Diplomarbeit, 2005
65 Seiten, Note: 1.0
Ingenieurwissenschaften - Nachrichten- und Kommunikationstechnik
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Ziel
1.3 Generelle Herangehensweise
1.4 Abgrenzung
2 Ethernet
2.1 Überblick über IEEE 802.3 und OSI-Modell
2.1.1 Das OSI Referenz Modell
2.1.2 Logical Link Control
2.1.3 Medium Access Control
2.1.4 Physical Layer
2.2 Die IEEE 802 Standards und ihre Beziehung zu OSI
2.2.1 IEEE 802.3 Carrier Sense Multiple Access/ Collision Detection
2.2.2 IEEE 802.3x Full Duplex/ Flow Control
2.3 Die Schnittstellen in IEEE 802.3
2.3.1 Das Medium Independent Interface
2.3.2 Das Gigabit Medium Independent Interface
2.4 Auswahlkriterien für den Übertragungsstandard
2.4.1 Lösungsansätze
2.4.2 Berechnung der Übertragungsbandbreite
2.5 System on Chip (SoC)
2.5.1 Intelectual Property (IP)
2.5.2 On-Chip-Bussysteme
3 Auswahl des Standards und der Hardware
3.1 Überblick über mögliche Standards und Hardware
3.2 Entscheidung für eine Realisierungsvariante
3.3 Umsetzung in die Hardware
4 Methodische Vorgehensweise
4.1 Struktureller Entwurf mit Komponenten
4.2 Entwurfsablauf
4.2.1 Bedarfsanalyse
4.2.2 Bedarfsspezifikation
4.2.3 Designplanung
4.2.4 Designeingabe
4.2.5 RTL Simulation
4.2.6 Synthese
4.2.7 Platzieren und Routen
4.2.8 Timing Analyse
4.2.9 Gate Level Simulation
4.2.10 Validierung
5 Implementierung
5.1 Designplanung
5.1.1 Modul U01 Syscon
5.1.2 Modul U02 Ethernet Master
5.1.3 Modul U03 Ethernet IP Core
5.1.4 Modul U04 Memory
5.2 Designeingabe
5.3 RTL Simulation
5.3.1 Top-Level-Testbench
5.3.2 PHY-Chip-Modell
5.3.3 Modem-Modell
5.3.4 LVDS-Testbench
5.3.5 Simulation der Teststrecke
5.4 Synthese
5.4.1 Bausteinwahl
5.4.2 Optimierungskriterien
5.5 Platzieren und Routen
5.6 Statische Timing Analyse
5.7 Validierung
6 Ergebnisse
6.1 Simulationsergebnisse
6.1.1 Simulation verschiedener Modi
6.1.2 Senden und Empfangen von Paketen verschiedener Größe
6.2 Synthesereport
6.3 Place&Route-Report
6.4 Timing Ergebnisse nach dem Platzieren und Routen
6.5 Validierungsergebnisse
7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Ausblick
Ziel der Arbeit ist die Konzeption und Integration eines Ethernet-Interfaces in ein Virtex2Pro FPGA auf einem bestehenden Prototyping-Board. Dabei wird die Verwendung eines Intellectual Property (IP) Cores (Netzwerkcontroller mit MAC- und PHY-Funktionen) einer Hardwarelösung auf einer Aufsteckplatine gegenübergestellt, um eine wirtschaftlich und technisch zweckmäßige Implementierung zu realisieren.
5.1.2 Modul U02 Ethernet Master
Wie bereits angedeutet, soll anstelle eines RISC Prozessors ein endlicher Zustandsautomat die Einstellung der Register und das Senden sowie Empfangen der Ethernetpakete übernehmen. Im Folgenden sind die Zustände des Zustandsautomaten aufgeführt:
S0_rstcore // Reset des Kontrollregisters und der Variablen
S1_miimcom // Senden von MII Management Kommandos
S2_mac_adr // lokale Hardware Adresse einstellen
S3_init_tx // Übertragungspuffer initialisieren
S4_init_rx // Empfangspuffer initialisieren
S5_ctrlmod // Kontrollregister einstellen
S6_eth_mod // Mode-Register einstellen
S7_intmask // Interrupts maskieren
S8_settxbd // Übertragungspuffer laden
S9_txready // Übertragungsbereitschaft signalisieren
S10_cleartx // Übertragungspuffer löschen
S11_setrxbd // Empfangspuffer reservieren
S12_rxready // Empfangsbereitschaft signalisieren
S13_clearrx // Empfangspuffer leeren
S14_chk_int // Interrupts prüfen
S15_clrtxint // Übertragungsinterrupt löschen
S16_clrrxint // Empfangsinterrupt löschen
S17_clrbusy // Besetztinterrupt löschen
S18_rd_wr_s // Lesen oder Schreiben
S19_idle // Auf Aktion warten
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Entwicklung einer Ethernet-Anbindung für FPGA-basierte OFDM-Systeme und definiert das Ziel sowie die methodische Herangehensweise.
2 Ethernet: Vermittelt die theoretischen Grundlagen des IEEE 802.3 Standards, des OSI-Referenzmodells und diskutiert verschiedene Realisierungsvarianten für Ethernet-Interfaces.
3 Auswahl des Standards und der Hardware: Vergleicht verschiedene Übertragungsstandards und Hardware-Ansätze, um die optimale Lösung für die Implementierung auf dem FPGA-Board zu bestimmen.
4 Methodische Vorgehensweise: Erläutert den industriellen Entwurfsablauf (Design Flow) für digitale Schaltungen, von der Bedarfsanalyse bis zur Validierung auf dem Chip.
5 Implementierung: Dokumentiert die detaillierte Umsetzung der gewählten Systemarchitektur in VHDL und Verilog, inklusive der Modul-Interconnection und Testbench-Konfiguration.
6 Ergebnisse: Präsentiert die Verifikationsergebnisse, einschließlich Simulationen der Betriebsmodi, Timing-Reports sowie der Validierung durch ICMP-Ping-Tests.
7 Schlussbetrachtung: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche Erweiterungen durch höhere Protokollschichten und Geschwindigkeitsoptimierungen.
Ethernet, FPGA, IEEE 802.3, VHDL, Verilog, IP Core, Zustandsautomat, SoC, MAC, PHY, OSI-Modell, Wishbone-Bus, Simulation, Echtzeitübertragung, Netzwerkcontroller.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzipierung und technischen Umsetzung einer Ethernetschnittstelle für ein FPGA-basiertes Forschungs-Board, um Daten transparent zwischen Computern zu übertragen.
Im Fokus stehen die Integration von IP-Cores, der Entwurf digitaler Logik mittels VHDL/Verilog, das IEEE 802.3 Protokoll sowie die Methoden des Hardware-Designs auf FPGAs.
Das Hauptziel ist die Realisierung einer Ethernetschnittstelle in einem Virtex2Pro FPGA, wobei die Wirtschaftlichkeit und Effizienz einer IP-Core-basierten Lösung im Vergleich zu diskreter Hardware geprüft werden.
Es wird ein systematischer Top-Down-Design-Prozess angewandt, der durch elektronische Design-Automatisierungstools (EDA) und Simulationen auf RTL-Ebene gestützt wird.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Designplanung der Module (System-Controller, Ethernet-Master, Speicher), die Implementierung in Hardwarebeschreibungssprachen und die anschließende Verifizierung mittels Testbenches.
Die zentralen Schlagworte sind FPGA, Ethernet, IP Core, VHDL, Zustandsautomat und System-on-Chip-Architektur.
Die Implementierung eines RISC-Prozessors wäre für die spezifischen Anforderungen der Datenübertragung zu ressourcenintensiv; ein endlicher Zustandsautomat bietet hingegen eine kompakte und effiziente Lösung.
Die Tests zeigen, dass eine transparente Ende-zu-Ende-Verbindung realisierbar ist, wobei die Latenzzeiten mit der Paketgröße skalieren und bei hoher Datenlast der Halbduplex-Betrieb für mehr Stabilität sorgt.
Es wurden zwei Dual-Port-Block-RAMs implementiert, die über den Wishbone-Bus angebunden sind, um den gleichzeitigen Zugriff zwischen dem Modem-Modul und dem Ethernet-Core zu ermöglichen.
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