Diplomarbeit, 2002
105 Seiten, Note: sehr gut
Ingenieurwissenschaften - Nachrichten- und Kommunikationstechnik
1 ZUSAMMENFASSUNG
1.1 Abkürzungen
1.2 Inhaltsverzeichnis
2 EINLEITUNG
2.1 WDM-Technik in LWL-Systemen
2.2 Datenübertragung mit spektraleffizienten Signalen
2.2.1 Datenübertragung im NRZ-Format
2.2.1.1 Spektrale Eigenschaften des NRZ-Signals
2.2.2 Duobinärer Code
2.2.2.1 Struktur
2.2.2.2 Erzeugung
2.2.2.3 Spektrale Eigenschaften
2.2.3 Modifizierter duobinärer Code
2.2.3.1 Struktur
2.2.3.2 Erzeugung
2.2.3.3 Spektrale Eigenschaften
2.3 Spektraleffiziente Modulation in LWL-Systemen
2.3.1 Modulation
2.3.2 Demodulation
3 MESSTECHNIK IN DWDM-SYSTEMEN
3.1 Messungen mit optischen Spektrumanalysatoren
3.1.1 prinzipieller Versuchsaufbau
3.1.2 tatsächlicher Versuchsaufbau
3.1.3 Versuchsdurchführung
3.1.4 Messungen
3.2 Messungen mit Fabry-Perot-Resonator
3.2.1 prinzipieller Versuchsaufbau
3.2.2 tatsächlicher Versuchsaufbau
3.2.3 Versuchsdurchführung
3.2.4 Messungen
3.2.5 Besonderheiten
3.2.5.1 Einfluss des Logarithmierers
3.2.5.2 Einfluss der Kanalbandbreite
3.2.5.3 Einfluss des optischen Empfängers
3.3 Messungen nach dem Überlagerungsprinzip
3.3.1 prinzipieller Versuchsaufbau
3.3.2 tatsächlicher Versuchsaufbau
3.3.3 Versuchsdurchführung
3.3.4 Messungen
3.3.5 Besonderheiten
3.4 Abschließende Beurteilung
Die vorliegende Arbeit untersucht messtechnische Verfahren zur Analyse spektraleffizienter Signale in breitbandigen optischen Übertragungssystemen für WDM-Betrieb, um Kapazitätsgrenzen bestehender Systeme zu überwinden und geeignete Messmethoden für hohe Anforderungen zu evaluieren.
2.2.2.3 Spektrale Eigenschaften
Das duobinäre Signal besitzt im Allgemeinen kein Linienspektrum, sondern ein kontinuierliches Spektrum. Genau wie das NRZ-Signal finden wir auch hier ein Spektrum, das den DC-Anteil des Signals deutlich widerspiegelt. Auch finden sich in einem duobinären Datenstrom die typischen Oberwellenanteile, die auf den steilflankigen Signalverlauf zurück zu führen sind.
Ein deutlicher Unterschied, verglichen mit dem NRZ-Signal, betrifft jedoch die Minima des Spektrums. Abbildung 2-12 zeigt einen Vergleich der Spektren. Die Datenrate beträgt bei beiden Signalen 100Bit/s. Auch hier wurde das Simulationsprogramm nach [57] verwendet.
Deutlich zu erkennen ist, dass das erste Minimum des NRZ-Signals erwartungsgemäß bei f=1/T liegt. Beim duobinären Signal ist das jedoch anders: Hier liegt das erste Minimum bei f = ½ ⋅1/T. Überträgt man nun die Erkenntnis, dass Signalanteile jenseits dieses ersten Minimums keine zusätzlichen Informationen enthalten, auf das duobinäre Signal, so stellt man fest, dass diese Modulationsart nur die halbe Übertragungsbandbreite benötigt. Diese Eigenschaft lässt sich auf die Zusammensetzung eines duobinären Signals zurückführen. In Abbildung 2-13 ist verdeutlicht, wie aus zwei periodischen Rechtecksignalen ein ebenfalls periodisches Duobinärsignal entstehen kann. Auffallend ist, dass das Duobinärsignal genau dann entsteht, wenn die Rechtecksignale die Periodendauer 2T aufweisen. Signalanteile mit Periodendauer T löschen sich dagegen aus.
ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit bandbreiteneffizienter Übertragungsverfahren in modernen DWDM-Systemen und skizziert das Ziel, verschiedene Messmethoden auf ihre Eignung hin zu untersuchen.
EINLEITUNG: Es wird die rasante Expansion der Telekommunikationsbranche beschrieben und aufgezeigt, dass physikalische Grenzen des Übertragungskanals oft den limitierenden Faktor der Gesamtsystemleistung darstellen.
MESSTECHNIK IN DWDM-SYSTEMEN: Dieser Hauptteil analysiert verschiedene Messverfahren, darunter optische Spektrumanalysatoren, Fabry-Perot-Resonatoren und das Überlagerungsprinzip, und bewertet deren Praxistauglichkeit zur Analyse spektraleffizienter Signale.
DWDM, WDM-Betrieb, Spektraleffizienz, Lichtwellenleiter, Duobinäre Übertragung, Partial-Response-Signalling, optischer Spektrumanalysator, Fabry-Perot-Resonator, Überlagerungsprinzip, Logarithmierer, Signalübertragung, Datenrate, Modulationsverfahren, Nachrichtentechnik, Messtechnik.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der messtechnischen Untersuchung von spektraleffizienten Signalen in breitbandigen optischen Übertragungssystemen, die für den WDM-Betrieb eingesetzt werden.
Zentrale Themen sind die Modulationstechnik (insbesondere duobinäre Verfahren), verschiedene optische Messmethoden zur Signalanalyse sowie der Entwurf notwendiger Hardwarekomponenten für diese Messungen.
Ziel ist der Vergleich verschiedener Modulationsverfahren hinsichtlich ihrer spektralen Eigenschaften und die Evaluation der Eignung spezifischer Messverfahren für DWDM-Systeme im Laboralltag.
Es werden theoretische Analysen der Modulationsformate mit experimentellen Messreihen verknüpft, wobei der Fokus auf dem Vergleich von Simulationsergebnissen und praktischen Messungen unter Nutzung unterschiedlicher optischer Filter- und Analyseaufbauten liegt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der spektraleffizienten Modulation (wie NRZ, duobinär, modifiziert duobinär) und die detaillierte messtechnische Untersuchung, inklusive der Schaltungstechnik für einen notwendigen Logarithmierer.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie DWDM, Spektraleffizienz, Duobinäre Übertragung, optische Messtechnik und Logarithmierer beschreiben.
Da der Dynamikbereich der zu beobachtenden Spektralanteile zu groß für eine lineare Darstellung auf einem Standard-Oszilloskop war, musste ein Gerät entwickelt werden, das die Ordinateneinteilung in einen logarithmischen Maßstab konvertiert.
Die duobinäre Modulation ermöglicht es, bei gleicher Datenrate die benötigte Übertragungsbandbreite im Vergleich zur herkömmlichen NRZ-Codierung zu halbieren.
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