Masterarbeit, 2019
132 Seiten, Note: 1,65
Diese Masterarbeit befasst sich mit der konzeptionellen Analyse und empirischen Erforschung des Einsatzes von Hunden im Gemeinsamen Lernen. Die Arbeit setzt sich zum Ziel, zwei verschiedene Konzepte - Schulhund und Hunde-AG - in Bezug auf ihre Rahmenbedingungen, Einsatzbereiche und Auswirkungen auf Schülerinnen und Schüler zu vergleichen. Die Arbeit möchte außerdem eine Orientierungshilfe für Schulen entwickeln, die sich für den Einsatz eines Hundes im Unterricht entscheiden möchten.
Kapitel 1 führt in das Thema 'Hunde im Gemeinsamen Lernen' ein und präsentiert die Forschungsfrage, die sich mit dem Vergleich zweier unterschiedlicher Einsatzkonzepte beschäftigt. Kapitel 2 erörtert die theoretischen Grundlagen der Tier- und Hundegestützten Pädagogik, indem es die Mensch-Tier-Beziehung, die Biophilie-Hypothese, die Du-Evidenz und die Bindungstheorie beleuchtet. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen des Einsatzes von Hunden in der Schule, einschließlich der rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen sowie der Wirkfaktoren von Hunden im Schulkontext. Kapitel 4 fokussiert auf den Einsatz von Hunden in Schulen des Gemeinsamen Lernens und beleuchtet die Chancen und Herausforderungen der Kynopädagogik in diesem Kontext. Kapitel 5 analysiert empirisch zwei Fallbeispiele, Schulhund und Hunde-AG, und präsentiert die Ergebnisse der Schülerbefragungen und Experteninterviews. Kapitel 6 widmet sich der Erstellung einer Orientierungshilfe für Schulen, die den Einsatz eines Hundes im Unterricht planen.
Die Masterarbeit konzentriert sich auf die Themen Hundegestützte Pädagogik, Kynopädagogik, Gemeinsames Lernen, Schulhund, Hunde-AG, Rahmenbedingungen, Wirkfaktoren, Schülerperspektive und Empirische Forschung. Die Arbeit untersucht die verschiedenen Konzepte des Einsatzes von Hunden in der Schule und analysiert deren Auswirkungen auf das Lernen und die soziale Entwicklung von Schülerinnen und Schülern im Gemeinsamen Lernen.
Ein Schulhund (oder Klassenhund) ist regelmäßig in den Unterricht integriert und begleitet die Klasse im Alltag. Eine Hunde-AG ist ein zeitlich begrenztes, meist freiwilliges außerunterrichtliches Angebot.
Hunde können die Lernatmosphäre verbessern, Stress reduzieren, die soziale Interaktion fördern und insbesondere in Schulen des Gemeinsamen Lernens die emotionale Entwicklung unterstützen.
Sie geht davon aus, dass Menschen eine angeborene emotionale Bindung zu anderen Lebewesen und der Natur haben, was die positive Wirkung von Tieren auf den Menschen erklärt.
In Bundesländern wie NRW müssen Genehmigungen der Schulleitung und der Schulkonferenz vorliegen, Hygienepläne erstellt werden und Versicherungsfragen geklärt sein.
Kynopädagogik ist der Fachbegriff für hundegestützte Pädagogik, also den gezielten Einsatz von Hunden in Erziehung und Unterricht.
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