Bachelorarbeit, 2018
66 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit untersucht die Bildungschancen von neu zugewanderten Jugendlichen in der weiterführenden Schule. Sie analysiert, ob bildungspolitische und integrationspolitische Maßnahmen auf unterster Schul- und Unterrichtsebene den von Experten geforderten Effekt erzielen, ein "Angekommen" in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dabei wird die Debatte zwischen Bildungsangeboten für neu Zugewanderte und Chancengleichheit anhand eines konkreten schulischen Integrationsbeispiels kritisch hinterfragt.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und beschreibt den Aufbau. Der zweite Teil beleuchtet den theoretischen Rahmen, indem er die Beziehung zwischen Migration und Bildungschancen untersucht, statistische Daten zur aktuellen Migrationslage und Bildungsbeteiligung analysiert, die Integration von neu zugewanderten SchülerInnen auf Schulebene betrachtet und ein Integrationskonzept für die Sekundarschule präsentiert. Der dritte Teil widmet sich der praktischen Analyse. Hier wird die Problemorientierung der Forschungsfrage erläutert, der Forschungsgegenstand und die Methodik der Untersuchung vorgestellt, die Kategorienbildung und der Interviewleitfaden detailliert beschrieben und schließlich die Ergebnisse der Untersuchung dargestellt und interpretiert.
Die Arbeit fokussiert auf die Themen Migration, Integration, Bildungschancen, Chancengleichheit, neu Zugewanderte, Sekundarschule, Integrationskonzept, Deutsch als Zweitsprache (DaZ), Schul- und Unterrichtsentwicklung, qualitative Forschungsmethode, Interview.
Die Chancen hängen stark von gezielten Fördermaßnahmen, dem schnellen Erwerb der deutschen Sprache und der Durchlässigkeit des Schulsystems ab, wobei die Realität oft hinter der geforderten Chancengleichheit zurückbleibt.
DaZ steht für "Deutsch als Zweitsprache". Es ist ein zentrales Unterrichtskonzept, um Schülern ohne Deutschkenntnisse die sprachliche Basis für die Teilnahme am regulären Unterricht zu vermitteln.
Integration erfolgt meist über Willkommensklassen oder direkte Integration in Regelklassen mit zusätzlicher Sprachförderung, basierend auf schulinternen Integrationskonzepten.
Der Rat postuliert, dass Bildung und Ausbildung maßgeblich für ein gelingendes "Ankommen" sind und dass insbesondere Kinder mit Fluchthintergrund besondere Förderung benötigen.
Die Arbeit nutzt qualitative Forschungsmethoden, wie Experteninterviews mit Klassenlehrern und DaZ-Lehrkräften, um die Umsetzung der Integrationspolitik auf Unterrichtsebene zu evaluieren.
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