Masterarbeit, 2019
125 Seiten, Note: 1,6
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.4 Hinweis zur geschlechtergerechten Sprache
2 Von der Präsenzlehre zum Blended Learning
2.1 Typisierungen des Lernens
2.2 Lernen im Schulsystem der Bundesrepublik Deutschland
2.3 Schulen mit außergewöhnlichem Ansatz
3 Zusammenspiel von Motivation, Nudge und Gamification
3.1 Motivation und Motivationstheorien
3.2 Nudge – der „Stubs“ in die richtige Richtung
3.3 Gamification als Mittel zum Zweck
4 Missstände in Bezug auf das Lernen und die Motivation
4.1 Risikolagen
4.2 Stress bei Lernenden
4.3 Mobbing an Bildungseinrichtungen
4.4 Zunehmende Fremdenfeindlichkeit
4.5 Wie Schlaf die Leistung bestimmt
5 Konzeption der Umfrage
5.1 Vorüberlegungen
5.1.1 Zielgruppe
5.1.2 Grundgesamtheit
5.1.3 Soziodemografische Merkmale
5.1.4 Stichprobenumfang
5.1.5 Repräsentativität
5.1.6 Gütekriterien
5.2 Konzeptumsetzung
5.2.1 Struktur
5.2.2 Pretest
5.2.3 Ansprache und Verteilung
5.2.4 Zeitraum
6 Ergebnisdarstellung
6.1 Teilnehmerquote
6.2 Einzelfragen
7 Auswertung
8 Betrachtung motivationssteigender Methoden
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Motivationsgrad von Studierenden des ersten Studienjahres im Hinblick auf ihr Lernverhalten an Schulen in Deutschland zu analysieren. Dabei werden äußere Einflussfaktoren untersucht und Wege aufgezeigt, wie durch didaktische Methoden die Lernmotivation nachhaltig gesteigert werden kann.
3.2 Nudge – der „Stubs“ in die richtige Richtung
Das menschliche Gehirn nimmt pro Sekunde ca. elf Millionen Sinneseindrücke auf, von welchen sich etwa 40 bewusst wahrgenommen werden. Neben dieser Filterfunktion, kommt es im Gehirn auch zu kognitiven Verzerrungen (cognitive bias), bei welchen es zu systematischen Fehlern innerhalb der Verarbeitung von Interpretationen und der Verarbeitung von Informationen kommt. Mit der Thematik der kognitiven Verzerrung beschäftigte sich unter anderem der Autor Buster Benson. Er unterteilte die Ursachen, durch die es zu Fehlverarbeitungen kommt, in vier Typen und schrieb diesen Unterkategorien, welche Vorgehensweisen vom Gehirn (richtig oder falsch) gesteuert werden, um Aspekte wahr zu nehmen. Zum einen erschließt sich die Situation, dass zu viele Informationen zur Verfügung stehen. Reaktionen darauf sind beispielsweise, dass bereits Erlerntes wiedererkannt wird oder der Fokus lediglich auf unzureichende Bedeutung beschrieben wird. Folgereaktionen sind hier beispielsweise die eigenständige Füllung der Lücken vom Gehirn durch Allgemeingültigkeiten oder Stereotypen. Bei der Kategorie der Notwendigkeit einer schnellen Handlung kommt es zu einer Vereinfachung, z.B. dass eindeutige Optionen den unklaren oder komplexen vorgezogen werden. Als vierte Kategorie wird die Frage aufgeführt, an welche Informationen soll sich erinnert werden. Eine der Verarbeitungsmöglichkeiten ist hier das Verwerfen von Besonderheiten und Herstellen einer Allgemeingültigkeit, um die Erinnerung übersichtlich zu gestalten.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation des deutschen Bildungssystems und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Analyse der Lernmotivation.
2 Von der Präsenzlehre zum Blended Learning: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Lerntheorien, Typisierungen des Lernens und verschiedene Ansätze im deutschen Schulsystem.
3 Zusammenspiel von Motivation, Nudge und Gamification: Hier werden die zentralen Theorien zur Motivation sowie die Konzepte von Nudging und Gamification als Strategien zur Verhaltenssteuerung im Lernkontext vorgestellt.
4 Missstände in Bezug auf das Lernen und die Motivation: Dieses Kapitel behandelt externe Belastungsfaktoren wie Risikolagen, Stress, Mobbing und deren Auswirkungen auf die Lernleistung.
5 Konzeption der Umfrage: Hier wird die methodische Herangehensweise der empirischen Erhebung, einschließlich Zielgruppendefinition und Aufbau des Fragebogens, detailliert beschrieben.
6 Ergebnisdarstellung: In diesem Kapitel werden die aus der Umfrage gewonnenen Daten deskriptiv präsentiert und grafisch aufbereitet.
7 Auswertung: Die erhobenen Daten werden hier interpretiert und in Bezug auf die untersuchten theoretischen Konzepte wie Motivation und Lernanreize analysiert.
8 Betrachtung motivationssteigender Methoden: Dieses Kapitel diskutiert praxisorientierte Ansätze, wie die Erkenntnisse aus Motivation, Nudge und Gamification zur Verbesserung des Lernverhaltens eingesetzt werden können.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Unterrichtsgestaltung.
Motivation, Nudging, Gamification, Lernverhalten, Schule, Studierende, Stress, Schlafmangel, Bildung, Lerntypen, Serious Games, Leistung, Selbstbestimmung, Schulsystem, empirische Forschung
Die Arbeit analysiert, wie die Lernmotivation von Schülern beeinflusst wird und welche Faktoren (wie Gamification oder Nudging) dazu beitragen können, das Lernverhalten positiv zu steuern.
Die zentralen Themenfelder umfassen Motivationspsychologie, moderne didaktische Ansätze wie Blended Learning und Serious Games sowie die Identifikation von Lernhindernissen wie Stress und Mobbing.
Das Ziel ist es, Einblicke in den Motivationsgrad von Lernenden zu gewinnen und konkrete Ansätze für Lehrende zu identifizieren, um Lerninhalte motivierender zu vermitteln.
Die Autorin verwendet eine quantitative, schriftliche Befragung (Umfrage) unter Studierenden des ersten Studienjahres in Deutschland, um empirische Daten zur Lernmotivation zu sammeln.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Motivation und Lerntypen, eine Analyse von Missständen im Bildungswesen sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der empirischen Umfrageergebnisse.
Motivation, Gamification, Nudging, Lernverhalten, Stressbewältigung, Schulsystem und empirische Datenanalyse.
Nudging dient als psychologischer Ansatz, um Entscheidungen beim Lernen durch „Anstupser“ (wie Erinnerungen oder Anker-Effekte) in die richtige Richtung zu lenken, ohne den Lernenden zu bevormunden.
Die Wahl fiel auf Studienanfänger, da diese ihre Schulzeit erst kurz zuvor abgeschlossen haben und daher eine hohe Reflektionsfähigkeit hinsichtlich ihrer vergangenen Schulerfahrungen und Lernmotivation besitzen.
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