Bachelorarbeit, 2017
49 Seiten, Note: 2,7
Die Bachelorarbeit analysiert das Thema sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen mit geistiger Behinderung, insbesondere im Kontext der Schule. Sie zielt darauf ab, die Risikofaktoren und die besonderen Herausforderungen in der Präventionsarbeit für Schülerinnen mit schwerer Behinderung aufzuzeigen. Die Arbeit untersucht vorhandene Präventionskonzepte und erörtert Möglichkeiten, diese auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe anzupassen.
Die Einleitung führt in die Thematik sexuelle Gewalt an Menschen mit geistiger Behinderung ein und verdeutlicht die erhöhte Gefährdung dieser Personengruppe. Im ersten Kapitel werden wichtige Begriffe definiert, um den Sachverhalt für den Leser*in transparent zu machen und eine gemeinsame Basis für das Verständnis des Themas zu schaffen. Das zweite Kapitel beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zum Thema sexuelle Gewalt an Menschen mit Behinderung, insbesondere im internationalen und nationalen Kontext. Es werden die Lebenssituationen und Belastungen von Frauen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Deutschland sowie die Ergebnisse des SEMB-Projekts erläutert. Das Kapitel beleuchtet die Bedeutung der Institution Schule für die Präventionsarbeit. Das dritte Kapitel untersucht das "ideale Opfer" und analysiert die Risikofaktoren, die Menschen mit geistiger Behinderung besonders vulnerabel machen. Zudem werden die Täter*innen in ihren Handlungsweisen beleuchtet. Im vierten Kapitel wird der Begriff Prävention definiert und verschiedene Präventionskonzepte vorgestellt. Die Kapitel fünf widmet sich der Präventionsarbeit bei Schülerinnen mit schwerer Behinderung. Es analysiert die erhöhten Risikofaktoren dieser Personengruppe, ihre Einbindung in aktuelle Präventionskonzepte und beleuchtet Möglichkeiten zur aktiven Präventionsarbeit.
Sexuelle Gewalt, Menschen mit geistiger Behinderung, Schülerinnen mit schwerer Behinderung, Prävention, Risikofaktoren, Täter*innen, Präventionskonzepte, Schulische Rahmenbedingungen, Sexualpädagogische Arbeit, Körperwahrnehmung, Basale Stimulation, Selbstbehauptung, Konflikttraining, Pflege,
Gründe sind erhöhte Abhängigkeitsverhältnisse in der Pflege, mangelnde Aufklärung und gesellschaftliche Vorurteile, die diese Gruppe vulnerabler machen.
Es gibt Programme wie "EMMA - unantastbar!" oder "Mut tut gut!", die speziell auf die Bedürfnisse von Schülern mit geistiger Entwicklung angepasst sind.
Hier steht die Körperwahrnehmung (z.B. durch Basale Stimulation) im Vordergrund, um ein Gespür für Grenzen und angenehme/unangenehme Berührungen zu entwickeln.
Schulen müssen Schutzkonzepte entwickeln, Personal schulen und sexualpädagogische Arbeit leisten, um Missbrauch im institutionellen Rahmen zu verhindern.
Eine zentrale Studie, die belegt, dass Frauen mit Behinderungen in Deutschland ein deutlich höheres Risiko für Gewalt und Missbrauch tragen als der Durchschnitt.
Täter nutzen oft das Machtgefälle und das Vertrauensverhältnis in Pflege- und Betreuungssituationen aus, um ihre Taten zu verschleiern.
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