Examensarbeit, 2018
46 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Angst
2.1 Definition Angst
2.2 Unterscheidung Angst-Ängstlichkeit
2.3 Allgemeine Formen der Angst
2.3.1 Angeborene und erworbene Ängste
2.3.2 Angepasste und unangepasste Ängste
2.3.3 Soziale Ängste
2.4 Ursachen der Angstentstehung
2.4.1 Psychoanalytische Theorie
2.4.2 Behavioristischer Ansatz
2.4.3 Kognitionstheoretischer Ansatz
2.5 Angstsymptome
3 Angst und Angstbewältigung im Sportunterricht
3.1 Sprunghocke
3.2 Spezifische Formen der Angst im Geräteturnen nach Baumann
3.2.1 Die allgemeine Ängstlichkeit
3.2.2 Die Angst durch Orientierungsmangel
3.2.3 Die Angst vor dem Unbekannten
3.2.4 Die Realangst
3.2.5 Die Erwartungsangst
3.3 Spezifische Möglichkeiten zur Angstbewältigung im Sportunterricht
3.3.1 Selbstregulation
3.3.2 Fremdregulation
3.3.3 Angstreduzierung durch Wagniserziehung
4. Schulpraktische Anwendung am Beispiel einer Unterrichtseinheit zur Sprunghocke
5 Resümee
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Die Arbeit untersucht das Phänomen der Angst im Sportunterricht mit einem Fokus auf die turnerische Sprunghocke. Ziel ist es, psychologische Ansätze und pädagogische Maßnahmen aufzuzeigen, die Sportlehrkräften dabei helfen, ängstliche Schüler zu einer stabileren Selbstregulation zu befähigen und so einen gefahrengerechten Umgang mit Angst zu ermöglichen.
3.3.1 Selbstregulation
Die Selbstregulation stellt Regulationsmaßnahmen dar, die der Schüler während des Sportunterrichts selbst anwenden kann, um negative psychische Befindlichkeiten zu verändern (vgl. Baumann, 1993).
Das Autorenduo Hackfort und Schwenkmezger (1985) beschreibt Selbstbeeinflussungstechniken als Strategien zur Kontrolle von Angst, „die ein Athlet aufgrund privater Lernerfahrungen einsetzt, wenn er bei sich selbst Anzeichen für einen aufkommenden oder akuten Angstzustand feststellt“ (S. 194).
Die Selbstbeeinflussung kann der Schüler bewusst und gezielt vornehmen, sie kann jedoch auch auf unbewusster Ebene durch Automatisierung erfolgen (vgl. ebd.). Darüber hinaus ist die subjektive Bewertung des Angstzustands für die Anwendung der verschiedenen Selbstbeeinflussungstechniken notwendig. In Anlehnung an Baumann (1993) werden die Selbstregulationsmaßnahmen im Folgenden in somatische sowie kognitive Verfahren unterschieden.
1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung anhand eines Fallbeispiels eines angsthabenden Schülers im Sportunterricht.
2 Angst: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Angstbegriff, Unterscheidung von Ängstlichkeit, Erläuterung von Angstformen und Ursachen.
3 Angst und Angstbewältigung im Sportunterricht: Spezifizierung auf das Geräteturnen, Analyse von Angstdimensionen und Darstellung von Bewältigungsmöglichkeiten.
4. Schulpraktische Anwendung am Beispiel einer Unterrichtseinheit zur Sprunghocke: Praktische Übertragung der theoretischen Erkenntnisse in eine konkrete Unterrichtseinheit.
5 Resümee: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die Bedeutung konstruktiver Angstbewältigung für das gesamte Leben.
Angst, Sportunterricht, Sprunghocke, Angstbewältigung, Wagniserziehung, Selbstregulation, Fremdregulation, Geräteturnen, Angsttoleranz, Leistungshemmung, Handlungsfähigkeit, Pädagogik, Psychologie, Angstformen, Bewältigungsstrategien.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Angst im Sportunterricht, insbesondere im Kontext komplexer turnerischer Bewegungen wie der Sprunghocke.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Angstbegriffs, spezifische Angstformen im Turnen sowie pädagogische Interventionsmöglichkeiten.
Das Ziel ist es, Lehrkräften methodische Wege aufzuzeigen, wie sie ängstliche Schüler unterstützen können, ihre Angst konstruktiv zu bewältigen.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis sportpsychologischer und sportpädagogischer Literatur, ergänzt durch einen schulpraktischen Entwurf.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen auch spezifische Ansätze wie die Wagniserziehung und Techniken zur Selbst- und Fremdregulation erörtert.
Wichtige Begriffe sind Angst, Sprunghocke, Wagniserziehung, Angstbewältigung und Handlungsfähigkeit.
Die Arbeit nutzt das Modell von Spielberger, wobei Angst als aktueller Zustand (State-Angst) und Ängstlichkeit als zeitstabile Persönlichkeitseigenschaft (Trait-Angst) definiert wird.
Die Wagniserziehung ermöglicht Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Grenzen und fördert die realistische Selbsteinschätzung bei sportlichen Wagnissen.
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