Masterarbeit, 2013
142 Seiten, Note: 2,0 B
1 Vorwort
2 Abstract
3 Problemaufriss
3.1 Ausgangslage
3.2 Ziele und Forschungsfragen
3.3 Struktur und Aufbau der Arbeit
4 Führung in der Schule heute
4.1 Ist-Analyse: SchulleiterInnen in der Rolle der Führungskraft
4.1.1 TALIS-Studie
4.1.2 Aufgaben der Schulleitung
4.1.3 Belastungen der SchulleiterInnen
4.1.4 Von der Verwaltung zur Gestaltung der Schule
4.2 Anforderungen an moderne MitarbeiterInnenführung
4.2.1 Veränderung des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeldes
4.2.1.1 Individualisierung
4.2.1.2 Der Verlust der Sicherheit, veränderte Werte
4.2.2 Auswirkungen auf die MitarbeiterInnenführung
4.2.3 Drei grundlegende Führungsinstrumente
4.2.3.1 Autoritätshandeln
4.2.3.2 Teamhandeln
4.2.3.3 Delegationshandeln
4.3 Führen in der lernenden Organisation Schule – Systemisches Denken und Handeln von SchulleiterInnen
4.3.1 Führungstheorien im Überblick
4.3.2 Führung und Steuerung aus systemischer Perspektive
4.3.3 Eigenschaften einer lernenden Organisation
5 Coaching
5.1 Definition von Coaching
5.2 Voraussetzungen für einen effektiven Coachingprozess
5.3 Theoretische Grundannahmen im Hinblick auf das Führungsverständnis im Coaching
5.3.1 Systemisches Denken
5.3.2 Radikaler Konstruktivismus
5.3.3 Autopoiesis
5.4 Aspekte eines modernen Coaching- Modelles – das Modell von Radatz
5.4.1 Evolutionäres Coaching
5.4.2 Die relationale Haltung – eine grundlegende Einstellung
5.4.3 Das evolutionäre Relationsmodell:
5.4.4 Evolutionäre Leadership-Aufgaben
6 Die Führungskraft als Coach
6.1 Vertrauen als Grundlage
6.2 Wertschätzung als Grundlage
6.3 Selbstreflexion und Selbstführung
7 Grundfertigkeiten im Coaching
7.1 Aktives Zuhören
7.2 Fragen, systemische Fragestellungen
7.3 Feedback
7.4 Wertschätzende Kommunikation nach Marshall Rosenberg
8 Coaching im Rahmen der Personalentwicklung an Schulen:
8.1 Sozialpsychologie des LehrerInnenkollegiums
8.2 Handlungsfelder der Personalentwicklung
8.2.1 Da sein und Anteil nehmen
8.2.2 Jahresgespräch
8.2.3 Zielvereinbarungen
8.2.4 Das Standort- und Perspektivengespräch
8.2.5 Hot Shot Coaching
8.2.6 Konfliktcoaching
8.2.7 Das Beratungs- und Problemlösungsgespräch
8.2.8 Feedback nach Besuch des Unterrichts
9 Forschungsfragen, Interviews aus der Berufswirklichkeit
9.1 Das Interview im Forschungsdesign
9.2 Die Durchführung der Interviews
9.2.1 Interviews von ExpertenInnen mit Coachingerfahrung
9.2.2 Interviews mit LehrerInnen aus dem Pflichtschulbereich
9.2.3 Die Fragen
9.3 Auswertung der Interviews
9.3.1 Evaluation - Vergleich - Analyse (E.V.A.)
9.3.2 Die Ergebnisse der Auswertung
9.3.3 Häufigkeit der Ausdrücke
10 Conclusio, Zusammenfassung
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das Modell „SchulleiterInnen als Coaches“ im Kontext der modernen Schulführung. Die zentrale Forschungsfrage ist, inwieweit SchulleiterInnen in die Rolle eines Coachs schlüpfen können und unter welchen Voraussetzungen dies für eine erfolgreiche Personal- und Schulentwicklung sinnvoll und umsetzbar ist.
Die Führungskraft als Coach
Aufgrund der schon beschriebenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen darf der Vorgesetzte nicht länger nur mehr verwalten, steuern und machen. Er darf nicht mehr nur anweisen, weil er allein nicht alles wissen kann. Einsame Entscheidungen sind nicht mehr tragbar, wenn die Vielfalt der Fähigkeiten für die Organisation das Beste ist. Im Gegensatz dazu muss die Führungskraft heute viel mehr in der Lage sein, die Fähigkeiten der MitarbeiterInnen zu fördern und auszubauen. Sie muss dabei helfen, dass die MitarbeiterInnen ihr Potential optimal nutzen. Ausgehend vom individuellen Stand aller MitarbeiterInnen muss die Führungskraft diese in ihrer persönlichen und fachlichen Entwicklung begleiten.
Es braucht Führungskräfte, die starke Partner um sich nicht nur dulden, sondern diese sogar anstreben. Es braucht partnerschaftliche Zielvereinbarungen, offene Feedback-Gespräche und persönliche Zusammenarbeit. Die Führungskraft ist „Dienstleister“ ihrer MitarbeiterInnen und ist an deren Erfolg interessiert. Erstklassige Führungskräfte sind von erstklassigen MitarbeiterInnen umgeben, zweitklassige nur von drittklassigen.
Problemaufriss: Dieses Kapitel thematisiert die Ausgangslage der Schulleitung, die sich von einer reinen Verwaltungstätigkeit hin zu einer gestaltenden Führungsaufgabe wandeln muss, und definiert die Forschungsfragen.
Führung in der Schule heute: Hier erfolgt eine Ist-Analyse der Schulleitung unter Berücksichtigung von Studien wie TALIS, gefolgt von einer theoretischen Einbettung in moderne Führungskonzepte und systemisches Denken.
Coaching: Der Begriff Coaching wird definiert und theoretisch begründet, wobei der Schwerpunkt auf dem modernen Modell von Sonja Radatz liegt.
Die Führungskraft als Coach: Dieses Kapitel erläutert die praktische Rolle der Führungskraft als Coach sowie die zentralen Grundlagen Vertrauen, Wertschätzung und Selbstreflexion.
Grundfertigkeiten im Coaching: Hier werden konkrete Methoden wie aktives Zuhören, systemisches Fragen und Feedback-Geben als Handwerkszeug für die Schulführung vorgestellt.
Coaching im Rahmen der Personalentwicklung an Schulen: Es werden praxisnahe Instrumente der Personalentwicklung wie das Jahresgespräch, Zielvereinbarungen und Konfliktcoaching detailliert beschrieben.
Forschungsfragen, Interviews aus der Berufswirklichkeit: Dieser Teil widmet sich der qualitativen Untersuchung, dem Forschungsdesign der durchgeführten Interviews sowie deren methodischer Auswertung.
Conclusio, Zusammenfassung: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengeführt und Empfehlungen für die Schulpraxis abgeleitet.
Schulleitung, Coaching, Führungskraft, Personalentwicklung, Schulentwicklung, systemisches Denken, Mitarbeiterführung, Vertrauen, Wertschätzung, Selbstreflexion, Feedback, Leitfadeninterviews, Schulkultur, LehrerInnenkollegium, Unterrichtsbesuch.
Die Arbeit untersucht, inwieweit das Modell „SchulleiterInnen als Coaches“ eine sinnvolle und umsetzbare Methode zur modernen Führung von Schulen sein kann.
Die Arbeit verknüpft Theorieansätze zu Führung und Coaching mit der schulspezifischen Praxis, der Personalentwicklung und der professionellen Gestaltung von Mitarbeitergesprächen.
Das Ziel ist die Neubestimmung der Schulleiterrolle sowie die Klärung, wie Coaching-Instrumente zur Verbesserung der Schulqualität und zur Unterstützung von Lehrpersonen eingesetzt werden können.
Es wurde eine qualitative Untersuchung durchgeführt, bei der Leitfadeninterviews mit Experten und Lehrpersonen geführt und anschließend mittels einer kategorienbasierten Auswertung analysiert wurden.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Grundlegung von moderner Schulführung, der Definition von Coaching, den notwendigen Grundfertigkeiten für Führungskräfte sowie der konkreten Anwendung von Coaching-Instrumenten in der schulischen Personalentwicklung.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Schulentwicklung, Systemisches Denken, Vertrauenskultur, Selbstreflexion, MitarbeiterInnencoaching und Führungsrolle geprägt.
Viele Befragte sehen eine klare Rollentrennung als wichtig an, da die hierarchische Funktion des Vorgesetzten (Entscheidungsträger) und die partnerschaftliche Rolle des Coachs (Unterstützer) potenziell in Konflikt stehen können.
Vertrauen wird als absolute Grundvoraussetzung für Coaching gesehen; ohne eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Leitung und Lehrperson findet keine freiwillige Auseinandersetzung mit Entwicklungsthemen statt.
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