arbeit führt in das wachsende Marktsegment der Mobile Applications ein und begründet die Notwendigkeit einer hohen Usability als Erfolgsfaktor.
2. Konzeptionelle Grundlagen: Es werden bestehende Usability-Konzepte diskutiert und die elementaren Bestandteile für mobile Anwendungen hergeleitet.
3. Gestaltungsanforderungen an die Usability von Mobile Applications: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen technischen und situativen Herausforderungen sowie die Anforderungen an Utility, Ease-of-Use und Joy-of-Use.
4. Implementierungsanforderungen im Unternehmenskontext: Es wird ein strukturierter Prozess des Usability-Engineerings vorgestellt, um die Qualität von Mobile Applications während des gesamten Lebenszyklus zu sichern.
5. Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Usability ein unverzichtbares Erfolgspotential für Unternehmen im mobilen Sektor darstellt.
Mobile Applications, Usability, Utility, Ease-of-Use, Joy-of-Use, Usability-Engineering, App-Entwicklung, Mobiler Kontext, Benutzerfreundlichkeit, Software-Ergonomie, Interface-Design, Mobile Devices, Evaluation, User Experience, Kundenbindung.
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Usability im Kontext von Mobile Applications und entwickelt ein Framework für deren zielgerichtete Gestaltung und Implementierung.
Die zentralen Felder sind Usability-Konzepte, die spezifischen technischen sowie situativen Anforderungen mobiler Anwendungen und die Integration von Usability-Engineering in den unternehmerischen Entwicklungsprozess.
Das Ziel ist es, die Bestandteile der Usability von Mobile Applications zu definieren und daraus Gestaltungsanforderungen sowie Empfehlungen für die Unternehmenspraxis abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der deduktiven Ableitung von Usability-Anforderungen unter Berücksichtigung des mobilen Nutzungskontexts.
Der Hauptteil analysiert technische Rahmenbedingungen (z.B. Bildschirmgröße), situative Einflüsse, definiert die Kernattribute (Utility, Ease-of-Use, Joy-of-Use) und erläutert den Prozess des Usability-Engineerings.
Wesentliche Begriffe sind Mobile Applications, Usability, Utility, Ease-of-Use, Joy-of-Use sowie der gesamte Prozess der Implementierung und Evaluation.
Mobile Apps sind stärker durch technische Limitationen wie Bildschirmgröße, Akkulaufzeit und wechselnde Konnektivität sowie durch eine hektische, kontextabhängige Nutzungsumgebung geprägt.
Da Mobile Apps oft über kurze Zeiträume genutzt werden, dient Joy-of-Use durch ansprechendes Design und emotionale Bindung als Attribut zur Intensivierung der Nutzung und zur Steigerung der Zufriedenheit.
Dies erfolgt durch eine Kombination aus objektiven Kennzahlen wie Downloadzahlen und Rankings sowie subjektiven Methoden wie standardisierten Fragebögen, Eye-Tracking und Usability-Tests.
Der mobile Kontext ist entscheidend, da er die Umgebung des Nutzers (z.B. Ablenkung, Lichtverhältnisse) definiert, die direkt in das Design und die technische Konzeption der App einfließen muss.
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