Bachelorarbeit, 2017
82 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Rahmenbedingungen für die Integration digitaler Medien in die Sek I in NRW auf der Makroebene
2.1 Forderungen nach Medienbildung in der Schule
2.1.1 Initiativen vom Bund
2.1.2 Beschlüsse der KMK
2.1.3 Initiativen/Beschlüsse des Bundeslandes NRW
2.2 Bedingungen des integrativen Ansatzes für Medienbildung
3 Analyse von drei Dokumenten: Leitbild der Landesregierung NRW, Medienpass NRW und KMK-Beschluss 2016
3.1 Einordnung relevanter Begriffe in (medien-)pädagogische Zusammenhänge
3.2 Analyse der Kompetenzrahmen aus dem Medienpass NRW und dem Beschluss der KMK 2016
3.2.1 Gegenüberstellung beider Kompetenzrahmen
3.2.2 Vergleich der „digitalen Schlüsselkompetenzen“ mit beiden Kompetenzrahmen
3.3 Analyse der Zielvorstellungen für die Einzelschule
3.4 Zusammenfassung und erstes Fazit
4 Zentrale medienpädagogische Begriffe im Medienkonzept
4.1 Einordnung des Begriffs Medienbildung
4.2 Einordnung des Begriffs Medienkompetenz
4.3 Medienpädagogische Kompetenz für Medienbildung in der Schule
5 Systematische Erstellung eines Medienkonzepts zur Implementierung von Medienbildung in der Einzelschule
5.1 Maßnahmen auf der Mesoebene
5.1.1 Prozesssteuerung der Medienkonzepterstellung
5.1.2 Inhaltliche Gestaltung eines Medienkonzepts
5.1.3 Bedingungsfaktoren für eine nachhaltige Integration digitaler Medien
5.2 Maßnahmen auf der Mikroebene
5.2.1 Entwicklung didaktischer Zielvorstellungen
5.2.2 Unterrichtsgestaltung: Methoden für mediendidaktisches Handeln
5.2.3 Exemplarische Gegenüberstellung von traditionellen und digital unterstützten Methoden
6 Fachunterricht vs. fächerübergreifenden Unterricht – Diskussion und Empfehlungen für die Einzelschule
6.1 Diskussion Fachunterricht vs. fächerübergreifenden Unterricht unter Einbeziehung der Ergebnisse dieser Arbeit
6.2 Empfehlungen für die zukünftige integrative (Medien-)Bildungsarbeit in der Sekundarstufe I
7 Fazit und Ausblick
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Basis einer fundierten Dokumentenanalyse und wissenschaftlicher Erkenntnisse Kriterien für die systematische Entwicklung eines Medienkonzepts unter den Bedingungen des integrativen Ansatzes zu erarbeiten, um die Medienbildung in Einzelschulen der Sekundarstufe I in NRW nachhaltig zu implementieren.
3.1 Einordnung relevanter Begriffe in (medien-)pädagogische Zusammenhänge
Mit der explizierenden Analyse sollen Aussagen zu relevanten medienpädagogischen Begriffen gewonnen werden, die in den Dokumenten missverständlich verwendet werden. Wie Abbildung 1 zeigt, besteht der Kerngedanke der Explikation in der Sammlung zusätzlichen Materials, um fragliche Begriffe bzw. Textstellen im Kontext zu erklären (Mayring, 2010, S. 65).
Die Analyse ist beendet, wenn eine befriedigende Erklärung gefunden wurde. Dies kann jeweils nach den Schritten zwei, vier oder fünf der Fall sein (Mayring, 2010, S. 85-92). Für das in Tabelle 2 gezeigte Ergebnis des ersten Schrittes wurden die Dokumente systematisch durchgelesen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die langjährige Relevanz der Medienbildung in Schulen, konstatiert jedoch eine unzureichende Umsetzung in NRW und definiert die Zielsetzung der Arbeit zur Entwicklung eines systematischen Medienkonzepts.
2 Rahmenbedingungen für die Integration digitaler Medien in die Sek I in NRW auf der Makroebene: Dieses Kapitel analysiert die bildungspolitischen Vorgaben und Akteure auf Landes- und Bundesebene sowie die Herausforderungen eines integrativen Ansatzes.
3 Analyse von drei Dokumenten: Leitbild der Landesregierung NRW, Medienpass NRW und KMK-Beschluss 2016: Es erfolgt eine detaillierte Dokumentenanalyse zur Klärung der verwendeten Begrifflichkeiten und Kompetenzrahmen, um Erkenntnisse für ein Medienkonzept abzuleiten.
4 Zentrale medienpädagogische Begriffe im Medienkonzept: Das Kapitel bietet eine theoretische Fundierung der Begriffe Medienbildung, Medienkompetenz und medienpädagogische Kompetenz für die praktische Anwendung in Schulen.
5 Systematische Erstellung eines Medienkonzepts zur Implementierung von Medienbildung in der Einzelschule: Hier wird ein konkretes Phasenschema zur Prozesssteuerung entwickelt sowie eine inhaltliche Struktur für ein Medienkonzept definiert.
6 Fachunterricht vs. fächerübergreifenden Unterricht – Diskussion und Empfehlungen für die Einzelschule: Es wird diskutiert, wie der fächerübergreifende Ansatz der Medienbildung in der Praxis gestaltet werden kann und welche strukturellen Voraussetzungen dafür nötig sind.
7 Fazit und Ausblick: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse der Analysen und gibt einen Ausblick auf die notwendige Weiterentwicklung von Kompetenzrahmen und strukturellen Rahmenbedingungen in der schulischen Bildung.
Medienbildung, Medienkonzept, Medienkompetenz, Schulentwicklung, Sekundarstufe I, digitale Medien, integrativer Ansatz, Dokumentenanalyse, Unterrichtsgestaltung, digitale Schlüsselkompetenzen, Medienpass NRW, Lehrpläne, Mediendidaktik, Implementierung, Schulinformatik.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, Medienbildung systematisch und unter einem integrativen Ansatz in Schulen der Sekundarstufe I in NRW zu verankern.
Zentrale Themen sind die Analyse bildungspolitischer Strategien, die theoretische Klärung medienpädagogischer Kernbegriffe und die praktische Gestaltung von Medienkonzepten als Instrument der Schulentwicklung.
Das Ziel ist die systematische Entwicklung von Kriterien für ein Medienkonzept, das Schulen bei der nachhaltigen Integration digitaler Medien unterstützen soll.
Die Autorin nutzt schwerpunktmäßig die qualitative Inhaltsanalyse (nach Mayring), insbesondere die Techniken der Explikation, Frequenzanalyse und inhaltlichen Strukturierung, basierend auf zentralen bildungspolitischen Dokumenten.
Der Hauptteil analysiert bestehende Kompetenzrahmen, definiert zentrale Begriffe, entwirft ein Prozessmodell für die Konzepterstellung und diskutiert die Umsetzung im Fachunterricht versus fächerübergreifenden Unterricht.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienbildung, Medienkonzept, Schulentwicklung, integrative Medienintegration und digitale Schlüsselkompetenzen charakterisieren.
Die Analyse verdeutlicht, dass der Begriff zwar ein wichtiger Oberbegriff ist, jedoch inhaltlich nicht mit den etablierten Kompetenzmodellen (z.B. nach Tulodziecki et al.) übereinstimmt und daher nur eingeschränkt als Grundlage dienen kann.
Da in politischen Dokumenten Begrifflichkeiten teils widersprüchlich verwendet werden, ist eine klare Definition innerhalb des Kollegiums essenziell, um eine gemeinsame Basis für die Medienarbeit zu schaffen.
Die Mesoebene ist entscheidend, da hier die Schulleitung und das Kollegium als handelnde Akteure die schulspezifischen Rahmenbedingungen gestalten und das Medienkonzept als verbindliches Instrument der Schulentwicklung umsetzen müssen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

