Masterarbeit, 2014
111 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Anwendung der Emotionsfokussierten Therapie im schulischen Kontext und untersucht, wie dieser Ansatz in Form einer Emotionsfokussierten Beratung zur Förderung des Wohlbefindens von Schülern und Lehrern beitragen kann. Dabei werden die theoretischen Grundlagen der Humanistischen Psychologie und Pädagogik beleuchtet, um die Einbindung der Emotionsfokussierten Therapie in die pädagogische Praxis zu verstehen.
Im ersten Kapitel wird die Verbindung zwischen Humanistischer Psychologie und Pädagogik beleuchtet, wobei die Entstehung der humanistischen Denkrichtung und das Menschenbild des Humanismus im Vordergrund stehen. Weiterhin werden wichtige Prozessorientierte Therapieansätze wie Gesprächstherapie, Gestalttherapie, Psychodrama, Bioenergetik, Themenzentrierte Interaktion und Transaktionsanalyse vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf der Relevanz dieser Ansätze für die heutige Pädagogik.
Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit dem Konzept der Beziehungen in verschiedenen Kontexten. Es werden die Verbindungen zwischen Therapie, Beratung und Pädagogik untersucht, wobei insbesondere die Gesprächstherapie und die Gestalttherapie im Fokus stehen. Daran anschließend wird die Emotionsfokussierte Therapie nach Leslie S. Greenberg eingehender analysiert, um ihre Kernprinzipien und ihre Relevanz für die Förderung von emotionaler Kompetenz und Wohlbefinden zu beleuchten.
Humanistische Psychologie, Humanistische Pädagogik, Prozessorientierte Therapieansätze, Emotionsfokussierte Therapie, Emotionsfokussierte Beratung, Schule, Wohlbefinden, Schüler, Lehrer, psychosoziale Belastungen, Kommunikation, Beziehungen, Emotionen, Praxisbezug, Fallbeispiele.
Es ist ein Beratungsansatz, der Emotionen als Basis menschlichen Handelns sieht und darauf abzielt, psychische Belastungen bei Schülern und Lehrern durch emotionale Klärung zu reduzieren.
Beide betonen die Würde des Menschen, seine Ganzheitlichkeit und die Freiheit der Wahl, was die Grundlage für eine wertschätzende Beziehung zwischen Berater und Klient bildet.
Emotionen wie Angst oder Stress wirken sich direkt auf Lern- und Leistungsprozesse aus. Ein stabiles emotionales Fundament ist daher Voraussetzung für erfolgreiche Bildung.
Dies ist eine Methode aus der Gestalttherapie und Emotionsfokussierten Therapie, bei der innere Konflikte durch einen Dialog zwischen zwei verschiedenen Anteilen des Selbst (auf zwei Stühlen) bearbeitet werden.
Ja, die Arbeit zeigt anhand von Fallbeispielen, dass auch Lehrkräfte unter hohem Stress stehen und von emotionsfokussierten Ansätzen zur Burnout-Prävention profitieren können.
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