Bachelorarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 5.5 (CHE-System)
1 Einleitung
1.1 Thema und Fragestellung
1.2 Aufbau der Arbeit und Vorgehen
1.3 Ziele der Arbeit
2 Theorieteil
2.1 Begrifflichkeit Gewalt
2.2 Abgrenzung von Gewalt und Aggressivität
2.3 Zwischenfazit
3 Mediation
3.1 Definition Mediation
3.2 Zwischenfazit
4 Gewaltprävention
4.1 Definition von Gewaltprävention
4.1.1 primäre Gewaltprävention
4.1.2 sekundäre Gewaltprävention
4.1.3 tertiäre Gewaltprävention
4.2 Definition von Gewaltintervention
4.3 Zwischenfazit
5 Peacemaker
5.1 Konzept und Ziele
5.2 Ablauf
5.3 Peacemaker-Wahl
5.4 Peacemaker-Anforderungen
5.5 Peacemaker-Ausbildung
5.6 Peacemaker- Aufgaben
5.7 Peacemaker-Nachtreffen
5.8 Aktuelle Zahlen
6 Evaluation Peacemakerprojekt
6.1 Methodisches Vorgehen
6.2 Befragte Gruppen
6.3 Fragebogen
6.4 Auswertung Peacemaker
6.4.1 Alter
6.4.2 Klassen
6.4.3 Geschlecht
6.4.4 „Du bist Peacemaker in deinem Schulhaus. Was gefällt dir daran?“
6.4.5 „Wieso hast du dich als Peacemaker beworben?“
6.4.6 „Wo gibt es Schwierigkeiten bei der Arbeit als Peacemaker?“
6.4.7 „Nehmen dich die anderen Kinder als Peacemaker ernst?“
6.4.8 „Was denkst du, wie wichtig sind Peacemaker?“
6.4.9 „Wenn du „sehr wichtig“ oder „wichtig“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.4.10 „Wenn du „eher weniger wichtig“ oder „gar nicht wichtig“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.4.11 „Was denkst du, gibt es dank euch Peacemakern weniger, gleich viel oder mehr Streit, Mobbing und körperliche Gewalt?“
6.4.12 „Was hast du in der Peacemaker-Ausbildung gelernt?“
6.4.13 „Möchtest du sonst noch etwas zum Peacemakerprojekt sagen?“
6.5 Auswertung Nicht-Peacemaker
6.5.1 Alter
6.5.2 Klassen
6.5.3 Geschlecht
6.5.4 „In deinem Schulhaus gibt es Peacemaker. Was gefällt dir daran?“
6.5.5 „Was gefällt dir an den Peacemakern und ihrer Arbeit nicht?“
6.5.6 „Wärst du gerne ein Peacemaker?“
6.5.7 „Wenn du „Ja“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.5.8 „Wenn du „Nein“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.5.9 „Nimmst du die Peacemaker und ihre Arbeit ernst?“
6.5.10 „Was denkst du, wie wichtig sind Peacemaker?“
6.5.11 „Wenn du „sehr wichtig“ oder „wichtig“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.5.12 „Wenn du „eher weniger wichtig“ oder „gar nicht wichtig“ angekreuzt hast, weshalb?“
6.5.13 „Was denkst du, gibt es dank den Peacemakern weniger, gleich viel oder mehr Streit, Mobbing und körperliche Gewalt?“
6.5.14 „Möchtest du sonst noch etwas zum Peacemakerprojekt sagen?“
7 Beantwortung der Fragestellung
7.1 Einschätzung der Peacemaker zum Projekt
7.2 Einschätzung der Nicht-Peacemaker zum Projekt
8 Fazit
8.1 Fazit zum Peacemakerprojekt
8.2 Reflexion zur gesamten Bachelorarbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Gewaltpräventionsprogramms "Peacemaker" aus der Perspektive von betroffenen Primarschülern. Das zentrale Ziel ist es, zu eruieren, ob das Projekt als geeignete Maßnahme zur Reduktion von Gewalt, Streit und Mobbing im schulischen Umfeld wahrgenommen wird.
5.1 Konzept und Ziele
Peacemaker ist ein von der National Coalition Building Institute (NCBI) entwickeltes Gewaltprävtionsprogramm.
Ab der dritten Primarstufe werden pro Klasse je eine Schülerin und ein Schüler zum Peacemaker ausgebildet. Die Peacemaker (ins Deutsche übersetzt „Friedenstifter“) sind sogenannte Mediatoren (siehe Kapitel 3.1.) und sollen bei Konflikten auf dem Pausenplatz und in der Klasse konstruktiv eingreifen und versuchen den Streit zu schlichten.
Ziel des Peacemakerprojektes ist es in erster Linie Gewalt vorzubeugen und bestehende Gewalt zu vermindern. Das ganze Schulhaus soll sich mit dem Thema Gewalt und Frieden auseinandersetzten. Eine Veränderung der Konflikt- und Streitkultur in der Schule ist ein weiteres Ziel.
Des Weiteren soll das Bewusstsein der Gewaltdynamik und der Streitkultur im Schulhaus gefördert werden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Gewaltprävention an Schulen ein und erläutert die Beweggründe sowie die Fragestellung der Bachelorarbeit.
2 Theorieteil: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten wie Gewalt und Aggressivität definiert und voneinander abgegrenzt.
3 Mediation: Hier wird das Prinzip der Mediation als Methode der Konfliktlösung und der präventiven Arbeit in Schulen erläutert.
4 Gewaltprävention: Dieses Kapitel differenziert zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Gewaltprävention und definiert den Begriff der Gewaltintervention.
5 Peacemaker: Es erfolgt eine detaillierte Darstellung des Peacemaker-Programms, einschließlich dessen Konzept, Auswahlverfahren, Ausbildung und den spezifischen Aufgaben der Beteiligten.
6 Evaluation Peacemakerprojekt: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung mittels Fragebögen und präsentiert die detaillierten Ergebnisse der Befragung von Peacemakern und Nicht-Peacemakern.
7 Beantwortung der Fragestellung: Die Ergebnisse aus der Evaluation werden hier zusammengefasst und die Forschungsfrage zur Wirksamkeit des Programms aus Sicht der Schüler beantwortet.
8 Fazit: Das Fazit zieht ein abschließendes Resümee über die Erkenntnisse der Arbeit und reflektiert den gesamten Forschungsprozess.
Peacemaker, Gewaltprävention, Gewaltintervention, Mediation, Schulmediation, Primarschule, Konfliktlösung, Schülerbefragung, Friedensstifter, Sozialkompetenz, Evaluation, Peer-Mediation, Schulklima, Gewalt, Mobbing.
Die Arbeit untersucht das Peacemaker-Projekt an einer Primarschule und evaluiert, wie effektiv diese Maßnahme aus Sicht der Schülerinnen und Schüler zur Gewaltprävention beiträgt.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen zu Gewalt und Aggression, Konzepte der Mediation sowie die praktische Implementierung und Evaluation des Peacemaker-Programms im Schulalltag.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: Ist das Peacemaker-Programm eine wirkungsvolle Präventionsmaßnahme gegen Gewalt an Schulen aus der Sicht der betroffenen Schülerinnen und Schüler?
Die Autorin wählt einen quantitativen Evaluationsansatz durch Fragebögen, um sowohl die Perspektive der aktiven Peacemaker als auch die der übrigen Schülerschaft zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Gewaltprävention und eine umfangreiche Evaluation der Projektergebnisse basierend auf dem Schulhaus Lange Heid in Münchenstein.
Wichtige Begriffe sind Peacemaker, Gewaltprävention, Mediation, Peer-Mediation, Konfliktlösung und Schulklima.
Einige Mitschüler kritisieren, dass sich Peacemaker manchmal in Konflikte einmischen, obwohl dies von den Beteiligten gar nicht gewünscht ist, oder dass sie ihre Erkennungszeichen (Patches) nicht immer tragen.
Ein interessantes Ergebnis ist, dass sich die Peacemaker selbst oft nicht ausreichend ernst genommen fühlen, obwohl die Nicht-Peacemaker in der Befragung angaben, ihre Arbeit meist sehr wohl ernst zu nehmen.
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