Bachelorarbeit, 2016
61 Seiten, Note: 1,7
Didaktik für das Fach Französisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
2. Automobilbranche
2.1 Wahrnehmung des Automobils
2.2 Firmenprofile
2.3 Klassifizierung und Modelle
2.3.1 Minis/ urbaines zwischen 8000 und 10000
2.3.2 Kompaktklasse/ compactes zwischen 19000 und 22000
2.3.3 Mittelklasse/ intermédiaire, break zwischen 28000 und 31000
3. Werbung als Komponente im Marketing-Mix
3.1 Definition des Marktes
3.2 Werbemittel und –träger
3.3 Werbewirkung
3.4 Werbearten und deren Ziele
3.5 Werbesprache
3.6 Bildelemente
3.7 Werbung über das Internet (Computer-mediated Communication)
3.7.1 Internet als Werbeträger
3.7.2 Social Media und das Netzwerk Facebook
3.8 Automobilwerbung
4. Linguistische Analyse
4.1 Produzent und Rezipient
4.2 Medium und Kommunikationsform
4.3 Universelle Kommunikationsbedingungen
4.4 Vorgehensweise der Sprachanalyse
4.5 Wortwahl
4.5.1 Frankreich
4.5.2 Deutschland
4.5.3 Herstellerinterner Vergleich
4.5.4 Ländervergleich
4.6 Semantische Wortfelder
4.6.1 Wortfeld nouveauté-aventure
4.6.2 Wortfeld performance-longévité
4.6.3 Wortfeld identification-personnalité
4.6.4 Wortfeld plaisir-bien-être
4.6.5 Gesamtansicht der Wortfelder
4.7 Syntax und Interpunktion
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Unterschiede in der B2C-Kommunikation französischer Automobilhersteller über das soziale Netzwerk Facebook sprachlich zu analysieren, wobei sowohl die Hersteller untereinander als auch deren länderspezifische Kommunikation in Deutschland und Frankreich verglichen werden.
3.6 Bildelemente
Der erste Blick des Betrachters einer Werbeanzeige in jeglicher Form wird fast immer auf das Bild gerichtet. Bereits bekannte Elemente werden positiv aufgenommen, jedoch beginnt gleichzeitig die Suche nach etwas Neuem und Unbekanntem.
Die Wichtigkeit des Bildes wird seit den siebziger Jahren auf einem eigenen Gebiet untersucht, das aus zwei Forschungsbereichen besteht – der biologischen und der psychologischen Komponente. Für diese Arbeit von Bedeutung ist Letztere, auch Imagery-Forschung genannt, wobei imagery wie folgt erklärt wird: „use of figurative language to produce pictures in the minds of readers and hearers“ (Oxford Advanced Learner’s Dictionary 1992: 450). Die Bildverarbeitung geschieht, im Gegensatz zur sprachlichen Informationsverarbeitung, ohne großen gedanklichen Aufwand. Jedoch muss bedacht werden, welches Involvement das beworbene Produkt aufweist, da bei Low-Involvement-Entscheidungen die illustrativen Informationen effektiver aufgenommen werden als verbale. Zudem werden die Informationen, vermittelt durch ein Bild, besser behalten.
Je gesättigter ein Markt ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit der Bildwerbung. Da viele, sich nur gering unterscheidende Produkte existieren, müsste der Hersteller mit Scheinargumenten arbeiten. Der Vorteil der Bildwerbung ist somit, dass zwar auffallend für das Produkt geworben wird, jedoch keine durchschaubaren Behauptungen verwendet werden müssen, um sich von der Masse abzuheben. Zudem sollten wirksame Informationen in kleinen, unterhaltsamen Einheiten serviert werden, um sie schnell verständlich zu machen. Hierfür ist ein nicht zu komplexes Bild ideal, da innerhalb von 300 bis 400 Millisekunden das Thema erfasst werden kann (vgl. Eichholz 1995: 86f, 174ff).
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Anstieg des Internets und sozialer Netzwerke als Werbeträger, insbesondere für High-Involvement-Produkte wie Automobile, und definiert das Ziel der sprachlichen Vergleichsanalyse.
2. Automobilbranche: Hier werden die kulturellen Unterschiede in der Wahrnehmung des Automobils in Deutschland und Frankreich sowie die spezifischen Firmenprofile und Modellklassifizierungen der Hersteller Renault, Peugeot und Citroën beschrieben.
3. Werbung als Komponente im Marketing-Mix: Das Kapitel bietet eine theoretische Grundlage zu Werbemitteln, -trägern, Werbewirkung, -sprache sowie den Besonderheiten von Online-Kommunikation und Facebook.
4. Linguistische Analyse: Dieser Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung der Wortwahl, semantischen Wortfelder sowie der Syntax und Interpunktion in den Werbepostings der drei Hersteller.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass deutliche sprachliche Unterschiede zwischen den Herstellern und Ländern existieren, die mit Markterfolgen korrelieren.
B2C-Kommunikation, Facebook, Automobilwerbung, Werbesprache, Linguistische Analyse, Wortfelder, Syntax, Interpunktion, Frankreich, Deutschland, Renault, Peugeot, Citroën, Online-Marketing, Computer-mediated Communication.
Die Arbeit untersucht die sprachliche Gestaltung von Facebook-Werbung französischer Automobilhersteller im Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Automobilmarketing, der Werbesprache, der linguistischen Analyse von Online-Postings und der Bedeutung interkultureller Unterschiede.
Es soll herausgefunden werden, ob und welche signifikanten Unterschiede in der Werbung der Hersteller und in den beiden Ländern bestehen.
Die Autorin nutzt eine korpusbasierte linguistische Analyse, bei der Postings des Jahres 2015 ausgewertet und nach Wortarten, semantischen Wortfeldern sowie Syntaxmerkmalen kategorisiert werden.
Neben der theoretischen Einbettung in das Marketing findet eine detaillierte sprachliche Untersuchung anhand des Korpus statt, wobei unter anderem Wortwerte und der Gebrauch spezifischer „mots vendeurs“ analysiert werden.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören B2C-Kommunikation, Facebook, Automobilwerbung, Werbesprache, Wortfelder und interkultureller Vergleich.
Sie hilft, die Kommunikationsstrategie der Unternehmen im Internet besser einzuordnen, da trotz der hohen Reichweite von Social Media oft eine eher geringe Vertrautheit zum Rezipienten besteht.
Diese "Verkaufsworte" dienen dazu, gezielt an die Bedürfnisse und Emotionen der Käufer zu appellieren und wurden in elf Wortfeld-Kategorien eingeteilt, um die sprachliche Strategie der Hersteller messbar zu machen.
Ja, die Autorin stellt fest, dass Hersteller, die in Frankreich deutlich präsenter sind, dort auch Marktführer sind, wobei Renault hier als aktivster Wettbewerber mit den meisten Worten hervorsticht.
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