Masterarbeit, 2019
91 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit befasst sich mit der nachhaltigen Gestaltung von digitalem Unterricht. Sie untersucht die ökologischen Folgen der Produktion und Nutzung von mobilen Endgeräten und setzt diese in Bezug zur Digitalisierung in der Bildung. Dabei wird die Frage diskutiert, ob ein digitaler Unterricht, der auf einer steigenden Anzahl von mobilen Lernmedien beruht, mit einer nachhaltigen Lebenswelt vereinbar ist.
Das zweite Kapitel beleuchtet die ökologischen Folgen der Produktion und Nutzung von mobilen Endgeräten. Es beschreibt den ökologischen Fußabdruck, die Materialvielfalt und die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Geräten, von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Digitalisierung in der Bildung. Es untersucht Lerntheorien und deren Verbindung zum digitalen Lernen, analysiert Studien zum Lernerfolg mit digitalen Medien und zeigt kritische Aspekte auf. Außerdem werden die Rolle der Bildungspolitik und der Einfluss des Digital Pakt #D beleuchtet.
Das vierte Kapitel untersucht den nachhaltigen Einsatz von mobilen Lernmedien in Schulen. Es analysiert die Kosten und den ökologischen Fußabdruck von digitalen Geräten, diskutiert Systemfehler und das Spannungsfeld zwischen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und digitaler Schule.
Nachhaltige digitale Bildung, ökologischer Fußabdruck, mobile Lernmedien, Digitalisierung in der Schule, Lerntheorien, Bildungspolitik, Digital Pakt #D, BNE, Lebenswelt.
Die Produktion von Tablets und Laptops verbraucht seltene Rohstoffe und Energie. Zudem belasten die kurze Lebensdauer der Geräte und die oft unsachgemäße Entsorgung (Elektroschrott) die ökologische Bilanz erheblich.
Kritiker bemängeln, dass der Fokus oft auf der Anschaffung von Hardware liegt, ohne dass gleichzeitig nachhaltige Konzepte für Wartung, Langlebigkeit und die pädagogische Einbettung ausreichend berücksichtigt werden.
Studien zeigen uneinheitliche Ergebnisse. Der Lernerfolg hängt weniger vom Medium selbst ab als von der didaktischen Qualität des Unterrichts. Ein bloßer Ersatz von Papier durch Tablets führt nicht automatisch zu besseren Noten.
BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Der Widerspruch (Oxymoron) liegt darin, dass Schulen einerseits Nachhaltigkeit lehren sollen, andererseits durch den massiven Einsatz kurzlebiger digitaler Technik den ökologischen Fußabdruck vergrößern.
Empfohlen wird die Nutzung langlebiger Geräte, die Förderung von Reparierbarkeit, der Einsatz von Open-Source-Software und eine kritische Medienbildung, die auch die ökologischen Folgen der Technik thematisiert.
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