Examensarbeit, 2009
138 Seiten, Note: 13 Punkte
Die wissenschaftliche Hausarbeit untersucht den Umgang von Grundschulkindern mit Fernseherwerbung. Sie zielt darauf ab, die Rolle des Fernsehens im Alltag von Grundschulkindern zu beleuchten, das Fernsehverständnis von Kindern zu analysieren und die Wirkung von Fernsehwerbung auf diese Zielgruppe zu erforschen.
Die Einleitung erläutert die Relevanz des Themas „Kinder als Zielgruppe für Fernsehwerbung“ im Kontext der zunehmenden Kommerzialisierung von Kindheit. Sie skizziert den Aufbau der Arbeit, der sich in zwei Hauptteile gliedert: den sekundäranalytischen und den empirischen Teil. Der sekundäranalytische Teil befasst sich mit dem Fernsehen als Leitmedium im Alltag von Grundschulkindern, analysiert das Fernsehverständnis von Kindern und beleuchtet die Funktionsweise von Fernsehwerbung.
Der empirische Teil setzt sich mit den Erfahrungen von Grundschulkindern mit Fernsehwerbung auseinander. Er umfasst eine quantitative und eine qualitative Untersuchung, die anhand von Fragebögen und Interviews Einblicke in das Konsumverhalten und die Medienrezeption der Kinder gewähren.
Fernseherwerbung, Grundschulkind, Fernsehverständnis, Kommerzialisierung, Medienrezeption, Konsumverhalten, Zielgruppe, Kaufkraft, Markenbewusstsein, Einfluss der Peergroup.
Kinder verfügen über eine beträchtliche eigene Kaufkraft durch Taschengeld und beeinflussen maßgeblich die Kaufentscheidungen der Eltern. Zudem lassen sich Markenbindungen in der frühen Kindheit besonders stabil aufbauen.
Das Fernsehverständnis entwickelt sich mit dem Alter. Während Kleinkinder Werbung oft nicht von Programmen unterscheiden können, beginnen Grundschulkinder, die Verkaufsabsicht zu erkennen, sind aber dennoch stark für emotionale Appelle empfänglich.
Das Fernsehen ist nach wie vor ein Leitmedium. Die durchschnittliche Sehdauer bei 6- bis 13-Jährigen liegt bei über 90 Minuten täglich, wobei die Nutzung oft als Ritual oder zur Entspannung dient.
Der Begriff beschreibt den Trend, dass kindliche Erfahrungsräume zunehmend durch Konsum, Marken und Marktstrategien geprägt werden, was zu einem hohen Konsumdruck bereits in jungen Jahren führt.
Zu den negativen Folgen gehören die frühzeitige Verschuldung, soziale Ausgrenzung bei Nichtbesitz von Trendmarken und eine einseitige Orientierung an materiellen Werten.
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